Steven Tyler verbietet Donald Trump erneut, Aerosmith zu spielen

Steven Tyler, der Frontamnn von Aerosmith, hat keine Lust mehr, dass die Musik seiner Band von Donald Trump und seinem Team missbraucht wird. Deshalb hat er den US-Präsidenten gemeinsam mit seinem Management angewiesen, bei seinen politischen Kundgebungen in Zukunft keine weiteren Aerosmith-Songs mehr zu spielen.

Zuletzt wurde „Livin‘ on the Edge“ am Dienstag bei einer Kundgebung Trumps in Charleston (West Virginia) gespielt, wie der britische „Guardian“ berichtet. In der Unterlassungsanordnung heißt es nun nach Angaben des Blattes: „Mr. Trump erweckt den falschen Eindruck, dass unser Klient seine Zustimmung zur Verwendung seiner Musik gegeben hat, und dass er sogar die Präsidentschaft von Mr. Trump unterstützt.“

Steven Tyler vs. Donald Trump – zweite Runde

Des Weiteren heißt es scharf: „Mr. Trump hat kein Recht, den Namen, das Bild und die Stimme unseres Klienten ohne seine ausdrückliche schriftliche Genehmigung zu benutzen.“ Tyler selbst versicherte mit einem Tweet, dass es ihm nicht darum gehe, Republikaner und ihre Wähler zu verunglimpfen, sondern dass er seine Musik nicht ungefragt verwendet sehen will. „Meine Musik ist für andere Zwecke als politische Veranstaltungen gedacht“, schrieb der Sänger.

Kooperation

Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass Steven Tyler mit Donald Trump wegen der Verwendung eines Stücks von Aerosmith aneinander gerät. Während des Präsidentschaftswahlkampfs 2015 verwendete Trump häufiger den Track „Dream On“. Schon damals schickten Tyler und sein Team erbost einen Brief raus, dass die unangekündigte Verwendung gegen das Urheberrecht verstoße. Trump kam dem Wunsch nach, twitterte damals aber höhnisch, dass Tyler mit seiner Aktion mehr Aufmerksamkeit bekommen habe als die letzten zehn Jahre zuvor mit seiner Musik.

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Robert Crumb ist nicht ohne Grund nach Frankreich emigriert, der „19th-Cen­tury Man“ (Crumb über Crumb) hat sich bewusst für die „Alte Welt“ entschieden – und gegen die hochindustrialisierten, durchkapitalisierten, hässlichen, rassistischen, gewalttätigen, vollends auf den Hund gekommenen USA. Wenn Crumb mit dem Zeichenstift über sein Land und seine Leute meditiert, dann trägt er von Anfang an eine gewaltige Hasslatte vor sich her. Die Gegenkultur liebt ihn für sein wütendes Zivilisa­tions-Bashing und das kulturkonservative Gemecker gegen einen Staat, der seine Bürger zu angepassten Konsumenten abrichten will – und übersieht dabei, dass er über „Losungen brüllende Radikale“, die „Alternativkultur der Jugend“ und ihren…
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