CocoRosie Heartache City

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Die Flöte eines Schlangenbeschwörers, ein Erik-Satie-Klavier und zwei Mädchen, die vom Weg abgekommen sind und Rat bei Kaulquappen, Schmetterlingen und dem Vater-unser suchen. „Stick out your thumb and lift up your skirt/ Someone’s gonna stop here soon“, singen sie und tun so, als ob sie wirklich aus diesem Zauberwald, dem Dickicht aus zusammengeklaubten Klängen, Textcollagen und kuriosen Melodien, die das Poesie-Mash-up „Lost Girls“ darstellt, entkommen wollten. Auf „Heartache City“, ihrem sechsten Album, toben sich die Casady-Schwestern statt in der Elektro-abteilung im Freakfolk-Wunderland aus. Sie seufzen, stöhnen, klatschen, pfeifen, sie verstellen ihre Stimmen, lassen Spieluhr-Loops auf HipHop-Grooves treffen, zerhacken Pop-melodien, hinken zurück ins Paradies, treffen taumelnd auf Daryl Hannah und Marilyn Manson, sind mal Billie Holiday, mal The Andrews Sisters – meistens aber zwei wilde Kinder, die eine absurde Welt bestaunen, diese frei assoziierend beschreiben und sie mit abstrusen Ideen wunderbar zum Klingen bringen.

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