Robbie Williams: Marketingwirksames Comeback-Konzert in Berlin

Was für deutsche Fans sicherlich das Highlight des Jahresist,bedeutet für Robbie Williams Klingelputzen im großen Stil. Er gibtsichals charmanter Vertreter seiner Musik und möchte den Leuten sagen: „Guten Tag,Sie kennen mich doch sicher noch! Ich bin jetzt übrigens wieder zurück im Geschäft.“

Die bestens inszenierte Werbeveranstaltung fand amletzten Freitag vor der Berliner Max-Schmeling-Halleam Prenzlauer Bergstatt. Robbie Williams reiste gut gelaunt mit sieben Songs imGepäck an, um neben seinen Klassikern wie „Feel“ und „Angel“ natürlich auchLieder seines neuen Albums „Reality Killed The Video Star“, das am 6.11. erscheint, zu präsentieren.

Trotz unfreundlicher Temperaturen sorgte Robbie für eine heiße Show. Da das Gratis-Comeback in der Hauptstadt schon am Nachmittag abgefeiert wurde, traf man vor Ort hauptsächlich auf sehr junges Publikum. Vielleicht nicht ganz zufällig, denn der neue Robbie Williams hätte eine neue Zielgruppe bitter nötig. Nach dem Flopp seines letzten Albums „Rudebox“ von 2006, möchte er nun nach längerer Pause einen neuen Anlauf nehmen.

Ob er denn bald wieder große Hallen füllen wird, lässt Robbie noch offen. Er möchte erstabwarten, wie „Reality Killed The Video Star“angenommen wird – den erstenSchritt in Richtungverbesserte Verkaufszahlen hat der 35-Jährige mit seinem gelungenen Auftritt in Berlin bereits gemacht.


Wie bestimmen Copyright-Fragen die Zukunft der Musik?

Im vergangenen Jahr veranstaltete das Berliner Haus der Kulturen der Welt (HKW) unter dem Titel „100 Jahre Copyright“ einen Kongress mit Konzerten, Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden, in dem es darum ging, die vielen Probleme, die sich in der digitalisierten Welt mit den geltenden Bestimmungen von Copyright und Urheberrecht ergeben, aufzudecken. In diesem Jahr suchen dort vom 21. Bis 24. November Künstler und Experten unter dem Motto „Right The Right“ nach Lösungen für diese Probleme. Zur Eröffnung spielt der brasilianische Jazzmusiker Hermeto Pascoal, der vor einigen Jahren erklärte, dass er auf Tantiemen für die Nutzung seiner Kompositionen verzichte. Jan St. Werner…
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