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“Swiss Leak” – Konten von David Bowie, Phil Collins und Tina Turner betroffen

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“Swiss Leak” – Konten von David Bowie, Phil Collins und Tina Turner betroffen

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Die Schweizer Privatbank HSBC Holdings Plc ist Opfer eines großen Datenlecks geworden, durch das vertrauliche Unterlagen an die Öffentlichkeit gelangen konnten. Darin ist dokumentiert, dass das Geldinstitut bereits seit mehreren Jahren durch mehrere Konten von Kriminellen enorme Gewinne eingefahren hat. Dies meldete das Recherche-Netzwerk ICIJ. Neben Drogenschmugglern, Steuerflüchtlingen und Diamantenhändlern sind mehr als 100.000 weitere Kunden von dem “Swiss Leak” genannten Datenleck betroffen – unter anderem auch Musiker und Schauspieler.

So besitzen Tina Turner, David Bowie und Phil Collins alle Bankkonten bei der HSBC. Da sie jedoch alle in der Schweiz ansässig sind, wurden sie nicht angeklagt, obwohl Collins insgesamt sieben Konten dort besitzt. “Es ist völlig angemessen, dass er dort einen Bankaccount besitzt, wo er lebt”, sagte der Manager des Sängers und Schlagzeugers. Weder Bowie noch Turner noch Collins äußerten sich bisher zu den kriminellen Machenschaften des Kreditinstituts ihres Vertrauens.

Auch Schauspieler John Malkovich steht auf der Liste der Personen, die bei der Bank ein Konto besitzen, allerdings wisse er nichts von dessen Existenz. Offenbar könnte die Existenz des Accounts mit den kriminellen Machenschaften von Bernard Madoff zusammenhängen, der bei einem Anlagebetrug circa 50 Milliarden Euro Schaden verursacht hatte. Malkovichs Kollege Christian Slater war ebenfalls Kunde von HSBC, obwohl er es unter dem Namen der Star-Trek-Rolle Captain Kirk anmeldete.

Das Schweizer Bankengeheimnis, welches es Kunden ermöglicht, ihre Identität geheimzuhalten, wurde in vielen Fällen zur Steuerhinterziehung genutzt. So stehen auch Leute wie die Diamanthändler und von Interpol gesuchten Mozes Victor Konig und Kenneth Lee Akselrod, dem russischen Oligarch Gennadi Timtschenko, ein enger Vertrauter von Präsident Wladimir Putin, sowie ein Politstratege des ehemaligen haitianischen Präsidenten Jean-Claude “Baby Doc” Duvalier, dem vorgeworfen wurde, mehrere hundert Millionen Dollar beiseite geschafft zu haben, bevor er aus dem Land floh.

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