Rammstein und Luciano führen die Charts an


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Rammstein halten sich mit „Zeit“ nun schon die dritte Woche in Folge auf Platz eins der deutschen Album-Charts, das zeigen die offiziellen Listen der GfK Entertainment. Gleich dahinter steigen Florence + The Machine mit ihrer frisch am 13. Mai erschienenen Platte „Dance Fever“ auf Platz zwei ein. Den dritten Platz sichert sich diesmal die Schweizer Schlagerband Calimeros, die auf „Sommersterne“ für tropische Atmosphäre sorgt.

Album-Charts: „Sing meinen Song“-Compilation schlägt die Rolling Stones

Das neunte, im Rahmen der Sendung „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ entstandene Album, das unter anderem Beiträge von Clueso, Elif und Johannes Oerding enthält, steigt auf dem vierten Platz ein. Dicht dahinter folgen die Rolling Stones mit „Live At The El Mocambo 1977“. Dabei handelt es sich um einen Mitschnitt eines 1977 geheim und unter falschem Namen gespielten Konzerts in Toronto.

Platz 6 belegt die musikalische Ansage „30 Jahre – Das wars… Noch nicht“ von Schlagersängerin Michelle. Dahinter findet sich „Drei“ von OK Kid, die den Titel passend zur aktuellen dreiteiligen Besetzung der Band wählten. Hip-Hop-Star Kendrick Lamar kann sich mit „Mr. Morale & The Big Steppers“ über einen Neueinstieg auf Platz acht freuen.

Auch die Berliner Band Moderat schickte eine Neuerscheinung auf den Markt, „More D4ta“ schafft es auf den neunten Platz. Platz zehn geht an Arcade Fires „WE“, das sich bereits seit zwei Wochen in den Charts hält.

Weitere Neueinsteiger tummeln sich auf den Rängen elf bis 15, so etwa The Black Keys mit „Dropout Boogie“, J.B.O. und deren „Planet Pink“, He/ro, ehemals die Lochis, mit „Teen Star Dilemma“ sowie die K-Pop-Combo Tomorrow x Together und ihre EP „Minisode 2: Thursday’s Child“. Die Top 20 entert außerdem das klangvolle „Breiter als 3 Türsteher“ von Deutschrapper Majoe (Platz 16) und auch die österreichische Metal-Combo Visions Of Atlantis kann mit „Pirates“ auf Platz 17 einsteigen.

Luciano führt weiter die Single-Charts an

Die Single-Charts werden, genauso wie die Album-Charts, weiter von einem Künstler dominiert: Luciano hält seit geschlagenen drei Wochen den ersten Platz mit „Beautiful Girl“. Mit Rap geht es auch auf dem zweiten Platz weiter. Ion Miles, SiraOne & BHZ steigen mit „Powerade“ von Platz vier auf Platz zwei auf. T-low, Miksu und Mac Loud haben gleich zwei Eisen im Feuer: Mit „We Made It“ halten sie weiter ihren dritten Platz und landen mit dem nächsten gemeinsamen Track „Sehnsucht“ auf Platz vier.

Erst Harry Styles schafft es, die Rap-Erfolgswelle zu brechen. Seine Single „As It Was“ findet sich auf dem fünften Rang ein. US-Rapper Jack Harlow schnappt sich Platz sechs mit „First Class“, bevor erneut t-low – nun drei mal in den Top 10 vertreten – eingrätscht und „Airbnb“, seine Zusammenarbeit mit Ufo361, auf Rang sieben platziert.

Obwohl Malik Harris unsere Nachbarländer beim diesjährigen ESC nicht überzeugen konnte, findet sich sein Titel „Rockstars“ in den deutschen Single-Charts auf Platz 8. Auf dem nächsten Rang sind Glass Animals mit „Heat Waves“ vertreten, gleich dahinter Leony mit „Remedy“.