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    Myron & E Broadway

    - Hübscher, etwas zu angenehmer Retro-Soul aus Kalifornien

    In letzterer Kategorie üben sich auch Myron &E alias Myron Glasper und Eric Cooke. Glasper stammt aus Los Angeles und tingelte als Tänzer und Backing-Sänger durch Comedy-Shows und Studioproduktionen, bis er auf einer Blackalicious-Tour den DJ E da Boss traf. Der Soul der beiden orientiert sich an den luftigen, sacht psychedelisierten Produktionen der späten 60er-und […] mehr…

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    Miles Kane Don’t Forget Who You Are - Frisch und traditionsbewusst zugleich -und…

    Die ersten Takte von „Taking Over“ erinnern unweigerlich an Muse. Bevor das schwere Riff aber die gleiche Wendung in Richtung eines „supermassiven, schwarzen Lochs“ nehmen kann, wirft Miles Kane einen Schulterblick auf die jungen Beatles und macht einen leichtfüßigen rhythmischen Schlenker. Am Horizont sind außerdem noch düstere Blues-Wolken in der ledernen Kluft eines Black Rebel […] mehr…

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    Planta - Dancetracks, die sich von São…

    Während sich der Auftakt „Honey“ wie später auch Songs wie „Into The Sun“,“Wild Flowers“ oder „The Hangout“ damit begnügen, stilsicher aus den 80er-Jahren geerbte Sythie-Pop-Klischees fortzuschreiben, deutet eine Nummer wie das herrlich verquere „Hangover“ an, wie diese Platte auch hätte werden können: Das vom Reggaeton beseelte Lied spielt mit Polyrhythmik, Soundschnipseln und Bläsersätzen, während CSS-Sängerin […] mehr…

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    Mark Owen The Art Of Doing Nothing - Der Take-That-Mann ist solo zu…

    Mark Owen kokettiert damit, dass er sich bei der Arbeit an seinem vierten Album, dem ersten nach acht Jahren Solopause, erstmalig hat treiben lassen. Nichts überstürzen wollte er, die Songs sollten sich selbstständig entwickeln, die Seele baumeln bis zur nächsten Idee. Es ist nur:“The Art Of Doing Nothing“ tost über einen hinweg, als wäre das […] mehr…

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    Jonas Myrin Dreams Plans Everything - Schwedens Antwort auf Bruno Mars…

    Wie eigentlich jeder Song auf „Dreams Plans Everything“ ist „Prisoner“ eine Befreiungshymne, das selbstbewusste Popmanifest eines Mannes, der weiß, was er will, und noch besser weiß, was er nicht will. Jonas Myrin, der einst vom schwedischen Örebro aufgebrochen ist, um mit seinen Liedern die Welt zu erobern, wird im Mythos, den seine Plattenfirma zum Album […] mehr…

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    Im Westen der Himmel - Schwerer Dunkelpop aus Berlin, von…

    Egal. Obschon bereits seit Ende der 80er-Jahre in wechselnder Besetzung aktiv, ist diese Berliner Band bisher ein Insider-Thema geblieben. Was denn doch verwundert, bedenkt man, was seitdem an Dunkel-Artverwandtem (keine Namen, bitte) auch auf die ganz große Bühne fand. Da kann ein bisschen namhafte Protektion fürs schon sechste Album nicht schaden, nachdem Wenders Infamis 2008 […] mehr…

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    Maps Vicissitude - Nach vier Jahren Pause ist…

    Der Stubenhocker aus Northampton – wie die beiden Vorgängeralben hat er auch „Vicissitude“ vorwiegend zu Hause aufgenommen – widmet sich diesmal dem Thema der Wechselhaftigkeit des Schicksals und des Kampfes um Veränderung. Wankelmut ist ihm musikalisch allerdings nicht zu unterstellen. Vom ersten Ton an ist klar, wer hier die Festplatte formatiert. Seit „We Can Create“(2007), […] mehr…

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    MARKUS SCHNEIDER - KT Tunstall

    Invisible Empire /Crescent Moon ** Die britische Songschreiberin richtet es sich allzu gemütlich ein Ein wenig ratlos lässt einen das neue Album der Britin zurück, die mit ihrem Debüt „Eye To The Telescope“ und „Drastic Fantastic“ zumindest teilweise positiv überraschte. Nun geht sie auf die 40 zu und schickt sich an, die Wendung zum „seriösen“ […] mehr…

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    Waxahatchee Cerulean Salt - Katie Crutchfield schreibt Lo-Fi-Songs über…

    Für „Cerulean Salt“ holt sie sich nun auch mal Mitmusiker und brutzelne Verstärker dazu, ohne den grundlegenden, ganz reizenden Lo-Fi-Charakter aufzugeben. Dafür hat nun das Unglück einen Namen: Vor allem plagt sie die Ödnisvision der bürgerlichen Zweisamkeit, die sie mit dem Erwachsenwerden verbindet und als Einschränkung der ungerichteten Bewegung fürchtet. Besonders apart hört sich das […] mehr…

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    JÖRN SCHLÜTER - Willy Moon Here’s Willy Moon…

    Vor zwei Jahren poppte Willy Moon aus dem Video zu „I Wanna Be Your Man“ wie das coolste Versprechen, zu dem sich der Rock’n’Roll seit langer Zeit hinreißen ließ. Ein Clip wie ein trockener Martini: messerscharfer Anzug, minimalistisches Schwarz-Weiß, die richtigen Posen, die richtigen Tanzschritte. „Babygirl it’s plain to see“, nölte der 21-jährige Neuseeländer zu […] mehr…

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    Scott Matthew - Unlearned

    Sehr schöne Coverversionen des sensiblen Australiers mehr…

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    Morgan Heritage Here Come The Kings - Denroy Morgans Kinder versöhnen Roots…

    Morgan Heritage ist eine Roots-Band, die R&B und Dancehall in einen Sound verwebt, der sich durch kraftvolle Gesänge über cleveren, slicken Riddims auszeichnet. So stehen hier ausgebuffte Roots-Songs wie „Here Come The Kings“ oder „The Return“, die auch dem späten Bob Marley zur Ehre gereicht hätten, neben Liebesliedern („Perfect Love Song“,“Love Stoned“ feat. Shaggy), die […] mehr…

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    Tunng - Turbines Hüftlahme Folktronica: Gehört die…

    Eine Weile geht das gut. Insbesondere der Auftakt mit dem mählich die Spannung aufbauenden „Once“ und dem von einem Knarzbass vorangetriebenen „Trip Trap“ ist äußerst gelungen. Das klingt verheißungsvoll, abwechslungsreich und geradezu famos. Danach allerdings verlieren sich die pastoralen Melodien und Harmonien allzu oft im Reich des Dudeligen und Semi-Prätentiösen. Bei einem Großteil der insgesamt […] mehr…

  • Black Sabbath - 13

    Wenn es um Heavy Metal geht und wie man das Genre definiert, tauchen immer, sofort und ohne jeden Zweifel zwei weitere Wörter auf: Black Sabbath. Man kann sich harte Rockmusik gar nicht vorstellen ohne die Initialzündung „Paranoid“ – dem zweiten Album, mit dem 1970 eine neue Ära anfing, gerade mal vier Monate nach dem auch […] mehr…

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    Ed Motta AOR - Den Brasilianer zieht es an…

    Sein neuester Streich sagt im Titel eigentlich schon alles: Mit dem Akronym für Adult Oriented Rock zielt der Tropensohn auf den zurückgelehnten Pop der US-Westküste. Angetan mit geschmackvollem Hawaiihemd, liefert er einen Soundtrack für palmengesäumte Avenues und Cocktails am Liegestuhl. Dabei umgibt er seinen Bariton, der in voluminöser Sattheit thront, mit einem Zauberkasten an Tastenmagie […] mehr…

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    MARKUS SCHNEIDER - Anna von Hausswolff Ceremony ***1/2…

    Bereits der Name ist ein Versprechen: Anna ist die Tochter des Klangkünstlers Carl Michael Hausswolff. Ein Ars-Electronica-Preisträger und Teilnehmer der documenta X, der sich unter anderem mit dem Electronic Voice Phenomenon beschäftigt. Angeblich versuchen die Toten so, mit den Lebenden zu kommunizieren -das glauben zumindest Künstler, Esoteriker und ein paar Horrorfilm-Regisseure. Anna von Hausswolff kommt […] mehr…

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    Lou Doillon Places - Hübsche, recht konventionelle Folksongs der…

    Wie diese hat sich auch Doillon ein ungefähres Folkrockidiom gesucht, in dem sie wiederum auch die französische Seite ihrer Biografie recht stilvoll in die Songs bringen kann. Produziert hat das Album der französische Popstar Etienne Daho, der übrigens auch schon mit Doillons Mutter und Halbschwester zusammengearbeitet hat, und dem ein zurückhaltender, aber erkennbarer, neochansonesker Drall […] mehr…

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    BE - Liam versucht etwas Neues -und…

    „Face The Crowd“, noch so ein Kracher, an Beatgrooves angelehnt, trotzdem modern, und dann gibt es die vielen Versuche, an den Oasis-Balladenhit anzuknüpfen, der für beide Brüder traumatisch scheint. Das gelingt mit „Don’t Brother Me“ noch am besten und ambivalentesten. Denn dort heißt es „Don’t bother me when I’m down“ einerseits, und „Come on give […] mehr…

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    Kakkmaddafakka Six Months Is A Long Time - Die Norweger loten weiter alle…

    Dass Kakkmaddafakka nicht „nur“ live Spaß machen, haben die Norweger mit ihrem letzten Album, „Hest“ von 2011, belegen können. Da hatte Kings of Conveniences Erlend Øye die Produktion überwacht und einen glänzenden, sehr direkten Sound hinbekommen. Nichtsdestotrotz ist das Konzert wohl weiterhin der Ort, an dem man die Brüder Vindenes samt Band vor allem erleben […] mehr…

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    Thea Gilmore Regardless - Gilmore kann alles: große Americana…

    Alles beginnt ziemlich großartig. „Something To Sing About“ und „This Is How You Find The Way“ überwältigen mit orchestraler Verve. Der Titelsong gerät dann melodisch zu vorhersehbar und schmeckt ein bisschen nach abgelaufenem Konserven-Pop. Aber immer, wenn man glaubt, Gilmore etwas nachweisen zu können, wenn man schon einen üblen Vergleich auf der Zunge hat, ändert […] mehr…