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Max Richard Leßmann Liebe in Zeiten der Follower


Caroline


von

Den Verdacht, dass Indierock heute oft nur noch angerauter Schlager ist, gibt es schon länger. Dass er jetzt ganz ungeniert mit dem Schlager flirtet, dass es nun statt um Sex ums Küssen geht, ist da nur konsequent. Vierkanttretlager-Sänger Max Richard Leßmann ist auf seinem Solodebüt, bei dem er von den Madsen-Brüdern unterstützt wird, eher Peter Alexander als Charles Aznavour.

Obwohl sich die Lieder zu oft an ihren eigenen Zweisamkeits-Glückseligkeits­fabeln berauschen („Küssen“, „Lavendelfeld“) und gelegentlich dann doch arg zeitgeistig daherkommen („Ich wünschte“, „Mann im Stream“), hat die Platte, die ­Schlager- und Chanson­diskurse, den Witz der Comedian Harmonists und den Easy-Listening-Sound von Bacharach verarbeitet, einige herzige Gassenhauer im Programm („Spuren auf dem Mond“, „Sie trinkt“).


Diese 5 Fakten wollten Sie schon immer über Die Fantastischen Vier wissen

Bevor Die Fantastischen Vier am 7. Juli 1989 zum ersten Mal auf einem Stapel Europaletten standen und ihre Tracks zum Besten gaben, rumorten sie bereits als Terminal Team im Stuttgarter Untergrund. 2019 feiern die Pioniere des deutschen Hip-Hop ihr 30. Jubiläum. Folgende 5 Fakten sollten Sie wissen. 1. Die da!?! Als Smudo, Hausmarke, Thomas D und And.Ypsilon noch als junge Hüpfer durch Stuttgart hopsten, war der heute so allgegenwärtige Deutschrap noch nicht so wirklich vorhanden. Zwar gab es die ein oder andere Formation, die sich dem deutschen Sprechgesang widmeten – Die Fantastischen Vier waren nicht die Ersten – doch es…
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