Logo Daheim Dabei Konzerte




Blackout Tuesday
Highlight: Perfect Album Closer: 15 großartige Schluss-Songs auf Platten

R.E.M.: Michael Stipe spricht zum ersten Mal über die Trennung

Was waren es für ein erschütternde Tage, dieser 21. und 22. September. Am Abend des 21. las man in sämtlichen (sozialen) Medien, dass R.E.M. nach 31 Jahren das Bandende bekannt gegeben hatten – schon ein kleiner Schock für die meisten. Nach dem im März erschienenen Album „Collapse Into Now“ hatte man eher noch mit einer Tour gerechnet, nicht aber mit einer Trennung.

Seit Freitag, dem 11. November gibt es nun die „Part Lies, Part Truth, Part Heart, Part Garbage“-Compilation zu kaufen, darauf zu finden sind neben vier wundervollen neuen Songs auch die Singles und weitere definierende Momente in der Karriere der Band aus Athens, Georgia. Die Veröffentlichung nahm Michael Stipe wohl auch als Anlass, um sein erstes Interview nach der Trennung der Band zu geben und sprach so mit dem amerikanischen Salon Magazin.

„Ich hätte ‚Everybody Hurts‘ nicht ein letztes Mal in London vor 30.000 Menschen in einer Halle oder 80.000 Menschen in einem Park spielen können, die wissen, dass es das letzte Mal sein würde“, erzählte Stipe. „Ich könnte das nicht tun. Ich würde zusammenbrechen.“ Es sei einfach unvorstellbar gewesen: Noch eine letzte Tour zu starten, das hätte sich wie Ausbeutung angefühlt. „Ich hasse es, die ‚Simpsons‘ zu zitieren, wie sie uns zitieren“, sagte er lachend, „aber das wäre einfach nicht die Art und Weise gewesen, wie R.E.M. etwas tun.“

Des weiteren erzählte er, wie offensichtlich das Thema des letzten Albums „Collapse Into Now“ gewesen sei. Da R.E.M.-Alben scheinbar immer ein Konzept hätten, beispielsweise Feuer und Wasser und Sex bei „Monster“, sei klar zu sehen. „Ich denke immer, dass ich gelesen werden kann wie ein offenes Buch, dabei bin ich gar nicht so offensichtlich“, erinnerte sich Stipe. „Für mich war es thematisch das größte, offensichtlichste Abschiedsalbum aller Zeiten.“


Perfect Album Closer: 15 großartige Schluss-Songs auf Platten

The Clash – “Train in Vain (Stand by Me)” vom Album „London Calling“ (1979) https://www.youtube.com/watch?v=q3Yl4ehzX-o Das letzte Lied von „London Calling“ ist schamloser Pop. The Clash bedienen sich bei sämtlichen populären (afro)amerikanischen Genres und behalten von jedem das Beste: vom Disco den Beat, vom Funk das Lead-Gitarren-Motiv, vom Soul den bettelnden Gesang, vom Blues die Mundharmonika und das Riff, vom Gospel die repetitive Coda. Sie vermischen diese Elemente zu einem für sie so seltenen Liebeslied und daraus wird – richtig! – schamloser Pop. Elliott Smith – “Say Yes” vom Album „Either/Or" (1997) https://www.youtube.com/watch?v=NcalJSO6jDY “Say Yes” beginnt als einfache Gitarrenballade. Wenn…
Weiterlesen
Zur Startseite