Abba: Das sind ihre Kinder — und das machen sie


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Abba sind nicht nur eine der legendärsten Popbands, sondern waren auch ein durchaus ungewöhnliches Bandkonstrukt: Das schwedische Quartett bestand zeitweise aus zwei Liebespaaren — Björn und Agnetha und Benny und Anni-Frid. Björn und Agnetha bekamen sogar gemeinsame Kinder.

Nach einer langen Pause — 1982 legte man die Band auf Eis, eine offizielle Trennung gab es nicht — meldeten sich Abba 2021 mit neuen Songs zurück. „I Still Have Faith In You“ und „Don’t Shut Me Down“ waren ein Comeback, das international für Begeisterung und sentimentale Gefühle sorgte. Das Privatleben der Musiker*innen hatten wir an dieser Stelle ja bereits beleuchtet — hier möchten wir uns den Kindern der Mitglieder widmen.

Agnetha Fältskog & Björn Ulvaeus

Agnetha Fältskog und Björn Ulvaeus waren bis 1980 verheiratet. Aus ihrer Ehe gingen zwei Kinder hervor. 1973 wurde ihre Tochter Linda Ulvaeus geboren, vier Jahre später bekam das Paar einen Sohn namens Peter Christian. Linda Ulvaeus zog es wie ihre Eltern ins Showgeschäft. Zunächst stand Musik auf dem Programm: Gemeinsam mit ihrer Mutter veröffentlichte sie im Alter von sieben Jahren ein Weihnachtsalbum. Dann wandte sie sich der Schauspielerei zu: Sie besuchte eine Theater-Hochschule, spielte viel Theater und war auch in Filmen zu sehen. Die Musik blieb ihr weiterhin erhalten. So performte sie 1995 unter anderem beim Musical „Kristina från Duvemåla“, das aus der Feder von Björn Ulvaeus und Benny Andersson stammt. 2004 steuerte sie für eine Single ihrer Mutter Backing Vocals bei. Heute ist sie außerdem als Pferdezüchterin aktiv.

Peter Christian Ulvaeus schlug einen ganz anderen Weg ein. Zwar machte er als Kind gemeinsam mit seiner Mutter erste Gehversuche auf einem Album mit Kinderliedern. Später studierte er jedoch Physik und Ingenieurswesen. Er entwickelte ein PC-Spiel namens „Strategica“ und arbeitet heute in einem Gamedesign-Studio in Lindigö, wie man in „Abba – Das Lexikon“ lesen kann.

Björn Ulvaeus

Nur ein Jahr nach der Scheidung von Fältskog heiratete Ulvaeus die Musikjournalistin Lenna Källersjö. Aus dieser Ehe gingen zwei Kinder hervor: Emma Eleonora (geboren 1982) und Anna Linea (geboren 1986). Anna Linea leitet das Familienhotel Slottsholmen. Das Essen in Hotelrestaurant ist inspiriert von Erinnerungen an die Kindheit von Björn Ulvaeus in Västervik und Geschmackserlebnissen aus Proben und Weltaufführungen“, heißt es auf der Website des Hotels. Emma Ulvaeus hingegen arbeitet in einem Finanzdienstunternehmen.

Benny Andersson

Benny Andersson hat drei Kinder. Sein ältester Sohn Hans Gösta Peter Grönvall (geboren 1963) stammt aus seiner Ehe mit Christina Grönvall. Zwei Jahre später bekam das Paar eine Tochter, Hélene. Hans-Peter Grönvall folgte dem Vorbild seines Vaters. Er ist als Musiker und Produzent tätig und nahm mit der Gruppe One More Time (gemeinsam mit seiner Frau Nanne) 1996 am Grand Prix Eurovision de la Chanson – dem heutigen Eurovision Song Contest  – teil. Er belegte den dritten Platz.

Aus Anderssons Ehe mit der TV-Moderatorin Mona Nörklit stammt der 1982 geborene Sohn Ludvig Andersson. Dieser wurde ebenfalls Musiker und Produzent — unter anderem zeichnete er für die Produktion des Albums „ABBA Live at Wembley Arena“ verantwortlich. In einem Interview mit „theicesite.com“ antwortete er auf die Frage, ob er das Erbe seines Vaters hüte: „Ja, das tue ich, es macht mir Spaß, und wer könnte es besser schützen? Wir sind uns in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich, und ich bin zuversichtlich, dass ich sein Werk bewahren und gleichzeitig in die Zukunft blicken kann, um das, was wir hier bereits haben, auszubauen.“

Anni-Frid Lyngstad

Anni-Frid Lyngstad und ihr Ex-Mann Ragnar Fredriksson, den sie im Alter von 17 Jahren heiratete, haben zwei Kinder. Ihre Tochter Ann Lise-Lotte Fredriksson Casper verstarb 1998 im Alter von 30 Jahren bei einem Autounfall. Der gemeinsame Sohn Hans Ragnar Fredriksson wurde 1963 geboren. Er arbeitete als junger Mann unter anderem als Assistent des Tourmanagements auf zwei Abba-Tourneen, wie er 1985  in einem Interview mit „Svens Damtindjing“ erklärte. Er veröffentlichte außerdem unter dem Alias FX (8) Musik – unter anderem 1984 die LP „Push Here“.


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