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Blackout Tuesday
Highlight: 23 grandiose Album-Opener der Musikgeschichte

RS-History

20. April 1992: Queen und das spektakuläre Tribute-Konzert für Freddie Mercury und „Aids Awareness“

Bei den Brit Awards im Februar 1992 machte Queen-Gitarrist Brian May eine Ankündigung: Am 20. April soll es ein Gedenkkonzert für den verstorbenen Freddie Mercury geben. „Wir hoffen“, sagte May dem Publikum, „viele von euch da zu sehen.“ Keine Frage: Nach drei Stunden waren alle 72.000 Karten für den Gig im Londoner Wembley Stadium verkauft.

Bis heute ist „A Concert for Life: The Freddie Mercury Tribute Concert“ das größte Konzert, das jemals für einen toten Musiker stattfand. Mit einigen bewegenden Reden: Nie zuvor, und niemals wieder danach sollte über die Krankheit Aids vor einem derart großen Live-Publikum gesprochen werden.

Könnte es heute noch passieren, dass eine Schauspiel-Größe wie Elizabeth Taylor zehntausenden in Wembley und Millionen vor den Fernsehern zuruft: „Please Use Condoms“?

Es gab auch einige Auftritte, die schlecht waren (und an die man sich nicht mehr erinnern möchte)

Welchen Einfluss der im November 1991 verstorbene Queen-Sänger Mercury auch nach seinem Tod haben sollte, und das auf bereits etablierte Stars, sogar Superstars, machte dieses Konzert deutlich. Etliche Momente der Veranstaltung werden heute noch erinnert. Und während einige der Künstler durch ihren Auftritt noch bekannter wurden, haben andere sich ein wenig blamiert – was man ihnen auch bis heute vorhält. Zum Beispiel Bowie. Aber dazu später.

Das Konzert setzte sich aus zwei Abschnitten zusammen. Teil eins bestand aus 3-Song-Sets von Rockbands, die dem Publikum einheizen sollten; dafür durften sie eigene Songs spielen, sogar Spinal Tap hatte man dazu angefragt. Der zweite Teil bestand aus einem Konzert, bei dem Weggefährten oder Bewunderer gemeinsam mit den verbliebenen Queen-Mitgliedern Brian May, Roger Taylor und John Deacon überwiegend Queen-Lieder interpretierten.

Es gab einige Auftritte an diesem Abend, die schlecht waren. Und Auftritte, an die man sich kaum noch erinnert oder kaum erinnern möchte (weil die Musiker heute, mehr als 20 Jahre später, keine Rolle mehr spielen oder ihr Bezug zu Queen nicht nachzuvollziehen ist).



Studie beweist: Freddie Mercury ist der größte Rock-Sänger aller Zeiten

Ganz gewiss hat Freddie Mercury, der 1991 verstorbene Sänger von Queen, eine der wiedererkennbarsten Stimmen der Rockmusik-Geschichte. Ohne sein grelles Vibrato wären Songs wie „Bohemian Rhapsody“, „We Are The Champions“, „Radio Gaga“ und „A Kind Of Magic“ vermutlich immer noch großartige Songs, aber eben nur halb so eindringlich. Eine Gruppe von Wissenschaftlern aus Österreich, Tschechien und Schweden tat sich deshalb schon vor einigen Jahren zusammen, um mit empirischem Besteck herauszufiltern, warum die Stimme von Mercury so einzigartig ist. Die Köpfe der Studie publizierten ihre Ergebnisse in der von Queen-Anhängern wohl eher weniger frequentierten Fachzeitschrift „Logopedics Phoniatrics Vocology“. Wichtigste Erkenntnis: Das…
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