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Nach Suizid ihres Bruders: Elvis-Enkelin Riley Keough lässt sich zur Sterbebegleiterin ausbilden


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Schauspielerin Riley Keough teilte am Montag auf Instagram mit, dass sie ihre Ausbildung zur Sterbebegleiterin abgeschlossen hat und nun als sogenannte „Todesdoula“ arbeiten darf. Gerade erst im letzten Jahr musste die Enkelin von Elvis Presley einen tragischen Trauerfall in ihrer Familie durchstehen, als ihr jüngerer Bruder Benjamin sich das Leben nahm.

„Uns wurde beigebracht, dass es ein morbides Thema ist, wenn man darüber spricht“

Zu den Hintergründen ihrer Entscheidung schreibt die 31-Jährige: „Ich hatte einfach das Gefühl, ein so tiefes Dankeschön an diese Gemeinschaft zu schreiben, die Menschen in bewusster Sterbe- und Todesarbeit lehrt und ausbildet. Uns wurde beigebracht, dass es ein düsteres Thema ist, wenn man darüber spricht. Oder wir haben so viel Angst davor, dass wir nicht in der Lage sind, darüber zu sprechen … und wenn es uns dann passiert, sind wir sehr schlecht vorbereitet.“ Sie fügt hinzu: „Ich denke, es ist so wichtig, über bewusstes Sterben und Tod aufgeklärt zu werden, so wie wir uns über Geburt und bewusstes Gebären aufklären. Wir bereiten uns so rigoros auf den Eintritt vor und haben keine Vorbereitung für unseren Austritt. Deshalb bin ich so dankbar für diese Gemeinschaft und dafür, dass ich das beitragen kann, was ich kann.“

 

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Ihre jüngste Rolle hatte sie in dem Thriller „The Devil All The Time“

Keough gab ihr Schauspieldebüt im Jahr 2010 in dem Film „The Runaways“ mit Kristen Stewart, es folgten zahlreiche Rollen in Filmen wie „Magic Mike“ (2012), „Mad Max: Fury Road“ (2015), „Logan Lucky“ (2017), „The House That Jack Built“ (2018), „Under The Silver Lake“ (2018) und zuletzt in dem düsteren Thriller „The Devil All The Time“ (2020) an der Seite von Robert Pattinson, Tom Holland und Bill Skarsgård. Sie ist die Tochter von der Singer-Songwriterin Lisa Marie Presley und Enkeltochter von dem „King of Rock“ Elvis Presley und seiner Ehefrau Priscilla Presley.


Coldplay: Geschichte einer enttäuschten Liebe

Was ist nur aus dieser Band geworden, die einmal so treffend den „Trouble“ nach der verloren gegangenen Liebe besang, sich in die Gehirnwindungen eines Wissenschaftlers vergraben konnte, das erbarmungslose Verstreichen der Lebenszeit in eine grelle Klavier-Tanz-Nummer überführte und den Titel eines ihrer kürzesten und schönsten Songs dem goldenen Mantra eines Kultbuchs für Nerds und Studenten entlieh? Ich muss zugeben, dass ich an Coldplay verzweifle. Ich kann nicht begreifen, wie es möglich sein kann, dass vier doch recht begabte Typen, die einen Haufen unsterblicher Lieder geschrieben haben, plötzlich aufgehört haben, Musik zu machen. Oder wenigstens Musik, die berühren will. Wie sensibel…
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