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Savages Silence Yourself


Matador/Beggars


von

What the heck! Es ist kein Verbrechen, wie Siouxsie And The Banshees zu klingen. Also, Savages, nur weiter so: Auf ihrem Debüt spielen die vier Londonerinnen absolut ernsthaft und angedickt mit dem nötigen Pathos Postpunkkapriziosen, wie man sie seit 30 Jahren in dieser reinen Form nur noch selten hören darf. Die verlorene Gitarre von Gemma Thompson quält und rückkoppelt sich durch Echowüs­ten, Ayse Hassan spielt wie Cure-Bassist Simon Gallup, die Schlagzeugbude rappelt ordentlich, und Jenny Beth schreit, beschwört und prangert irgendwelche bestimmt wahren Dinge über das Leben an, ohne dabei auch nur einmal Patti Smith und PJ Harvey aus den Augen zu verlieren.

Herrlich, wo man doch schon befürchtet hatte, gar nicht mehr aus der Singer/Songwriterinnen-Kiekshölle herauszukommen. „Husbands“, die vielbeachtete erste Single der Band, handelt in bester, verstörendster 80er-Jahre-Manier davon, morgens neben einem fremden Gesicht aufzuwachen, das sich als zum Ehemann gehörig herausstellt. Oder vielleicht auch nicht, denn Texte sind Schall und Rauch und auf einer musikalisch so starken Platte zu vernachlässigen, genau wie der einzige Tiefpunkt: Das nach Lisa-Simpson-Anfängerkurs klingende Basssaxofonsolo im Titelsong. Ansons­ten ist alles schön, bzw. natürlich ist nichts schön, sondern erschreckend, aufregend und bedeutend. Und macht verdammt Lust, mal wieder die Bauhaus-Platten rauszuholen.


Ewan McGregor: Neuer „Star Wars“-Dreh wird sich „viel realistischer anfühlen“

Zwischen 1999 und 2005 hat er den Jedi schon einmal verkörpert – ab 2022 wird Ewan McGregor wieder in einer Disney+-Produktion als Obi-Wan Kenobi zu sehen sein. Nun hat er in einem Interview mit dem „Hollywood Reporter“ ausführlich über sein Sci-Fi-Comeback gesprochen – und offenbart, dass er an seinen letzten Dreh im „Star Wars“-Universum nicht nur gute Erinnerungen habe. So sei das Schauspielen vor Green Screens in den Episoden I-III nicht leicht gewesen: „Nach drei oder vier Monaten wird es einfach sehr langweilig – besonders wenn die Szenen ... Ich möchte nicht unhöflich sein, aber Shakespeare ist es nicht gerade.…
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