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Dieses Video zeigt, wie Netflix und Co. unser Liebesleben zerstören


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Langsam ist das Problem bekannt: Netflix, Amazon, Sky und viele andere Streaming-Dienste laden zum pausenlosen Serien-Konsum ein. Was den Anbietern trotz Mini-Abopreisen Milliarden in die Kasse spült, ist zu einem echten Problem für das Liebesleben geworden. Das zumindest legen zahlreiche Studien nahe. Demnach bezeichnen sich immer mehr Menschen als süchtig nach Serien.

Was zunächst wie ein Scherz klingt, wurde selbst von Netflix mit einer eigenen Befragung bestätigt: So schauten 70 Prozent aller Nutzer, die in die erste Episode der Neuauflage der „Gilmore Girls“ reinschnupperten, auch umgehend den Rest der Reihe. Längst hat sich der Begriff des Binge Watching für derartigen Exzessiv-Konsum etabliert. Das hat Folgen vor allem für Paare, wie es nicht nur in besorgten Artikeln mancher Frauenzeitschriften heißt.

Binge Watching gefährdet das Sex-Leben

An Wochenenden findet der Spaß nicht mehr im Bett, sondern vor allem auf der Couch statt. Millionen Deutsche schauen eine Staffel ihrer Lieblingsserie – von „Babylon Berlin“ über „The Walking Dead“ bis hin zu „Game Of Thrones“ – nach der nächsten und empfinden sogar starke Gefühle von Traurigkeit und Verlust, wenn sie längere Zeit mit dem Streaming pausieren.

Da ist Sex nur noch eine Nebensache. Oder gar nicht mal so sehr Konfliktpotenzial. Das ergibt sich eher aus der Tatsache, dass  einer der Partner einfach schon die angefangene Lieblingsserie weiterglotzt, während der andere in die Röhre schaut. Oder weil einer lieber „Better Call Saul“ anfangen würde, während es den anderen nach „Stranger Things“ gelüstet.

Ein lustiges Video des „Browser Ballett“ (gehört zu „funk“, dem Internet-Programm für die junge Zielgruppe von ARD und ZDF) zeigt mit Anspielung auf „Mr. & Mrs. Smith“ und unter dem Titel „Untreu“, was auf ein Paar im Wohnzimmer zukommt, wenn es nicht mehr so richtig streamt…


„Game of Thrones“: Fans hoffen auf Neudreh des Staffel-Finales

„Game of Thrones“ feiert 10-jähriges Jubiläum: Das Fantasy-Epos wurde am 17. April 2011 zum ersten Mal ausgestrahlt. Dafür wird den ganzen April auf allen möglichen Plattformen gefeiert, ausgestrahlt und getwittert. Ein kryptischer Tweet des offiziellen „Game of Thrones“-Accounts hat Fans jetzt auf ein Remake des Serienfinales hoffen lassen. Der Account twitterte am 14. April schlichtweg „Winter is coming“. Das löste bei den Fans große Diskussionen aus, besonders über die letzte Episode. Sie begannen, über einen Remake zu spekulieren. Eine Person twitterte: „Noch nie zuvor habe ich eine Serie gesehen, die so tief fällt und ihre Fans und Zuschauer so sehr…
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