• Ups..

    Master Musicans Of Jajouka

    - Hamburg, Kulturfabrik Kampnagel

    „Die einzige 4.000 Jahre alte Rockband der Welt“, hat der amerikanische Dichter William S. Burroughs die Master Musicans Of Jajouka genannt. Die Musiker aus dem gleichnamigen marokkanischen Dorf stehen in einer uralten Sufi-Tradition. Den nach Bewusstseinserweiterung gierenden Beatniks und Hippies, die in den Fünfzigern und Sechzigern nach Marokko pilgerten, kam das gelegen: 1968 hat Brian […] mehr…

  • Ups..

    Sound of Noise - Sven Ahlström, Fredrik Myhr

    Regie: Ola Simonsson, Johannes Stjärne Nilsson Feel the beat: Sechs Perkussionisten brechen in ein Krankenhaus ein und benutzen Patienten als Instrumente, schreddern Geld bei einem Banküberfall und besetzen einen Strommast. Der Polizist Warnebring (Sven Ahlström) versucht, für Ruhe zu sorgen, doch stattdessen bringen die Musikterroristen seine Ordnung durcheinander. Die Schweden Simonsson und Nilsson haben ihren […] mehr…

  • Ups..

    Easy Money - Joel Kinnaman, Mahmut Suvakci

    Regie: Daniel Espinosa Er gibt sich als Diplomatensohn aus, hat ein teures Apartment in Stockholm, fährt aber illegal Taxi und ist ständig pleite: Wirtschaftsstudent Johan (Joel Kinnaman) führt ein Doppelleben, um seiner Freundin aus der Oberschicht zu imponieren. Als der Drogendealer Abdul (Mahmut Suvakci) und der chilenische Ganove Jorge (Matias Padin Varela) ihm anbieten, eine […] mehr…

  • Ups..

    Sex & Drugs & Rock & Roll - Andy Serkis, Ray Winstone

    Regie: Matt Whitecross Vom vordergründig platten Filmtitel sollte man sich nicht abschrecken lassen. Ian Dury hat diese Phrase wie kein anderer mit seinem gleichnamigen Song geprägt und hatte damit, neben „Hit Me With Your Rhythm Stick“, seinen größten Hit. Und der gallige, ironische Ton des Textes schwingt auch in dieser Biografie über den exzentrischen Künstler […] mehr…

  • Ups..

    Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn

    Hergé selbst soll gesagt haben, wenn jemand seinen Tintin fürs Kino verfilmen könne, dann nur dieser junge amerikanische Regisseur namens Steven Spielberg. Der Schöpfer der „Tim und Struppi“-Comicbände hatte zuvor „Jäger des verlorenen Schatzes“ gesehen, verstarb jedoch 1983, kurz nachdem er das erste Mal mit Spielberg gesprochen hatte. Die Filmrechte überließ ihm dann die Witwe. […] mehr…

  • Ups..

    Amadou & Mariam - Kelmti Horra

    Emel Mathlouthi ***¿ Gewöhnlich hat der arabische Frühling musikalisch ein HipHop-Gesicht, schon deshalb ist diese Frau eine Ausnahmeerscheinung. Mathlouthi ist die leidenschaftliche, freie Stimme der tunesischen Jasminrevolution und verarbeitet auf ihrem Debüt nun die Geschichte der dunklen Jahre in ihrer Heimat. Das Setting dazu ist poppig, plakativ, dramatisch, lebt vom Gegensatz zwischen kräftigen Arabesken, Streicherensemble, […] mehr…

  • Ups..

    e.s.t. - 301

    Fast vier Jahre nach dem Tod von Pianist Esbjörn Svensson ein neues Album seines Trios. Resteverwertung? Von wegen: Wie schon bei „Leucocyte“ (2008) handelt es sich um Aufnahmen an zwei Tagen Tourpause im australischen Studio 301. Sogar eine Doppel-CD war erwogen worden, als Europas damals erfolgreichste Jazzformation im Januar 2007 ganz auf gemeinsames Improvisieren setzte. […] mehr…

  • Ups..

    Alabama Shakes - London, Boston Arms

    Eben noch im amerikanischen Hinterland, jetzt auf britischen Bühnen: Eine Band entsteht vor den Augen des Publikums. mehr…

  • Ups..

    Simone Felice - Simone Felice

    Verhaltene Meditationen statt Dringlichkeit: Das erste Soloalbum des Ex-Felice-Brothers enttäuscht. mehr…

  • Ups..

    Mick Jagger – Rebell und Rockstar - Who the fuck is Mick…

    Er ist viele Typen von Marc Spitz Beim Versuch, Mick Jaggers Persönlichkeit dingfest zu machen, sind noch alle Biografen gescheitert. Weil er nicht nur über eine verfügt, vielmehr nach Bedarf in eine jeweils passende schlüpft. „Mick’s a nice bunch of guys“, wie Bill Wyman den Band-Kollegen einst trefflich charakterisierte. Marc Spitz weiß das, maßt sich […] mehr…

  • Y'Akoto - 'Baby Blues'

    Y’Akoto - Baby Blues

    Eine Menge Ironie schwingt da mit, denn natürlich hat das Titelstück ihres Debüts nichts mit Befindlichkeiten einer Schwangeren zu tun. Vielmehr geht es ums Verarbeiten amourösen Schiffbruchs: Die deutsch-ghanaische Newcomerin setzt das mit zynischer Bravour in einer dunklen Ballade um, die fast ein wenig an die Abgründigkeit von Nina Simone erinnert. Jennifer Yaa Akoto Kieck, […] mehr…

  • Turntablerocker - 'einszwei'

    Turntablerocker  - einszwei

    Um die Jahrtausendwende lieferten Michi Beck und DJ Thomilla den perfekten Soundtrack für die Afterwork-Partys der New Economy. Nicht dass man Hits wie „No Melody“ zuletzt wirklich vermisst hätte. Aber jetzt, da die Turntablerocker wieder da sind, muss man ganz klar sagen: Sie rocken immer noch. mehr…

  • Doctorella - 'Drogen und Psychologen'

    Doctorella  - Drogen & Psychologen

    Kerstin und Sandra Grether kennt man als Pop-Autorinnen und soziokulturelle Riot-Girls, jetzt haben sie eine Band gegründet, die wie eine Koop aus Slits und Strokes klingt: romantisch und garstig, direkt aus der Raucherecke zwischen Indie-Disco und Diskurskeller. Songs über Wahnsinn, Gesellschaft und Mädchenfantasien, die sicher nicht jedem gefallen, aber zur interessantesten deutschen Frühjahrsmusik gehören. mehr…

  • Graham Coxon  - 'A+E'

    Graham Coxon  - A + E

    Als „electronic dance music“ bezeichnete Graham Coxon in einem ersten Interview sein neues Album. Beziehungsweise, relativierte er, Tanzmusik für Menschen, die in der Regel nicht öffentlich tanzen, weil sie zu schüchtern sind und daher erst viel trinken müssen, was sie dann bei den ersten ungelenken Moves allerdings mit der Übelkeit kämpfen lässt. Alles beim Alten […] mehr…

  • Cowboy Junkies - The Wilderness

    Cowboy Junkies - The Wilderness

    Die Balladen verlassen sich etwas zu sehr auf Margos Vortrag. Nach dem doch recht zerfahrenen „Sing In My Meadow“ kommt jetzt also der Schlussakkord der „Nomad Series“. Auf „The Wilderness“ besinnt sich Michael Timmins wieder alter Stärken, setzt auf Ruhe und Transzendenz. „Unanswered Letter (for JB)“ eröffnet mit verhalltem E-Piano und atmosphärischem Gedöns zu Margo […] mehr…

  • Blood Red Shoes - 'In Time To Voices'

    Blood Red Shoes - In Time To Voices

    Respektable, aber doch langweilige Platte des Brighton-Duos Die beiden sind jetzt in dieser Phase. Das passiert, wenn eine Band zwei Alben mit relativ lauten und relativ gradlinigen Rocksongs herausrotzt. Dann sehnen sich die Musiker nach Höherem. So verkündet Laura-Mary Carter, Gitarristin und Sängerin des englischen Duos Blood Red Shoes, anlässlich des neuen Albums „In Time […] mehr…

  • The Music Never Stopped

    The Music Never Stopped - Regie: Jim Kohlberg

    Bücher können einen intellektuell prägen, Filme ein ganzes Leben beeinflussen. Aber nichts geht so tief wie Musik. Sie ist reine Emotion, bündelt Ängste und Sehnsüchte, löst Wut oder Freude aus. Ein Song ist wie ein bester Freund, eine Geliebte. Und er bringt nach Jahren beim ersten Ton längst verschüttete Bilder zurück. Regisseur Jim Kohlberg setzt […] mehr…

  • Russendisko Filmplakat

    Russendisko - Regie: Oliver Ziegenbalg

    Sommer 1990: Die drei jungen Russen Wladimir (Matthias Schweighöfer), Andrej (Christian Friedel) und Mischa (Friedrich Mücke) suchen ihr Glück im wieder vereinten Berlin. Andrej will vor allem Geld machen und verhökert am Straßenrand neben Dosenbier auch Zigaretten, die er asiatischen Schmugglern klaut. Der gut aussehende, aber etwas unbeholfene Mischa hofft auf eine Karriere als Musiker. […] mehr…

  • Great Lake Swimmers - New Wild Everything

    Great Lake Swimmers - New Wild Everywhere

    Es beginnt so vielversprechend mit dem entspannt souligen „Think That You Might Be Wrong“. Man muss an Lambchop denken, circa „Is A Woman“. „What time is it“, fragt der Protagonist und höhnt: „Are you coming around here with your teeth so sharp?“ Es bleibt kein Zweifel daran, dass hier mal wieder eine in Brüche gegangene […] mehr…

  • Tu Fawning

    Tu Fawning - Anchor

    „Das US-Quartett Tu Fawning spielt auf seinem Debüt ‚Hearts On Hold‘ Lieder von verwunschener Schönheit bar jeder Tradition und verortet sich selbst zwischen Glam Rock, Gospel und Grime.“ So schrieb Max Gösche, als die Band um Sängerin Corrina Repp und Songwriter Joe Haege Anfang 2010 ihr Debüt vorlegte. Der Nachfolger „A Monument“ wird nun Anfang […] mehr…