Waxahatchee Ivy Tripp

Wichita/PIAS

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Foto: Wichita/PIAS

Sie will, sagt Katie Crutchfield, einfach „die Art Musikerin sein, die ich in der Welt sehen möchte“. Was die Welt auch mit ihrem dritten Album als Waxahatchee 13 Songs lang ein bisschen besser macht. Schon weil man wissen will, wie es mit dieser so starken wie fragilen Stimme aus Birmingham/Alabama weitergeht. Die sich im Intro-Drone von „Breathless“, zwischen Replacements-Riffs („Under A Rock“, „Poison“) und alten Drum-Machines („La Loose“) behauptet, den Retro-Twang von „The Dirt“ und liebevolle Miniaturen wie „Stale By Noon“ bezaubert, um schließlich allein am Klavier den „Half Moon“ anzubeten und zu simplen Singer/Songwriter-Akkorden zu seufzen: „The summer of love is a photo of us.“ Nicht viele können eine Zeile wie diese so bittersüß (nach)wirken lassen.

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