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Rammstein machen Ernst – drei weitere neue Songs im Stream

Rammstein sind zur Zeit das Maß aller Dinge in der Rockmusik. Wenn es um Aufmerksamkeitsökonomie geht. Seit Wochen füttert die Band ihre Fans mit neuen Infos, Bildern und Videos zu ihren neuen Songs.

Am 17. Mai kommt das neue Album der Band heraus. Das ist nicht mehr lange hin. Es ist die erste Platte seit zehn Jahren. Die Sehnsucht dürfte also bei vielen Anhängern von Till Lindemann und Co. reichlich groß sein. Und die bekommen nun (leider) erst einmal nur kleine Ausschnitte zu hören.

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Nach „Deutschland“, „Radio“, „Zeig dich“, „Ausländer“, „Sex“ und „Puppe“ folgten nun am Donnerstag (19. April) „Was ich liebe“, „Diamant“ und „Weit weg“.

Während „Was ich liebe“ irgendwo zwischen Emo-Core und Rammstein in den späten 90ern abbiegt, überrascht „Diamant“ mit sanfter Folk-Gitarre. „Weit weg“ klingt hingegen zunächst wie ein Track von Kraftwerk (!).

Trotzdem, Rammstein: Ihr treibt ein seltsames Spiel mit der Sehnsucht Eurer Fans. Sehnsucht ist die Voraussetzung für Liebe. Und von Liebe hat diese Band doch immer schon gesungen. Hintertriebene Sehnsucht ist aber der schleichende Tod der Liebe…

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Die besten Konzeptalben aller Zeiten: The Who - „Quadrophenia“

Der alles überwältigende Song kommt am Schluss. Regen prasselt, als die ersten Klavierakkorde zu „Love, Reign O’er Me“ einsetzen, dieser Sehnsuchtshymne adoleszenter Jugendlicher, zu der im Jahre später gedrehten Kinofilm (mit Sting!) der Held, ein Mod namens Jimmy, von der Klippe ins Open End springt und sein Scooter zerschellt, während er auf dem Doppelalbum mit einem Bötchen aufs Meer hinausrudert, was natürlich ein bisschen weniger offensichtlich ist. Für „Quadrophenia“ sprechen vor allem drei Argumente: Die Mod-Kultur, die schönste Jugendkultur aller Zeiten; ihre Musik (Northern Soul) war so hitzig wie ihre Tänze elegant und ihr Styling (Parkas, Ponys, enge Anzüge, Mädchen…
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