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    Merry Clayton

    - Merry Clayton

    Die weithin vergessene Soul-Sängerin aus den 70er-Jahren So einfach, wie sich Erfolgsproduzent Lou Adler das dachte, war die Sache auch im Fall von Carole King nicht gewesen. Die hatte er – solo – für sein neues Label Ode Records unter Vertrag genommen, weil er sicher davon ausging, dass jemand nach so vielen unwiderstehlichen Ohrwürmern jederzeit […] mehr…

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    Diverse - Country & Western Hit Parade…

    Country-Songs, bevor Rock’n’Roll in den USA alles an sich riss Man schrieb das Jahr 1958, als Ferlin Husky unter dem Pseudonym Simon Crum das semi-parodistische Lied „Good Old Country Music Is Here To Stay“ aufnahm und Wayne Raney es mit „We Need A Whole Lot More of Jesus (And A Lot Less Rock And Roll“ […] mehr…

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    Dwight Twilley - On Fire! The Best Of…

    Immer ein wenig an den Songs der Beatles orientiert Als die Debüt-LP der Dwight Twilley Band mit mehr als einem Jahr Verspätung nach dem Top-20-Hit „I’m On Fire“ endlich doch noch veröffentlicht wurde, befand Kritiker Robert Christgau ungnädig: „This does smell a little like a museum.“ Zwischen den Zeilen hatte er diesen Vorwurf in den […] mehr…

  • It's just Lemmy

    Lemmy Kilmister - He’s just Lemmy

    Es war nur eine Frage der Zeit, bis endlich einer auf die Idee kam, diesem Mann ein Denkmal zu setzen. Und vielleicht eine Frage des guten Willens von Lemmy Kilmister – der zwar bekanntlich eine Legende ist, aber nicht immer unbedingt gesprächsbereit. Hilfreich für diese Dokumentation war sicher, dass die Regisseure Greg Olliver und Wes […] mehr…

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    Crystal Fighters - Star Of Love

    Über Disneys Remake des hauseigenen Kult-Klassikers „Tron“ hört man sehr Unterschiedliches. Was den Soundtrack angeht, gibt es allerdings kein Vertun: Der ist zu 90 Prozent das öde Aufbrausen und Abschwellen eines 85-köpfigen Klangkörpers, wie man es aus anderen 200 Millionen Dollar teuren Hollywood-Produktionen kennt. Dass das Ganze unter „Music by Daft Punk“ läuft und das […] mehr…

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    The Johnny Parry Trio - More Love And Death

    Telekinesis ++H¿ 12 Desperate Straight Lines Zweites Album der One-Man-Band aus Seattle. Michael Benjamin Lerner bereitet seine wonnigen Lieder mit der Hilfe von Chris Walla (Death Cab For Cutie) mal als 80s-Indie-Rock auf, mal als Powerpop. Die Drums sind dreckiger, die Bässe verzerrter, die ganze Platte ein Schritt nach vorn. (Morr) The Sand Band ++H¿ […] mehr…

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    M.I.A. - Live In London

    Suede www.simfylive.com Keiner hatte viel von dieser Reunion erwartet, umso größer war die Freude über explosive Konzerte der Glam-Poser. 23 Songs aus der O2-Arena in London, gegen Gebühr. Vicki Leekx Mixtape vickileekx.com Der Ruf der Krawallmaus hat gelitten, ihre Musik peitscht so gut wie nie. Auf diesem (von Julian Assange inspirierten) Gratis-Mixtape mischt sie Outtakes […] mehr…

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    Va Fan Fahre - Laru Beya

    Aurelio ++++¿ Nach dem frühen Tod von Andy Palacio ist der Honduraner Aurelio Martinez der wichtigste musikalische Exponent der Garifuna. Seine afro-karibische Klangwelt speist sich aus dem troubadourhaften Paranda und dem treibenden Punta-Rock – und wird auf diesem Album zum packenden Aufbäumen gegen das Verschwinden einer Kultur. In einer Hütte am Meer hat Produzent Ivan […] mehr…

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    Verneri Pohjola - Aurora

    Finnland ist kein Hauptlieferant in Sachen skandinavischer Jazz. Da horcht man gleich doppelt auf, wenn ein Trompeter mit seinem Debüt so eindrucksvoll Flagge zeigt wie der 33-jährige Verneri Pohjola. Vom Souljazz des grundsoliden Sextetts Quintessence zur ambitionierten, zugleich komplexen und eingängigen Musik auf „Aurora“ führt ein weiter Weg. „Short Stories“ nennt Pohjola seine Kompositionen für […] mehr…

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    Britta Persson - Current Affair Medium Rare

    Der eigenwillige Pop der Schwedin will keinen mehr terrorisieren. Britta Persson begann obskur und sang durch Lampenschirme, ihr Debüt hieß „Top Quality Bones And A Little Terrorist“. Doch schon da hörte man, dass es dabei nicht bleiben würde. Auch beim gefälligeren „Kill Hollywood Me“ ließ sich die Schwedin ihre etwas sonderbare Fröhlichkeit nicht nehmen. Was […] mehr…

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    Cowboy Junkies - Demons – The Nomad Series…

    Die Timmins-Geschwister covern Vic Chesnutts Schmerzenslieder Eine „Liebesarbeit“ ist dieses Album für Michael und Margo Timmins, und das hört man in jedem Moment. Die Cowboy Junkies covern auf „Demons“ Lieder von Vic Chesnutt, der an Weihnachten 2009 viel zu früh starb. Chesnutts Songs waren immer von Todesahnungen durchzogen, sie erzählten vom kaputten Leben und wie […] mehr…

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    Heinz Rudolf Kunze - Die Gunst der Stunde

    Talsohle erreicht: Biederer Deutschrock für den Kleinbürger Ach, wie oft hört man den Vorwurf der Schlagerhaftigkeit, wenn es um die Musik von Heinz Rudolf Kunze geht, und wie gern würde man diesen nur mit einem Kopfschütteln abtun. Gern würde man immer wieder die ersten Platten oder den makellosen Liedermacher-Pop von „Dein ist mein ganzes Herz“ […] mehr…

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    The Twilight Singers - Dynamite Steps

    Greg Dulli inszeniert ein geheimnisvolles Bombast-Theater. „Whenever you’re here you’re alive/ The devil says you can do what you like/ Come what may, come what like/ You’ll see me there“ singt Greg Dulli zu Beginn von „Last Night In Town“, dem ersten Song des fünften Albums der Twilight Singers, und sofort ist wieder alles da: […] mehr…

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    The Boxer Rebellion - The Cold Still

    Zu wenig zwingend, zu eingekehrt, um das neue „Joshua Tree“ zu sein Geht es jetzt richtig los mit der Karriere von The Boxer Rebellion? Nach diversen Problemen mit der Plattenindustrie hat offenbar der Einsatz in einem Hollywood-Film die Wende gebracht. Die Musik der Londoner ist auf dieser neuen, von Ethan Johns produzierten Platte noch sehnsüchtiger […] mehr…

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    Gil Scott-Heron & Jamie XX - We’re New Here

    Der The-XX-Kopf macht aus Gils Meisterstück sein eigenes Ding. Man sollte sich gar nicht erst angewöhnen, diese Platte in direkte Konkurrenz zu „I’m New Here“ von Gil Scott-Heron zu stellen. Letztgenannte war und ist nun einmal ein Meisterwerk, das würde- wie kraftvolle Album eines greisen Straßenpoeten, der nach über einem Jahrzehnt mit verschiedenen Haftstrafen wieder […] mehr…

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    Drive-By Truckers - Go-Go Boots

    Die Routiniers bieten wieder ein Country-Soul-Rock-Füllhorn „Ganz nett“, mag man sich denken, wenn Mike Colley „I do believe I saw you standing there/ Sunlight in your hair/ Reflecting in your eyes“ singt. „Ganz nett“ ist bekanntlich die kleine Schwester … Oder vielleicht eher so: „Go-Go Boots“ ist die picklige, pubertierende Enkelin der amerikanischen Meisterwerke „American […] mehr…

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    Pearl Jam – Live On Ten Legs

    Der Live-Mitschnitt für Sparsame: Pearl Jam feiern sich selbst. Es gibt sie ja wirklich. Jene Pearl-Jam-Freunde, die noch jeden Live-Mitschnitt ihrer Lieblinge horten. Seit vielen Jahren bereits veröffentlicht die amerikanische Band im Prinzip sämtliche Konzerte auch als Live-Album respektive persönliche Erinnerung für jene, die dabei gewesen sind. Zunächst konnte man die schnöden Pappschuber mit der […] mehr…

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    The Phoenix Foundation - Buffalo

    Zur rechten Zeit: lichtdurchfluteter Dream-Pop aus Neuseeland Nein, hier geht es nicht um den neuen Streich des Jugendjazzorchesters Rheinland-Pfalz, das sich ebenfalls so nennt. The Phoenix Foundation heißt eine sympathische Band aus Wellington in Neuseeland, benannt nach der gleichnamigen Forschungsorganisation, für die der mit Vokuhila und viel Knoff-Hoff ausgestattete TV-Held MacGyver tätig war. Das Sextett, […] mehr…

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    Jonny - Jonny

    Euros Childs und Norman Blake: ein idiosynkratisches Traumpaar Die gute Nachricht: Euros Childs, Ex-Gorky’s Zygotic Mynci, und Norman Blake, immer noch Teenage Fanclub, haben ihre jahrelange Freundschaft endlich in ein musikalisches Projekt umgemünzt. Wenn die zwei wahrscheinlich nettesten Menschen des Musikbusiness, die darüber hinaus einen überdurchschnittlich ausgeprägten Sinn für Harmoniegesänge und famose Melodien haben, gemeinsame […] mehr…

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    Lykke Li - Wounded Rhymes

    Der Pop-Soundtrack des Erwachsenwerdens, Teil 2: Verletzungen Bei ihrem wunderbaren Debüt „Youth Novels“ stampfte Lykke Li 2008 kindlich-frühreif auf und sang zu minimalistischen Elektropopsongs mit süßem schwedischen Akzent putzig-schöne Melodien. Doch seither wurden ihr alles Niedliche, Kindliche und auch der schwedische Akzent ausgetrieben. „Youth Knows No Pain“ heißt der passende Song dazu, der „Wounded Rhymes“ […] mehr…