Neue Podcast-Folge: „Die Streifenpolizei“ über die Favoriten der Oscar-Verleihung
Highlight: Für Sammler: 11 Geschenk-Ideen, die Vinyl-Fans glücklich machen

ROLLING STONE im Februar 2019 – Titelthema: Led Zeppelin

Die Inhalte der Februar-Ausgabe

FEATURES

Band im Superlativ: Led Zeppelin

Vor 50 Jahren erschien ihr erstes Album – 8 ROLLING-STONE-Autoren schreiben 12 Kapitel Rockgeschichte
Von Balzer bis Willander

Der Einzige, der spricht: Rustin Man

Kooperation

Vor 17 Jahren schuf Paul Webb (Talk Talk) ein Meisterwerk. Nun legt er nach
Von Jörn Schlüter

Wer kontrolliert Facebook?

Dem Social-Media-Giganten gelingt es nicht, sich selbst zu regulieren
Von Matt Taibbi

Spätzünder Mahershala Ali

Mit 43 ein Oscar für „Moonlight“, jetzt die Hauptrolle in „Green Book“: Ein Treffen mit dem späten Hollywoodstar
Von Josh Eells

Hyper, hyper! Kunst und Pop

Wie sich Kunst und Musik beeinflussen, zeigt nun eine Show in Hamburg
Von Holger Liebs

Pop in Schwarz-Weiß: The Specials

Ska-Pionier Terry Hall über alte Leidenschaften und neuen Schwung
Von Ralf Niemczyk

THE MIX

Bob Mould

Der Amerikaner wohnt jetzt in Berlin – und hat seine grimmigen Lärmlieder durch optimistische ersetzt
Von Max Gösche

Noname

Die US-Rapperin tauchte Ende 2018 plötzlich in vielen Kritikerbestenlisten auf. Wer ist diese Frau?
Von Maik Brüggemeyer

Q&A: Udo Lindenberg

Der Sänger über Panik City, die Kraft der Musik und seine Zukunftspläne
Von Ralf Niemcyzk

History: „Goodbye“

Vor 30 Jahren erschien das Abschiedswerk der Supergroup Cream
Von Maik Brüggemeyer

Jessica Pratt

Nach langer Pause taucht die US-Songschreiberin wieder auf – mit verquer-verhuschtem Folk
von Max Gösche

Plus:

Peter Blake, Cass McCombs, Swervedriver, Girlpool, Panda Bear, Beirut, Bastian Pastewka und mehr

REVIEWS

Musik

Neues von The Lemonheads und 92 weitere Rezensionen

RS-Guide: Frank Sinatra

Arne Willander über „The Voice“ und sein Gesamtwerk

Film & Literatur

„Asche ist reines Weiß“ und 17 weitere Rezensionen

CD im Heft: New Noises – „Good Times“

1. Bob Mould „Sunshine Rock“

Schluss mit der schlechten Laune! Der Post-Punk-Veteran klingt auf seinem neuen Album so vital und euphorisch, dass die meisten jüngeren Rock-Kollegen dagegen wirken wie müde Greise. Mould blickt zuversichtlich in die Zukunft, nicht ohne kritische Töne, aber aus der nötigen Distanz.

2. Jessica Prat „This Time Around“

Auf ihrem lange erwarteten dritten Album, „Quiet Signs“, entfaltet die kalifornische Songschreiberin wieder ihre einzigartige Folk-Kunst der totalen Entrücktheit. Das Etikett „zeitlos schön“ trifft hier tatsächlich einmal zu.

3. Swervedriver „Good Times“

Druckvoll, psychedelisch verspult und melodisch überaus poppig kommt dieses Stück vom neuen Album der Band aus Oxford daher. Swervedriver mischen Grunge und Shoegaze noch immer so beseelt wie in den frühen Neunzigern.

4. Joe Jackson „32 Kisses“

Auf „Fool“ kehrt Jackson zum pianogetriebenen Pub-Rock seiner Anfangszeit zurück. Statt – wie zuletzt – virtuoses Muckertum bietet „32 Kisses“ eine zwingende Hookline und einen Hauch von britischer Versponnenheit.

5. Cherry Glazerr „Daddi“

Garage und Glam treffen sich auf dem dritten Album der Band aus Los Angeles. Die mal laszive, mal verwundbare Stimme von Sängerin Clementine Creevy konterkariert den muskulösen Rock-Sound.

6. Rustin Man „Vanishing Heart“

Der ehemalige Talk-Talk-Bassist Paul Webb alias Rustin Man veröffentlicht 17 Jahre nach seinem Wunderwerk mit Beth Gibbons („Out Of Season“) ein Soloalbum, das famos zwischen Robert Wyatt, Neil Young und David Bowie oszilliert.

7. The Lemonheads „Old Man Blank“

Zehn Jahre nach „Varshons“ lässt Evan Dando nun eine zweite Platte mit Coverversionen folgen, darunter dieses Stück der britischen Alternative-Rock-Pioniere The Bevis Frond aus dem Jahr 1988.


1969: Led Zeppelin veröffentlichen ihr Debüt – und ROLLING STONE verreißt es

"Sie legen es darauf an, ihr beachtliches Talent für unwürdiges Material zu verschwenden". An "Led Zeppelin I", dem Debüt vom Led Zeppelin, ließ unser Kollege vom US-ROLLING-STONE, John Mendelsohn, kein gutes Haar. Mendelsohn rezensierte die Platte im März 1969, zwei Monate nach dessen Erscheinen. Hier „Led Zeppelin I“ bestellen[/amazon02 Limitiert, schwache Songs "Formelhaft" sei allein schon die Zusammensetzung der Band: ein exzellenter, aber unterverkaufter Gitarrist treffe auf einen "hübschen" Sänger mit "Soul-Röhre", leidlich kompetent sei die Rhythmus-Sektion; Schlagzeuger John Bonham dresche schließlich "bei jedem Beat" aufs Becken ein. Musikkritiker Mendelsohn drischt aber vor allem auf Gitarrist Jimmy Page ein: "Leider…
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