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ROLLING STONE Talk

„Sign O' The Times“ von Prince: Gespräch mit Michel Birbæk

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Prince: Überraschungskonzert vor Beyoncé und Jay Z


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Glücklicher Auftakt zum Valentinstag: Prince, der Meister des Surprise-Gigs, überraschte am Samstagmorgen gleich einen ganzen Haufen von Stars mit einem bis dahin streng geheimgehaltenen Auftritt. Auf der Feier zum 30. Jubiläum von Michael Jordans “Air Jordan”-Nike-Sneaker betrat er in den frühen Morgenstunden die Bühne eines ehemaligen Bankgebäudes in New Yorks Wall Street.

„How many hits we got?”, fragte er die Gäste, darunter Michael Jordan, Beyoncé und Jay Z, Chris Rock, Rosario Dawson, Nas, Questlove und Queen Latifah. Dann liess er das Licht bis auf ein paar Bühnenspots herunterfahren und spielte, unterstützt von seiner All-Girl-Band 3RDEYEGIRL, ein paar seiner grössten Hits: “Controversy”, “1999″ , ’Little Red Corvette”, “Nothing Compares 2 U”, ‘’Kiss“ und „Hot Thing”.

Selbst für die VIPs im Publikum galt absolutes Kameraverbot, was schade ist, denn laut AP gab es jede Menge Momente, die es verdient hatten, im Bild festgehalten zu werden: Rosario Dawson sang mit Prince zusammen “When Doves Cry”, Beyoncé und Jay Z tanzten mit ihm auf der Bühne, und zum Schluss des gut zweistündigen Konzerts spielte Prince, nachdem alle lautstark Zugabe gefordert hatten, “Purple Rain” – wobei das gesamte Publikum mehr als willig seiner Aufforderung “I want to hear everybody singing!” nachkam. „Funkiest Night Ever!”, schrieb Questlove später begeistert auf Instagram.

Die komplette Setlist:

“Let’s Go Crazy”

“Take Me With U”

“U Got The Look”

“Controversy”

“1999”

“Little Red Corvette”

“Nothing Compares 2 U”

“Kiss”

“When Doves Cry”

“Sign Of The Times”

“Hot Thing”

“I Would Die 4 U”

“Let’s Work”

“Cool”

“Purple Rain”


Eric Pfeils Pop-Tagebuch: Ist doch nur Krach

Folge 216 Aus familiären Gründen verbrachte ich im Sommer viel Zeit im Oldenburger Münsterland, jener faszinierend platten niedersächsischen Region, die von Landwirtschaft, Backsteinhäusern und Schnapskonsum geprägt ist. Der Schriftsteller Johann Gottfried Hoche notierte um 1800 herum, die Gegend gehöre „nicht nur zu den schlechtesten in Westphalen, sondern in ganz Deutschland. Man glaubt in den Steppen von Sibirien zu seyn, wenn man die Haiden durchwatet ...“ Das ist doch recht harsch geurteilt. Man kann zum Beispiel ganz wunderbar die B 69 rauf und runter fahren, darüber meditieren, ob die Candy Bar oder die Lounge 69, die am Straßenrand liegen, noch bespielt…
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