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    Ian Dury 4000 Weeks‘ Holiday

    - Das Reggae-Funk-Album des Cockney-Poeten von 1984

    1984 war Ian Dury noch der komische Kerl mit „Hit Me With Your Rhythm Stick“, und er reimte und verballhornte und sprachsang auch lustvoll, wie es befohlen war. Die Music Students spielten dazu sehr laut und basslastig, Bläsersätze sollten moderne Zeiten signalisieren, sogar ein Frauenchor wurde engagiert. Bei „Very Personal“ klingt Dury plötzlich wie Leonard […] mehr…

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    The Sun Records Rock Box 1954-59 - Zwei voluminöse Box-Sets mit Rock-und…

    „Sound“ zum Status eines legendären Labels brachte, war ein entschieden kleineres als das von Chess, Motown und anderen berühmten unabhängig geführten Plattenfirmen. Seine Identität verlor das Label auch nach dem Verkauf von Elvis Presleys Vertrag an eine Major Company nicht. Als Shelby Singleton das Unternehmen übernahm, kaufte er einen Namen – und einen „Katalog“. Colin […] mehr…

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    Wings Wings Over America - Das Live-Album von 1976 -auch…

    Paul McCartney wollte nach dem Ende der Beatles noch mal von vorn beginnen -eine Band gründen, mit dem Bus übers Land fahren, Spontankonzerte vor betrunkenen Jugendlichen spielen. Kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen, aber er hat es durchgezogen. 1976 wagte er mit den Wings schließlich den Sprung über den Atlantik. Die Zeiten hatten […] mehr…

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    Scott Walker The Collection 1967-70 - Günstige Box mit fünf Alben,…

    Die Walker Brothers waren eine amerikanische Boygroup mit majestätischen Schmalzballaden, die ihr Glück in England suchte, 1965 eine Hysterie unter Mädchen auslöste und drei Alben aufnahm. Einer der falschen Brüder, Noel Scott Engel (der Bassist!), fühlte sich zum Existenzialismus hingezogen, entdeckte die Lieder von Jacques Brel und wollte eigene Songs schreiben. 1967 verließ er trotzig […] mehr…

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    Burt Bacharach Anyone Who Had A Heart - Die Welt ist voller Burt-Bacharach-Songs.…

    Die ersten drei CDs überfluten uns mit elegantester Popmusik, mit unsterblichen Songs und Melodien, mit Interpreten wie Dusty Springfield, Gene Vincent, Frankie Avalon, Barbra Streisand, Walker Brothers, natürlich Dionne Warwick, Aretha Franklin, Diana Ross und so weiter, mit Monumenten wie „I Say A Little Prayer“ und „What The World Needs Now Is Love“, aber auch […] mehr…

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    Cheap Trick The Complete Epic Albums - Die Alben von 1977 bis…

    Auf dem Cover haben Cheap Trick sich selbst gleich fünf Sterne gegeben. Bescheidenheit war nie ihre Stärke. Beständigkeit dagegen schon: Seit 1973 spielen Sänger Robin Zander, Gitarrist Rick Nielsen, Bassist Tom Petersson und Schlagzeuger Bun E. Carlos zusammen. Vor einigen Jahren behauptete der Zyniker Nielsen, sie seien schlicht „zu doof zum Aufgeben“. Zumindest langweilig wurde […] mehr…

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    WAS NOCH PASSIERT - Arcade Fire

    James Murphy hat das neue Album der Kanadier produziert. VÖ: Ende 2013 Beck mehr…

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    JUNGER ALTER - Tom Petty

    Ich bin zu alt, um noch mit einem Produzenten zu arbeiten“, sagt Tom Petty, weshalb er höchstselbst mit Mike Campbell das neue Album betreut. Nachdem die letzte Platte, „Mojo“, von Blues und entspanntem Westcoast-Rock geprägt war, sollen nun auch die neuen Songs auf die amerikanische Tradition zurückgreifen. Überhaupt langweilt sich Petty, der in den USA […] mehr…

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    POP-NOMADIN - Yasmine Hamdan

    Über mittelmäßige, aber einwandfrei rebellische HipHopper aus Ägypten, tunesische Protestbarden und Metal-Gurken aus Bagdad haben wir in letzter Zeit so viel gehört, dass wir bei dieser Neuigkeit gleich misstrauisch werden: Yasmine Hamdan kommt aus dem Libanon, ist als Kind vor mehreren Kriegen geflohen. Galt mit ihrem Elektro-Pop-Duo Soapkills in den Nullerjahren als Supergirl des arabischen […] mehr…

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    SCHÖNER LOSER - Oscar Isaac

    Was war eigentlich Folk, bevor ihn Bob Dylan für die Massen aufbereitete? Ein Hobby für ältere Damen und der Zeitvertreib einiger passionierter Nerds. „Inside Llewyn Davis“ porträtiert einen dieser erfolglosen Musiker, die 1961 vor 20 Leuten in Nachtclubs singen, in der Hoffnung auf den Durchbruch. Man kann nicht sagen, dass dieser Llewyn Davis sehr sympathisch […] mehr…

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    ERSEHNTES COMEBACK - Blur

    Damon Albarn ist ein musikalisches Genie. Auf diese Formel können sich die meisten Kritiker angesichts des enormen Schaffensdranges des multimedialen Masterminds einigen. Er erfindet Projekte wie die Gorillaz oder The Good, The Bad and The Queen und verordnet Soul-Gigant Bobby Womack einen völlig neuen Sound. Albarn ist einer, der (Peking-)Opern schreibt und -hallo Feuilleton! – […] mehr…

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    SCHÖNER SUGARDADDY - Michael Douglas

    Wladziu Valentino Liberace, 1919 als Kind einer polnischen Mutter und eines Italieners geboren, wurde nach einer klassischen Klavierausbildung in den Dreißigerjahren als Wunderkind beim Chicago Symphony Orchestra berühmt, hatte in den Fünfzigern eine eigene Fernseh-Show, und trat später als Entertainer in Las Vegas auf. Aber auch in seinem Hang zum ausschweifenden Leben und zu extravaganten […] mehr…

  • Waxahatchee - Cerulean Salt

    Katie Crutchfield schreibt Lo-Fi-Songs über das Ende der Jugend „Mir doch egal, ob ich zu jung bin, um unglücklich zu sein“, lautete im vergangenen Jahr Katie Crutchfields Motto auf „American Weekend“, ihrem Solo­debüt als Waxahatchee. Dort sang die damals 23-jährige Indie-Musikerin weltmüde, zweifelnde Songs mit raukehliger, zaghaft punkiger Stimme, wozu sie eine recht krude akus­tische […] mehr…

  • CSS - Planta

    CSS waren mal eine aufregende Band aus São Paulo. Doch dann verliebten sie sich in die ebenfalls ziemlich aufregende Stadt Los Angeles und in den Swimming Pool von Dave Sitek, schrieben im dazugehörigen Haus neue Songs, nahmen mit dem TV-On-The-Radio-Mann ein neues Album auf. Die vier von CSS, so erzählt man sich, hatten mächtig viel […] mehr…

  • Mark Owen - The Art Of Doing Nothing

    Nichtstun will gelernt sein. Wenn man es dann noch zur Kunst erklärt … Mark Owen kokettiert damit, dass er sich bei der Arbeit an seinem vierten Album, dem ersten nach acht Jahren Solopause, erstmalig hat treiben lassen. Nichts überstürzen wollte er, die Songs sollten sich selbstständig entwickeln, die Seele baumeln bis zur nächsten Idee. Es […] mehr…

  • Pet Shop Boys - Electric

    Gerade mal zehn Monate ist es her, dass Neil Tennant und Chris Lowe mit „Elysium“ ein gediegen melancholisches Alterswerk veröffentlichten. Kollege Arne Willander bilanzierte in seiner Vier-Sterne-Kritik im September 2012: „Nun umtreibt uns nur eine Furcht: dass die Pet Shop Boys irgendwann verschwinden könnten.“  In der Tat wäre es nicht verwunderlich gewesen, hätten sich die […] mehr…

  • The Place Beyond The Pines - Regie: Derek Cianfrance,

    Ein Vater-Sohn-Drama als Film-Tryptichon mehr…

  • Before Midnight - Regie: Richard Linklater

    Oh The Divorces?! Richard Linklaters "Before"-Reihe erreicht so langsam den Herbst des Lebens. mehr…

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    Kanye West - Yeezus

    Kanye West geht in den Laden und sucht sich aus, was ihm gefällt. Mit dieser Methode bestückt der Rap-Star nicht nur seinen Kleiderschrank, sondern auch seine Musik. Möglich macht beides ein geschätztes Jahreseinkommen von 45 Millionen US-Dollar. Copyright, Tantiemen, Lizenzen – egal. Der Rap-Millionär hat die Möglichkeit zu sampeln, wie er gerade lustig und es […] mehr…

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