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Strokes-Produzent über Wahrscheinlichkeit einer „Is This It“-Jubiläumsfeier


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Gordon Raphael, der Produzent des legendären The Strokes-Debüts „Is This It“ aus dem Jahr 2001 als auch des Nachfolgers „Room on Fire“ (2003), hat sich zu den Chancen geäußert, dass die Band in diesem Jahr das 20. Jubiläum des Erstlings feiern wird – und Details zu einem Buch verraten, das er über diese Zeit geschrieben hat.

The Strokes über „Is This It“ nicht so begeistert wie die Fans

Erst kürzlich äußerte Strokes-Sänger Julian Casablancas seinen Unmut über die Idee, überwiegend alte Songs zu spielen. Diese Einstellung bestätigt nun auch Raphael. In einem Interview mit „NME“ sagt der Produzent, dass es unwahrscheinlich ist, dass die Band auf eine Jubiläumstour geht und das Album in großem Stil feiert.

Er sagt: „Ich habe nichts von irgendwelchen Plänen gehört, und so wie ich die Strokes kenne – ich könnte mich auch irren – aber ich denke, das letzte, was sie im Kopf haben, ist eine Platte, die sie vor 20 Jahren gemacht haben.“ Casablancas selbst sagte, dass er auch gut weiterleben könnte, wenn er „Last Nite“ oder „The Modern Age“ nie mehr aufführen würde – aber er wisse, dass man es den Fans manchmal recht machen müsse.

„Für mich war es ein echter Höhepunkt meiner Karriere und ich werde diesen Moment nie vergessen. Ich bekomme immer noch Anrufe von Bands aus der ganzen Welt, die dieses Album lieben, aber The Strokes denken wahrscheinlich: ‚Komm schon, Mann – wir haben eine Menge Alben gemacht, wir haben unsere eigenen Soloprojekte und wir schreiben brandneue Musik. Redet nicht mit uns über diese Sache, die wir gemacht haben, als wir 20 Jahre alt waren‘.“

Und weiter: „Ich glaube nicht, dass sie das gleiche ‚Oh mein Gott! ‚Is This It‘! Woah!‘-Gefühl haben. Das ist einfach nicht ihre Persönlichkeit, aber ich könnte falsch liegen. Mal sehen, was passiert.“

Raphael dachte, die Strokes wären zu spät dran

Er fügte hinzu, dass er damals vor den Aufnahmen von „Is This It“ dachte, die Strokes hätten die Erfolgswelle für ihre Musik verpasst: „Als die Strokes das erste Mal in mein Studio kamen, dachte ich: ‚Das ist wirklich coole Musik‘ und schüttelte nur den Kopf und dachte: ‚Traurigerweise sind sie etwa 20 Jahre im Rückstand‘. Warum haben sie das mit ihren Gitarren gemacht? Jeder wusste, dass Gitarren nicht cool waren.“

„Ich bin die am wenigsten akkurate Person, wenn es darum geht, Trendsetter vorherzusagen, aber ich weiß, was mir gefällt und was innovativ ist. Ich hatte ein sehr gutes Gefühl bei den Strokes, als ich anfing, sie aufzunehmen.“

Raphael hat seine Erfahrungen in einem Buch festgehalten, das er über seine Zeit mit der Band in New York City in den frühen Nullerjahren geschrieben hat. Nun sucht er einen Verleger.

Die Strokes veröffentlichten vergangenes Jahr ihr sechstes Album „The New Abnormal“.


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