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Highlight: Pink live in Berlin 2019: Fotos, Videos, Setlist

STYLE: People Of Berlin Pt.4

Nicht nur in der Popkultur ist Style ein Statement, eine Möglichkeit, die innere Größe nach außen zu tragen. Auch auf den Straßen Berlins spielt Mode eine entscheidende Rolle. Bevor wir wissen, wer auf den ersten IMAs in Berlin den Preis in der Kategorie STYLE gewinnt, haben wir uns auf den Straßen Berlins umgesehen und für euch die besten Streetstyles und Fashiontipps 2019 zusammengefasst.

Konsi, 21

Konsi trug schon mit 13 grüne Lacklederstiefel.
Konsi trug schon mit 13 grüne Lacklederstiefel.

Was trägst du heute?  

Ich trage heute eine wunderschöne alte Biker-Lederjacke die ich auf dem Flohmarkt gekauft habe. Dazu trage ich einen blauen Leopardenblazer, den ich im Sozialkaufhaus bekommen habe. Dazu noch ein blaues Glitzertop aus dem Second-Hand-Shop für 1€. Untenrum eine Vinyl-Hose, auch Second-Hand und Boots von New Rock London.

Wie würdest du deinen persönlichen Style beschreiben?

Viel mit Print, Leder, bisschen Punk. Auf jeden Fall sehr vielseitig und eher 80s und 2000er.

Gibt es Künstler, die dich in Sachen Style inspirieren?

Generell habe ich sehr früh angefangen mich anders als die anderen anzuziehen. Dazu braucht man ein bisschen Mut. Mit 13 hatte ich meine ersten grünen Lacklederstiefel. Ich war eben schon immer Fan von Lady Gaga, Miley Cyrus und George Michael – alles KünstlerInnen, die ihr eigenes Ding gemacht haben und einen Scheiß darauf gegeben haben, was andere von ihnen halten. Das hat mich inspiriert und mir echt viel Selbstbewusstsein gegeben.

Ist dir ein besonderer Popkultur-Style-Moment in Erinnerung geblieben?

Bei solchen Events hab ich meine Augen auf meinen Lieblinge: Lady Gaga, Miley und Gwen Stefani. Miley Cyrus hat bei den VMAs 2015 blonde Dreads gehabt, mit einem Outfit aus Glitzersteinen. Man sah viel Haut und  Leder, das sah gut aus. Oder Lady Gaga auf der Met Gala, bei der sie sich ungefähr zehn mal umgezogen hat und diese krassen Wimpern hatte. Sie ist ein echtes Chamäleon.

Gibt es für dich derzeit Fashion Go´s oder No-Go´s?

H&M, Zara und solche Läden sind für mich No-Go´s. Dort einzukaufen, das befriedigt mich überhaupt nicht. Es ist teuer und die Qualität lässt zu Wünschen übrig. 95 Prozent meiner Sachen sind Second-Hand, da finde ich alles was ich brauche. Aber rein stylisch gibt es für mich keine Go´s oder No-Go´s. Jeder soll sich so anziehen, wie er will und sich darin wohlfühlen und nicht darüber nachdenken, was andere darüber denken.

Hat Berlin einen typischen Style?

Berliner sind eher alternativ angezogen. Wie die Leute auf dem Mauerpark-Flohmarkt herumlaufen, das ist für mich der typische Berlin-Look. Das tolle an Berlin ist aber, dass man das machen kann, was man möchte, ohne dafür verurteilt zu werden. In dieser Sache ist Berlin wie eine kleine Insel in Deutschland.

Antoine, 31

Antoine macht viele seiner Klamotten selbst,
Antoine macht viele seiner Klamotten selbst,

Was trägst du heute?

Ich trage eine alte französische Jacke und einen Pullover aus Frankreich. Meine Hose ist aus England und meine Schuhe sind schon ziemlich alt. Die habe ich von einem Markt in Frankreich.

Wie würdest du deinen persönlichen Style beschreiben?

Tatsächlich mache ich viele meiner Klamotten selbst – leider nichts von dem, was ich gerade anhabe. Es gibt mir einfach ein richtig gutes Gefühl, etwas Selbstgemachtes zu tragen.

Ist dir ein besonderer Style-Moment aus der Welt der Promis in Erinnerung geblieben?

Vor zwei Tagen habe ich Bill Callahan in Berlin gesehen. Ich finde sein Style passt sehr gut zu meiner eigenen Musik. Ansonsten kann ich da nicht weiterhelfen, ich schaue mir Promi-Shows nicht an.

Gibt es für dich derzeit Fashion Go´s oder No-Go´s?

Ich würde beispielsweise keine Lederjacke tragen. Bei anderen sieht es gut aus, aber mir steht sowas einfach nicht.

Hat Berlin einen typischen Style?

Punk! Definitv.

Jeanne, 22

Jeanne: „Man merkt es Leuten auch an, wenn sie einfach blind jedem Trend hinterherrennen“

Was trägst du heute?

Heute trage ich schwarz – sonst eigentlich nie. Die meisten meiner Sachen sind Second-Hand, auch was ich anhabe ist fast alles aus einem Vintage-Laden oder von meiner Familie. Aber selbst wenn ich mir neue Kleidung kaufe sieht sie nach Second-Hand aus. Das ist einfach cool.

Wie würdest du deinen persönlichen Style beschreiben?

Normalerweise würde ich sagen blau, heute kann man das natürlich nicht sehen. Naja, insgesamt würde ich sagen, mein Style ist eher mainstream, streetwear, vintage geprägt. Nichts besonderes, so wie sich eben alle in Berlin anziehen.

Gibt es für dich derzeit Fashion Go´s oder No-Go´s?

Mein No-Go wäre jedes Jahr was Neues zu kaufen, das finde ich überhaupt nicht cool. Man merkt es Leuten auch an, wenn sie einfach blind jedem Trend hinterherrennen. Generell finde ich den Konsum in unserer heutigen Fashion-Welt völlig verrückt.

Hat Berlin einen typischen Style?

Ja, warm, wenn es kalt ist (lacht). Nein, also in meinen Kreisen sind alle ungefähr so gekleidet wie ich. Die versuchen alle cheap auszusehen, sind sie aber einfach nicht.

Mehr Fashion-Portraits aus Berlin gibt es in Kürze hier. Um nichts zu verpassen folgt uns am besten auf Instagram oder Facebook. Am 22. November wird erstmals der International Music Award in Berlin vergeben. Mehr zum IMA erfahrt ihr hier.

Anna Tiessen
Anna Tiessen
Anna Tiessen

NEWS: Peaches kommt zum IMA 2019 – das kann nur spektakulär werden

Es ist bezeichnend, dass Merrill Beth Nisker ihre Musikkarriere in einer Band mit dem Namen The Shit begann, bei deren Auftritten das Publikum provokativ und mit Anzüglichkeiten angebrüllt wurde. Seit 2000 benutzt Nisker das Pseudonym Peaches, welches sie dem Song „Four Women“ von Nina Simone entlehnt hat. https://www.youtube.com/watch?v=4RNUFZokr1E One-Woman-Mega-Show Mit ihren Elektropunk-Sexshow-Konzerten trat Peaches schon im Vorprogramm von Marilyn Manson, Rammstein oder Queens of the Stone Age auf. Sie hat Remixe für Daft Punk erstellt, Duette mit Chilly Gonzales, Pink oder Iggy Pop aufgenommen und ihr Song „Fuck The Pain Away“ wurde in den Soundtracks von „Lost in Translation“ oder…
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