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    Morgan Heritage Here Come The Kings - Denroy Morgans Kinder versöhnen Roots…

    Morgan Heritage ist eine Roots-Band, die R&B und Dancehall in einen Sound verwebt, der sich durch kraftvolle Gesänge über cleveren, slicken Riddims auszeichnet. So stehen hier ausgebuffte Roots-Songs wie „Here Come The Kings“ oder „The Return“, die auch dem späten Bob Marley zur Ehre gereicht hätten, neben Liebesliedern („Perfect Love Song“,“Love Stoned“ feat. Shaggy), die […] mehr…

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    Tunng - Turbines Hüftlahme Folktronica: Gehört die…

    Eine Weile geht das gut. Insbesondere der Auftakt mit dem mählich die Spannung aufbauenden „Once“ und dem von einem Knarzbass vorangetriebenen „Trip Trap“ ist äußerst gelungen. Das klingt verheißungsvoll, abwechslungsreich und geradezu famos. Danach allerdings verlieren sich die pastoralen Melodien und Harmonien allzu oft im Reich des Dudeligen und Semi-Prätentiösen. Bei einem Großteil der insgesamt […] mehr…

  • Black Sabbath - 13

    Wenn es um Heavy Metal geht und wie man das Genre definiert, tauchen immer, sofort und ohne jeden Zweifel zwei weitere Wörter auf: Black Sabbath. Man kann sich harte Rockmusik gar nicht vorstellen ohne die Initialzündung „Paranoid“ – dem zweiten Album, mit dem 1970 eine neue Ära anfing, gerade mal vier Monate nach dem auch […] mehr…

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    Ed Motta AOR - Den Brasilianer zieht es an…

    Sein neuester Streich sagt im Titel eigentlich schon alles: Mit dem Akronym für Adult Oriented Rock zielt der Tropensohn auf den zurückgelehnten Pop der US-Westküste. Angetan mit geschmackvollem Hawaiihemd, liefert er einen Soundtrack für palmengesäumte Avenues und Cocktails am Liegestuhl. Dabei umgibt er seinen Bariton, der in voluminöser Sattheit thront, mit einem Zauberkasten an Tastenmagie […] mehr…

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    MARKUS SCHNEIDER - Anna von Hausswolff Ceremony ***1/2…

    Bereits der Name ist ein Versprechen: Anna ist die Tochter des Klangkünstlers Carl Michael Hausswolff. Ein Ars-Electronica-Preisträger und Teilnehmer der documenta X, der sich unter anderem mit dem Electronic Voice Phenomenon beschäftigt. Angeblich versuchen die Toten so, mit den Lebenden zu kommunizieren -das glauben zumindest Künstler, Esoteriker und ein paar Horrorfilm-Regisseure. Anna von Hausswolff kommt […] mehr…

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    Lou Doillon Places - Hübsche, recht konventionelle Folksongs der…

    Wie diese hat sich auch Doillon ein ungefähres Folkrockidiom gesucht, in dem sie wiederum auch die französische Seite ihrer Biografie recht stilvoll in die Songs bringen kann. Produziert hat das Album der französische Popstar Etienne Daho, der übrigens auch schon mit Doillons Mutter und Halbschwester zusammengearbeitet hat, und dem ein zurückhaltender, aber erkennbarer, neochansonesker Drall […] mehr…

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    BE - Liam versucht etwas Neues -und…

    „Face The Crowd“, noch so ein Kracher, an Beatgrooves angelehnt, trotzdem modern, und dann gibt es die vielen Versuche, an den Oasis-Balladenhit anzuknüpfen, der für beide Brüder traumatisch scheint. Das gelingt mit „Don’t Brother Me“ noch am besten und ambivalentesten. Denn dort heißt es „Don’t bother me when I’m down“ einerseits, und „Come on give […] mehr…

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    Kakkmaddafakka Six Months Is A Long Time - Die Norweger loten weiter alle…

    Dass Kakkmaddafakka nicht „nur“ live Spaß machen, haben die Norweger mit ihrem letzten Album, „Hest“ von 2011, belegen können. Da hatte Kings of Conveniences Erlend Øye die Produktion überwacht und einen glänzenden, sehr direkten Sound hinbekommen. Nichtsdestotrotz ist das Konzert wohl weiterhin der Ort, an dem man die Brüder Vindenes samt Band vor allem erleben […] mehr…

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    Thea Gilmore Regardless - Gilmore kann alles: große Americana…

    Alles beginnt ziemlich großartig. „Something To Sing About“ und „This Is How You Find The Way“ überwältigen mit orchestraler Verve. Der Titelsong gerät dann melodisch zu vorhersehbar und schmeckt ein bisschen nach abgelaufenem Konserven-Pop. Aber immer, wenn man glaubt, Gilmore etwas nachweisen zu können, wenn man schon einen üblen Vergleich auf der Zunge hat, ändert […] mehr…

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    Editors The Weight Of Your Love - Die Briten suchen in Nashville…

    Superlative beherrschen das Feld, und die Welt ist nicht genug: „I lit a match in Vienna, it caused a fire in New York “ Wenn Sänger Tom Smith dann sein „desiiire“ herauskrakeelt, sieht man förmlich Bono am Mikroständer kleben. Die Liebe scheint schwer auf ihm zu lasten und ihn zu erdrücken: „Sing me a love […] mehr…

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    Socalled Sleepover - Abwechslungsreicher Zitat-Pop vom Tausendsassa aus…

    Die meisten Songs singt Katie Moore so virtuos, aber auch so selbstverständlich, als würde sie aus ihrem Leben erzählen. Gleichzeitig treten Gastsänger und -Musiker bis zum Abwinken auf -jeder Einzelne davon ergibt Sinn! Die Old-School-Queen Roxanne Shanté ist ebenso dabei wie der Calypso-König The Mighty Sparrow oder der serbische Teufelstrompeter Boban Markovic. Klingt nach gut […] mehr…

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    Troubles - Eckman und Race in Mali:…

    Ausgestattet nur mit losen Ideen und Songfragmenten, verließ sich das Dirtmusic-Duo auf das kreative Moment von persönlichen Begegnungen in schwierigen Zeiten. Musik sei „jetzt alles, was wir haben“, wird in den Liner Notes Samba Toure zitiert, der sich hier mit „Wa Ya You“ stolz und entschlossen vor der Schlachterzunft seines Landes verbeugt, während die Gitarren […] mehr…

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    City And Colour The Hurry And The Harm - Lahmer Authentizitätsquatsch des Alexisonfire-Mannes

    Und damit zurück zu Dallas Green, der einst bei Alexisonfire war, inzwischen als Solokünstler unterwegs ist und sich City And Colour nennt (der Name ist übrigens das Originellste an diesem Projekt).“The Hurry And The Harm“ reiht sich in die lange Tradition der Alben ein, die glauben, Ehrlichkeit sei ein Synonym für mit akustischer Gitarre, Falsett […] mehr…

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    Jimmy Eat World Damage - Erwachsenere, direktere Rockmusik der einstigen…

    Eher haben Jimmy Eat World gemeinsam mit Produzent Alain Johannes (Queens Of The Stone Age) ein raues, ungehobeltes und deshalb emotional nahbares Album aufgenommen. Ganz altmodisch, auf Bandmaschine -vielleicht ist es dieser Arbeitsweise zu verdanken, dass man auf „Damage“ weniger clevere Produktionstechnik und mehr lebendige Band-Performance hört. mehr…

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    Personal Record - Die Ex-Fiery-Furnaces-Sängerin mit der schönsten…

    Auf dem Cover ihres ersten Soloalbums, „Last Summer“ von 2011, sah man die Künstlerin im Profil, dieses Mal wendet sie uns den Rücken zu. Man sieht sie schwimmend im Pool – vielleicht ein Foto aus dem letzten Sommer? Die beiden Alben scheinen also offenbar irgendwie zusammenzugehören. Es ist auch der gleiche, von federleichten (Power-)Pop-Melodien getragene […] mehr…

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    Lloyd Cole Standards - Von der Bürde, mit dem…

    Auch das mögliche Spätwerk beginnt nun verheißungsvoll mit Reminiszenzen an die liederlichen Tage, an „Women’s Studies“ und akademische Weihen: „We were young and we were stupid/And it was fine while it lasted/To complete my education/I had to wake up in your bathtub/With the shadows of the women/That I am not married to “ Wie er […] mehr…

  • MP3 MIX by JENSENBRAZIL                                                           	www.mp3mixbyjensenbrazil.blogspot.com

    Aretha Franklin - The Electrifying Aretha Franklin

    Auch die zweite, Anfang 1962 veröffentlichte LP von Aretha Franklin besteht vornehmlich aus Standards verflossener Dekaden, aber was die blutjunge Sängerin in diese ausgelutschten Lounge-Lustbarkeiten investiert, ist so viel mehr als Marvin Gaye aufzubringen in der Lage war. Ihre gospelgeschulte Stimme usurpiert die Melodie, macht sie sich untertan und manipuliert sie nach Belieben. Zuweilen geht […] mehr…

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    Martha & The Vandellas The Singles Collection 1962-72 - Und Four Tops: reich bebilderte,…

    Die Feiern zum 50. Jubiläum von Motown wollen nicht enden. Nach den Supremes werden nun auch die Vandellas und Four Tops („The Singles Collection 1964-72“, ) mit sehr hübsch als Singles-Ordner gestalteten Werkschauen gewürdigt. The Vandellas und ihre großartige Vorsängerin Martha Reeves standen immer im Schatten von Diana Ross und ihren Supremes. Aber Hits wie […] mehr…