Highlight: Neu auf Netflix: Das sind die wichtigsten Netflix-Neuerscheinungen

Netflix: Das sind die besten und bewegendsten Drama-Filme

Die Streamingplattform Netflix beherbergt eine Vielzahl spannender und herzzerreißender Drama-Filme, die oftmals auf wahren Begebenheiten beruhen. Hier sind zehn Dramen, deren Geschichte sicherlich noch länger im Kopf bleiben.

Fruitvale Station

2009 wurde der 22-jährige Afroamerikaner Oscar Grant in Oakland während einer Festnahme von der Bahnpolizei erschossen. Er liegt dabei gefesselt auf dem Bauch, was mehrere Augenzeugen mit ihren Handys gefilmt haben. Ryan Coogler („Black Panther“) beginnt mit diesen realen Aufnahmen sein Regie-Debüt und biografisches Drama „Fruitvale Station“. Darin wird der letzte Tag im Leben von Oscar (Michael B. Jordan) erzählt. Der junge Familienvater kämpft mit Geldproblemen und der Entscheidung zwischen einem anständigen Leben und seiner Vergangenheit als Kleinkrimineller.

Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Die 16-jährige Hazel (Shailene Woodley) verliebt sich in den sportlichen Augustus, der von allen nur Gus (Ansel Elgort) genannt wird. Doch lernen die beiden sich nicht in der Schulcafeteria kennen, sondern in einer Selbsthilfegruppe für Patienten mit Krebs. Die beiden Teenager lieben Galgenhumor und finden gemeinsam Kraft, indem sie ungewöhnliche Abenteuer antreten. Wie die Suche nach dem mysteriösen Autor Peter Van Houten (Willem Dafoe) in Amsterdam.

Betty Anne Waters

Betty (Hilary Swank) ist Schulabbrecherin und arbeitet in einer Bar in Massachusetts, ihr Leben verändert sich allerdings schlagartig als ihr geliebter und hitzköpfiger Bruder Kenny (Sam Rockwell) für den Mord an einer Frau aus der Nachbarschaft verurteilt wird. Betty und Kenny verbindet seit ihrer Kindheit ein tiefes Band, da sie elterliche Zuneigung kaum erfahren. Stattdessen werden sie früh straffällig und wachsen getrennt voneinander bei Pflegefamilien auf. Die Beweise gegen ihren Bruder sind erdrückend, nicht zuletzt durch die Zeugenaussagen. Betty beschließt trotzdem selbst Anwältin zu werden, um ihren Bruder zu helfen. Die Story beruht auf wahren Ereignissen.

Roma

Die oscarprämierte Netflix-Produktion „Roma“ von Alfonso Cuarón folgt in der Erzählung der Haushälterin Cleo (Yalitza Aparicio), die sich Anfang der 70er Jahre aufopfernd um eine siebenköpfige Familie in Mexiko-Stadt kümmert. Die junge Frau gehört den Mixteken an, einem mexikanischen Urvolk. Als sie sich zum ersten Mal verliebt wird sie prompt schwanger und ihre Arbeitgeber stehen vor einer Trennung. Neben familiären Problemen und weiblicher Solidarität befasst sich der Film auch mit den wahren Begebenheiten rund um das Fronleichnam-Massaker im Jahr 1971. Hier starben Dutzende Menschen während eines friedlichen Studentenprotests, als dieser von einer paramilitärischen Gruppe angegriffen wurde.

Die beste aller Welten

Der siebenjährige Adrian (Jeremy Miliker) wächst unter äußerst schwierigen Umständen auf, denn sowohl seine Mutter Helga (Verena Altenberger) als auch ihr Lebensgefährte Günter (Lukas Miko) sind heroinabhängig. Statt einem geregelten Alltag erlebt Adrian den Wandel zwischen jauchzender Euphorie und Niedergeschlagenheit. Zum Schutz flüchtet sich der Junge oft in eine Fantasiewelt. Dabei versucht Helga mit aller Kraft eine gute Mutter zu sein, doch die Sucht ist stärker. Als das Jugendamt sich einschaltet, droht die Familie zu zerbrechen. Regisseur Adrian Goiginger verarbeitet seine eigene Kindheit in dem Spielfilm.

Der Junge, der den Wind einfing

Der Schauspieler Chiwetel Ejiofor adaptierte die Autobiografie von William Kamkwamba für sein Regiedebüt. Darin wird die Geschichte des 13-jährigen William (Maxwell Simba) erzählt, der mit seiner Familie im afrikanischen Malawi lebt. Anfang der 2000er Jahre ereilt das Land eine Hungersnot, als auf eine Überschwemmung eine lange Dürre folgt. Mit seinem Erfindergeist versucht William, die Landwirtschaft seines Vaters Trywell (Chiwetel Ejiofor) mithilfe eines Windrades wieder zu beleben.

First they killed my father

Basierend auf der Kindheitsgeschichte von Loung Ung und deren gleichnamigen Roman verfilmt Angelina Jolie den Weg eines jungen Mädchens aus Kambodscha, die zu einem elternlosen Flüchtling und Kindersoldatin wurde. Der Film beginnt 1975, als Loungs Vater noch eine hohe Stellung in der Armee des Präsidenten Lon Nol innehat. Dieser wird allerdings abgesetzt und die Soldaten der Roten Khmer übernehmen gewaltsam die Herrschaft im Land ein. Die Familie sieht sich gezwungen unterzutauchen und sich als Bauern auszugeben. Um ihre Kinder zu schützen, schickt die Mutter ihre Kinder in die Fremde.

Tallulah

Tallulah (Ellen Page) ist eine Aussteigerin, die gemeinsam mit ihrem Freund Nico (Evan Jonigkeit) in ihrem Van lebt. Die beiden halten sich mit Kreditkarten-Diebstahl über Wasser. Dieser Lifestyle ist jedoch bald nichts mehr für Nico und er kehrt zurück nach New York. Tallulah folgt ihm dorthin und trifft auf seine Mutter Margo (Allison Janney), die ihren Sohn seit zwei Jahren nicht mehr gesehen hat. Alles verkompliziert sich als Tallulah in einem Hotel das verantwortungslose Verhalten der trunkenen Mutter Carolyn (Tammy Blanchard) beobachtet. Im Affekt entführt sie deren Tochter Madison.

Der Vorleser

Der Roman-Klassiker von Bernhard Schlink wird in der Filmversion von „Der Vorleser“ mit den Schauspielern Kate Winslet, Ralph Fiennes und David Kross hoch besetzt. Die Erzählung dreht sich um den 15-jährigen Schüler Michael Berg, der eine Liebesbeziehung mit der zwanzig Jahre älteren Hanna Schmitz eingeht. Jahre später treffen die beiden erneut aufeinander. Michael ist nun Jurastudent und erlebt 1966 einen Prozess gegen ehemalige KZ-Aufseherinnen, darunter auch Hanna, die sich nicht zu verteidigen weiß.

Beasts of No Nation

Der Junge Agu (Abraham Attah) lebt mit seiner Familie in einem westafrikanischen Dorf. Als ein Bürgerkrieg ausbricht, werden sein Vater und sein Bruder von Soldaten hingerichtet. Agu gelingt es jedoch, in den Dschungel zu fliehen. Dort trifft er auf eine Einheit von Rebellen und deren machthungrigen Anführer (Idris Elba). Dieser bildet Agu zum Kindersoldaten aus und plant mit seiner Truppe, zu denen viele Jugendliche gehören, die Hauptstadt einzunehmen. Der Film von Cary Joji Fukunaga basiert auf dem gleichnamigen Buch von Uzodinma Iweala.

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