• Ups..

    Thea Gilmore Regardless

    - Gilmore kann alles: große Americana und eingängigen Folk-Pop

    Alles beginnt ziemlich großartig. „Something To Sing About“ und „This Is How You Find The Way“ überwältigen mit orchestraler Verve. Der Titelsong gerät dann melodisch zu vorhersehbar und schmeckt ein bisschen nach abgelaufenem Konserven-Pop. Aber immer, wenn man glaubt, Gilmore etwas nachweisen zu können, wenn man schon einen üblen Vergleich auf der Zunge hat, ändert […] mehr…

  • Ups..

    Editors The Weight Of Your Love - Die Briten suchen in Nashville…

    Superlative beherrschen das Feld, und die Welt ist nicht genug: „I lit a match in Vienna, it caused a fire in New York “ Wenn Sänger Tom Smith dann sein „desiiire“ herauskrakeelt, sieht man förmlich Bono am Mikroständer kleben. Die Liebe scheint schwer auf ihm zu lasten und ihn zu erdrücken: „Sing me a love […] mehr…

  • Ups..

    Socalled Sleepover - Abwechslungsreicher Zitat-Pop vom Tausendsassa aus…

    Die meisten Songs singt Katie Moore so virtuos, aber auch so selbstverständlich, als würde sie aus ihrem Leben erzählen. Gleichzeitig treten Gastsänger und -Musiker bis zum Abwinken auf -jeder Einzelne davon ergibt Sinn! Die Old-School-Queen Roxanne Shanté ist ebenso dabei wie der Calypso-König The Mighty Sparrow oder der serbische Teufelstrompeter Boban Markovic. Klingt nach gut […] mehr…

  • Ups..

    Troubles - Eckman und Race in Mali:…

    Ausgestattet nur mit losen Ideen und Songfragmenten, verließ sich das Dirtmusic-Duo auf das kreative Moment von persönlichen Begegnungen in schwierigen Zeiten. Musik sei „jetzt alles, was wir haben“, wird in den Liner Notes Samba Toure zitiert, der sich hier mit „Wa Ya You“ stolz und entschlossen vor der Schlachterzunft seines Landes verbeugt, während die Gitarren […] mehr…

  • Ups..

    City And Colour The Hurry And The Harm - Lahmer Authentizitätsquatsch des Alexisonfire-Mannes

    Und damit zurück zu Dallas Green, der einst bei Alexisonfire war, inzwischen als Solokünstler unterwegs ist und sich City And Colour nennt (der Name ist übrigens das Originellste an diesem Projekt).“The Hurry And The Harm“ reiht sich in die lange Tradition der Alben ein, die glauben, Ehrlichkeit sei ein Synonym für mit akustischer Gitarre, Falsett […] mehr…

  • Ups..

    Jimmy Eat World Damage - Erwachsenere, direktere Rockmusik der einstigen…

    Eher haben Jimmy Eat World gemeinsam mit Produzent Alain Johannes (Queens Of The Stone Age) ein raues, ungehobeltes und deshalb emotional nahbares Album aufgenommen. Ganz altmodisch, auf Bandmaschine -vielleicht ist es dieser Arbeitsweise zu verdanken, dass man auf „Damage“ weniger clevere Produktionstechnik und mehr lebendige Band-Performance hört. mehr…

  • Ups..

    Personal Record - Die Ex-Fiery-Furnaces-Sängerin mit der schönsten…

    Auf dem Cover ihres ersten Soloalbums, „Last Summer“ von 2011, sah man die Künstlerin im Profil, dieses Mal wendet sie uns den Rücken zu. Man sieht sie schwimmend im Pool – vielleicht ein Foto aus dem letzten Sommer? Die beiden Alben scheinen also offenbar irgendwie zusammenzugehören. Es ist auch der gleiche, von federleichten (Power-)Pop-Melodien getragene […] mehr…

  • Ups..

    Lloyd Cole Standards - Von der Bürde, mit dem…

    Auch das mögliche Spätwerk beginnt nun verheißungsvoll mit Reminiszenzen an die liederlichen Tage, an „Women’s Studies“ und akademische Weihen: „We were young and we were stupid/And it was fine while it lasted/To complete my education/I had to wake up in your bathtub/With the shadows of the women/That I am not married to “ Wie er […] mehr…

  • MP3 MIX by JENSENBRAZIL                                                           	www.mp3mixbyjensenbrazil.blogspot.com

    Aretha Franklin - The Electrifying Aretha Franklin

    Auch die zweite, Anfang 1962 veröffentlichte LP von Aretha Franklin besteht vornehmlich aus Standards verflossener Dekaden, aber was die blutjunge Sängerin in diese ausgelutschten Lounge-Lustbarkeiten investiert, ist so viel mehr als Marvin Gaye aufzubringen in der Lage war. Ihre gospelgeschulte Stimme usurpiert die Melodie, macht sie sich untertan und manipuliert sie nach Belieben. Zuweilen geht […] mehr…

  • Ups..

    Martha & The Vandellas The Singles Collection 1962-72 - Und Four Tops: reich bebilderte,…

    Die Feiern zum 50. Jubiläum von Motown wollen nicht enden. Nach den Supremes werden nun auch die Vandellas und Four Tops („The Singles Collection 1964-72“, ) mit sehr hübsch als Singles-Ordner gestalteten Werkschauen gewürdigt. The Vandellas und ihre großartige Vorsängerin Martha Reeves standen immer im Schatten von Diana Ross und ihren Supremes. Aber Hits wie […] mehr…

  • Ups..

    Bobby Whitlock Where There’s A Will, There’s A Way - Zusammenschnitt von zwei Alben des…

    Es ist wieder eine dieser apokryphen Geschichten, die man für Hippie-Spinnerei hielte, gäbe es nicht die Musik dazu. Bobby Whitlock wuchs im amerikanischen Süden auf, wurde vom Vater missbraucht und zur Arbeit auf die Baumwollfelder gezwungen. Dann fand der Gitarrist Unterschlupf bei Stax in Memphis, Delaney und Bonnie kamen vorbei und nahmen ihn mit zu […] mehr…

  • Ups..

    The Moody Blues Timeless Flight - Umfangreiche Werkschau der britischen Pomp-Konzeptionisten

    Die Band war in Auflösung begriffen und nicht nur pleite, sie schuldete Decca noch eine Stange Geld. Da schlug ihr die Firma vor, Dvoráks 9. Symphonie als eine kleine Rockmusik im neuen „Deramic Sound“ aufzunehmen. Anstatt den unsittlichen Antrag anzunehmen, komponierte die Band lieber ein pastorales, symphonisch arrangiertes Singspiel -mit Prologen und sanften Psychedelic-Einschüben für […] mehr…

  • Ups..

    Ian Dury 4000 Weeks‘ Holiday - Das Reggae-Funk-Album des Cockney-Poeten von…

    1984 war Ian Dury noch der komische Kerl mit „Hit Me With Your Rhythm Stick“, und er reimte und verballhornte und sprachsang auch lustvoll, wie es befohlen war. Die Music Students spielten dazu sehr laut und basslastig, Bläsersätze sollten moderne Zeiten signalisieren, sogar ein Frauenchor wurde engagiert. Bei „Very Personal“ klingt Dury plötzlich wie Leonard […] mehr…

  • Ups..

    Whitesnake Little Box O’Snakes -The Sunburst Years 1978-82 - Die Alben ihrer besten Phase…

    Die Alben lassen sich nur schwer rauslocken aus der kleinen Schatulle, aber man will ja nicht undankbar sein: Schön, dass es die Whitesnake-Werkschau jetzt in einer erschwinglichen Version gibt. Vor knapp zwei Jahren erschien die große „Box O’Snakes“ mit den ersten fünf Studioalben plus „Live At Hammersmith“ und „Live… In The Heart Of The City“. […] mehr…

  • Ups..

    The Sun Records Rock Box 1954-59 - Zwei voluminöse Box-Sets mit Rock-und…

    „Sound“ zum Status eines legendären Labels brachte, war ein entschieden kleineres als das von Chess, Motown und anderen berühmten unabhängig geführten Plattenfirmen. Seine Identität verlor das Label auch nach dem Verkauf von Elvis Presleys Vertrag an eine Major Company nicht. Als Shelby Singleton das Unternehmen übernahm, kaufte er einen Namen – und einen „Katalog“. Colin […] mehr…

  • Ups..

    Wings Wings Over America - Das Live-Album von 1976 -auch…

    Paul McCartney wollte nach dem Ende der Beatles noch mal von vorn beginnen -eine Band gründen, mit dem Bus übers Land fahren, Spontankonzerte vor betrunkenen Jugendlichen spielen. Kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen, aber er hat es durchgezogen. 1976 wagte er mit den Wings schließlich den Sprung über den Atlantik. Die Zeiten hatten […] mehr…

  • Ups..

    Scott Walker The Collection 1967-70 - Günstige Box mit fünf Alben,…

    Die Walker Brothers waren eine amerikanische Boygroup mit majestätischen Schmalzballaden, die ihr Glück in England suchte, 1965 eine Hysterie unter Mädchen auslöste und drei Alben aufnahm. Einer der falschen Brüder, Noel Scott Engel (der Bassist!), fühlte sich zum Existenzialismus hingezogen, entdeckte die Lieder von Jacques Brel und wollte eigene Songs schreiben. 1967 verließ er trotzig […] mehr…

  • Ups..

    Burt Bacharach Anyone Who Had A Heart - Die Welt ist voller Burt-Bacharach-Songs.…

    Die ersten drei CDs überfluten uns mit elegantester Popmusik, mit unsterblichen Songs und Melodien, mit Interpreten wie Dusty Springfield, Gene Vincent, Frankie Avalon, Barbra Streisand, Walker Brothers, natürlich Dionne Warwick, Aretha Franklin, Diana Ross und so weiter, mit Monumenten wie „I Say A Little Prayer“ und „What The World Needs Now Is Love“, aber auch […] mehr…

  • Ups..

    Cheap Trick The Complete Epic Albums - Die Alben von 1977 bis…

    Auf dem Cover haben Cheap Trick sich selbst gleich fünf Sterne gegeben. Bescheidenheit war nie ihre Stärke. Beständigkeit dagegen schon: Seit 1973 spielen Sänger Robin Zander, Gitarrist Rick Nielsen, Bassist Tom Petersson und Schlagzeuger Bun E. Carlos zusammen. Vor einigen Jahren behauptete der Zyniker Nielsen, sie seien schlicht „zu doof zum Aufgeben“. Zumindest langweilig wurde […] mehr…

  • Ups..

    WAS NOCH PASSIERT - Arcade Fire

    James Murphy hat das neue Album der Kanadier produziert. VÖ: Ende 2013 Beck mehr…