Schreiben Coldplay die Hymne für die Olympischen Spiele 2012?


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Chris Martin soll die offizielle Hymne für die Olympischen Spiele 2012 in London schreiben. Wie mehrere englische Medien berichten, wünschen sich die Organisatoren der Sommerolympiade im Mutterland des Pop zudem, dass Coldplay den Song auch auf der Eröffnungsfeier performen.

Im Fall einer Absage von Coldplay, die im Herbst ihr fünftes Studioalbum veröffentlichen, werden Damon Albarn und Muse als Autoren eines traditionell schmalzigen Olympia-Hits gehandelt. Bei der von Regisseur Danny Boyle inszenierten Eröffnungsfeier im neuen Olympiastadion von London soll zudem auch Josh Stone singen.

Coldplay würden sich in eine Liste illustrer Musiker einreihen, die den Spirit der kontinentalen Sportwettkämpfe bereits mit pompigem Klassik-Pop besungen haben. 1988 in Seoul jodelte Whitney Houston ihr „One Moment In Time“, für Freddie Mercury und sein „Barcelona“ kamen die Spiele in Spanien ein Jahr zu spät. Er starb 1991.

Nach besonders pathetischen Beiträgen von Gloria Estefan („Reach“) und Tina Arena („The Flame“) für die Spiele von Atlanta und Sydney bewiesen die Griechen 2004 etwas mehr Mut und verpflichteten die Isländerin Björk. Ihr etwas sperriges „Oceania“ ging im Tenor all der offiziellen und halboffiziellen Songs allerdings genauso unter wie „You And Me“, das Sarah Brightman mit dem chinesischen Musiker Liu Huan zu den Spielen von Peking trällerte.