Paul van Dyk verbietet der AfD die Nutzung von „Wir sind wir“

Paul van Dyk ist sauer: Die Partei AfD (Alternative für Deutschland) hat sein Lied „Wir sind wir“ unerlaubt bei ihren Veranstaltungen genutzt. Dies hat der Berliner DJ jetzt verboten.

Wie die „Zeit“ berichtet, hat Paul van Dyk vor Kurzem über seinen Anwalt eine Unterlassungsaufforderung an die Partei schicken lassen. Damit verbiete er „jedwede unberechtigte Nutzung“ seines Songs. Björn Höcke, AfD-Vorsitzender für Thüringen, hatte das Lied schon öfters bei monatlichen Kundgebungen auf dem Domplatz in Erfurt genutzt.

„Ich distanziere mich aufs Schärfste von der AfD“, so Paul van Dyk gegenüber der Zeit. Sollte die AfD sein Lied in Zukunft trotzdem benutzen, wolle van Dyk rechtliche Schritte einleiten. Bei der AfD prüfe man den Fall gerade.


Sarah Connor zeigt der AfD den Mittelfinger

Musik, vermischt mit Politik: Dass Sarah Connor nicht nur redet, sondern auch konkret hilft, zeigte sich im Jahr 2015. Nach dem Flüchtlingszustrom nahm auch die Delmenhoster Sängerin zeitweilig eine Familie aus Syrien bei sich zu Hause auf. Die WG ist längst wieder aufgelöst, an ihrer Einstellung aber lässt die Sängerin keine Zweifel aufkommen. Wie Berliner Medien berichten, zeigte die Künstlerin am vergangenen Samstag bei einem Konzert in der Hauptstadt der Alternative für Deutschland (AfD) den Stinkefinger. Geschehen sein soll das bei dem Song „Ruiniert“, in dem die Zeilen „Komm, wir tanzen zusammen auf den Straßen/ Mit Blumen in den Haaren…
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