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    Here We Go Magic

    - „Here We Go Magic“

    Luke Temple machte sich mit seinen ersten beiden Alben als amerkanischer Songwriter in den Spuren von Jeff Buckley einen Namen. Schon auf diesen Platten nahm er es mit der klassischen Songstruktur- Strophe-Refrain-Strophe- nicht so genau, doch erst unter dem Pseudonym Here We Go Magic verabschiedet er sich endgültig von allen Genregrenzen. Das klingt, als hätte […] mehr…

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    Death - „…For The Whole World To…

    1975 pflügte dieses schwarze Trio durch einen Reigen aus Proto-Punk und MC5-Lärmliedern, doch ihr furioses Debüt-Album wurde nicht veröffentlicht, weil sie den Namen Death nicht ändern wollten. Mit dem Gitarren-Inferno von „Where Do We Go From Here?“ und „Politicians In My Eyes“ erreichten die Brüder Hackney einen Zustand knapp an der Levitation. (Drag City/RTD) Arne […] mehr…

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    Camera Obscura - „My Maudlin Career“

    Diese hinreißenden Songs sind eigentlich ein Fall für Manufactum: Die guten Dinge, es gibt sie noch, aber leider nicht mehr an jeder Ecke, weil dort schon längst ein Katy-Perry-Klon oder ein Pink-Ableger auf minderjährige Käufer wartet. Camera Obscura sind weder blutjung noch total hip, sie sind einfach nur fantastisch gut in dem, was sie tun. […] mehr…

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    The Handsome Family - „Honey Moon“

    Brett Sparks croont „Linger, Let Me Linger“ wie ein operatisch geforderter Jonathan Richman, die ihm angetraute Texterin Rennie ergeht sich in romantischer Liebeslyrik, fern aller Beschwörung des Morbiden und Makabren. „Honey Moon“, you see, feiert das 20-jährige Jubiläum ihres Ehegelübdes. Und so gibt Brett den Leon Redbone, Rennie gibt sich verträumt, es walzert und wiegt […] mehr…

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    Marvin Gaye - What’s Going On

    Mobile Fidelity war eines der ersten Labels, die erkannten, das der Markt für audiophile Platten zwar ein kleiner, aber erstens lukrativer und zweitens wachsender ist. Dennoch kam man finanziell ins Trudeln und erst im Laufe des anhaltenden Booms für Analogie wieder auf die Beine. Über Marvin Gayes Meisterwerk aus passioniertem Soul zu ebensolcher Kritik an […] mehr…

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    Tori Amos - „Abnormally Attracted To Sin“

    Mit Sünden kennt sich Tori Amos aus. Hätte sie je Angst davor gehabt, Anstoß zu erregen, wäre sie wohl nicht auf die Idee gekommen, sich für ein Foto ein Ferkel an die Brust zu legen. Immer wieder schlüpfte die Sängerin in seltsame Kostüme und suchte sich für ihre Stücke neue Perspektiven. Doch obwohl der Titel […] mehr…

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    Jason Lytle - „Yours Truly, The Commuter“

    Von Modesto, Kalifornien nach Bozeman, Montana. Nahe Berge statt nahe Strände. Brutale Winter statt brutale Sonnengarantie. Nach fast 15 Jahren und fünf Alben, nach der Erkenntnis vor allem, dass Grandaddy auch nach „The Sophtware Slump“ (2000) nie mehr wurden als the next big thing, sucht Jason Lytle den Solo-Neuanfang in fremder Pampa. Doch man nimmt […] mehr…

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    Blue Rose Code - „Love“

    Eine schottische Kammerfolk-Preziose, noch Nick Drake und noch nicht Fleet Foxes, mit berückender Melodie und allerlei instrumentalen Finesen von Akkordeons, Celli und Violinen. Das Harmonica-beseelte „Whitechapel“ auf der Rückseite ist nicht minder schön. (Ho Hum) Wolfgang Doebeling mehr…

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    Prefab Sprout - „Original Album Classics“

    Der größte Klassiker fehlt hier, „Steve McQueen“ aus dem Jahr 1985, das wichtigste Album von Prefab Sprout (und wahrscheinlich jenes Jahres). Statt dessen: das seltsam ungelenke Debüt „Swoon“ (****1/2) von 1984, die schwärmerischen Musical-Stücke auf „From Langley Park To Memphis“ (1988, ****), die wundermilden und träumerischen „Protest Songs“ (1989, ****), aufgenommen vor „Langley Park“, das […] mehr…

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    The Soundtrack Of Our Lives - „Communion“

    In Zeiten wie diesen, in denen man sich nur noch den Lieblingstrack einer Neuerscheinung irgendwo herunterlädt, kommen uns die allseits beliebten Psychedelic-Rocker mit Masse. Ein Doppelalbum mit 24 Songs- für jede Stunde des Tages einer. Will man das? Will man jede einzelne Stunde dokumentieren, festhalten? Nö. Und doch: Es ist vielleicht kein Weißes Album, kein […] mehr…

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    Junior Wells - „Hoodoo Man Blues“

    Ebenfalls in den Genuss eines 45rpm-Mastering von Kevin Gray auf zwei LPs kommt mit „Hoodoo Man Blues“ eine der frühesten und bis heute vitalsten Sessions einer Gattung, die als Chicago Blues firmiert und bis Mitte der 60er Jahre fast nur auf Singles zu Hause war, weil nur die in Jukeboxen passten, die wiederum in keinem […] mehr…

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    Phoenix - „Wolfgang Amadeus Phoenix“

    Es waren ja doch sehr viele Gitarren auf der letzten Platte von Phoenix, „It’s Never Been Like That“. Die vier Franzosen ließen die Lust an der Draperie sein und zeigten sich nackig, was vor dem Hintergrund dieser Diskografie vielleicht Sinn ergeben hat. Es war aber auch ein bisschen enttäuschend, weil man doch von Phoenix eben […] mehr…

  • 'Joy Division' - Grant Gee

    Grant Gee - Joy Division

    In Manchester suchten Joy Division „Schönheit in einer hässlichen Stadt“, wie Bernard Sumner treffend formuliert. Der Dokumentarfilm von Grant Gee spürt dem Geheimnis der bahnbrechenden Band nach, die magischen Orte (Factory et al) werden besucht, die entscheidenden Protagonisten befragt. TV- und Konzert-Ausschnitte ergänzen das Bild, und natürlich dreht sich fast alles um Ian Curtis, seine […] mehr…

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    Maximillian Hecker - „One Day“

    Es ist das alte, hübsche Elend. Das Waten in sämiger Schwermut quer durchs nebelumflorte Heckerland, in dem bekümmerte graue Häschen ganz leise hoppeln, um den verhuschten Sänger nicht beim niedergeschlagenen Liegen zu stören. Aber hey, so geht es nun mal zu bei Maximilian Hecker. Und es hat durchaus auch tröstliche Qualität, dass er auf seinem […] mehr…

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    Beth Orton - „Trailer Park“

    Manche Platten altern besser als andere. Gelegentlich ertappt man sich bei dem Gedanken, dass man bestimmte irgendwie überschätzte, dann wieder dämmert die Erkenntnis, dass man das eine oder andere Album womöglich doch verkannte. Im Fall von Beth Ortons Langspiel-Debüt darf man auch schon mal hin und her gerissen sein. Der ganze elektronische Zierrat hier- von […] mehr…

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    Gavin Edwards“Do You Want To Know A Secret?“

    „Do You Want To Know A Secret“ von Gavin Edwards will „Die größten Geheimnisse, Mythen und Gerüchte der Rockwelt“ enthüllen. Es sind natürlich die üblichen Geschichten, die man so oft gelesen hat, dass man sie fast für wahr hält- die meisten davon hat Edwards bereits in der Kolumne „Rolling Stone Knows“ seziert. Hier werden also […] mehr…

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    Conor Oberst & The Mystic Valley Band - „Outer South“

    In den Anfangstagen war Bright Eyes eine große Band, mit der Conor Oberst auf Abenteuerfahrt ging. Nach der Platte „Lifted“ (2002), die das neurotische Männlein aus Nebraska berühmt gemacht hatte, verengte sich die als lustiger Spielmannszug angelegte Besetzung immer mehr auf den genialischen Songschreiber. „Cassadaga“ (2007), diese wundersame Amerikareise, war eine einsame Suche. Ausgerechnet für […] mehr…

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    Hatcham Social - „Murder In The Dark“

    Noch ein Quartett aus dem UK, das seine Inspiration indes nicht aus den späten 60er, sondern aus den frühen 80er Jahren bezieht, Echo & The Bunnymen auf der Spur. Man tourte als Support der Charlatans und beeindruckte Obercharlie Tim Burgess so nachhaltig, dass der sich als Produzent andiente und „Murder“ ein adäquat dunkel-fleckiges Klangkostüm verpasste.(Fierce […] mehr…

  • Peaches - I Feel Cream

    Peaches - I Feel Cream

    Duette mit Iggy Pop, Joan Jett und Marilyn Manson pflastern ihren Weg, und das letzte Album „Impeach My Bush“ landete sogar in den US-Charts. Trotzdem fing man an, sich Sorgen um Merrill Beth Nisker alias Peaches zu machen. Das von ihr mitbegründete Genre Electroclash gilt als alter Hut, die provokativ zur Schau gestellte Sexualität hat […] mehr…

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    Yusuf - „Roadsinger (To Warm You Through…

    Yusuf sagt, seine Comeback-Platte, „An Other Cup“ von 2006, sei eine Art Auftakt gewesen, ein Wegbereiter. So wie „Mona Bone Jakon“ nötig gewesen sei, um „Tea For The Tillerman“ schreiben zu können. Tatsächlich machte „An Other Cup“ einen unentschlossenen Eindruck- die Produktion wirkte unnötig modernisiert, der Glanz war zu glänzend, die Songs meist mittelmäßig. Mit […] mehr…