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“Synthetisch”? Elton John boykottiert Dolce&Gabbana nach Kritik an künstlicher Befruchtung

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“Synthetisch”? Elton John boykottiert Dolce&Gabbana nach Kritik an künstlicher Befruchtung

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Da haben sich die italienischen Star-Designer wohl mit dem Falschen angelegt. Domenico Dolce und Stefano Gabbana kritisierten das Prinzip der In-vitro-Fertilisation und nannten Kinder, die auf diesem Wege gezeugt wurden „synthetisch“.

Elton John, der mit seinem Ehemann David Furnish zwei Kinder hat, war mehr als erbost über die Kritik an gleichgeschlechtlichen Familien und künstlicher Befruchtung.

Auf Instagram postete er ein Bild der Designer und kommentierte es mit den Worten: „Wie könnt ihr es wagen, meine wunderbaren Kinder „synthetisch“ zu nennen. Und Schande über euch dafür, dass ihr mit euren kleinen verurteilenden Fingern auf IVF zeigt – ein Wunder, dass es unzähligen liebenden Menschen, sowohl homo- als auch heterosexuell, ermöglicht hat ihren Traum von eigenen Kinder zu erfüllen. Eure veraltete Denkweise ist, wie eure Mode, nicht mehr aktuell. Ich werde nie wieder Dolce und Gabbana tragen.“

Domenico Dolce und Stefano Gabbana waren in der Vergangenheit mehr als nur Geschäftspartner, das ehemalige Liebespaar hat sich aber bereits früher gegen die gleichgeschlechtliche Ehe ausgesprochen. Jetzt erweiterten sie ihre Kritik auch auf die Familienplanung homosexueller Paare.

Dabei gab Stefano Gabbana in einem Interview 2006 zu, dass er einst auf eine Frau zugegangen war, um sie zu beten die Mutter seiner Kinder zu werden. Aber schon damals sagte er, er habe Probleme mit der Vorstellung einer gleichgeschlechtlichen Familie: „Ich bin gegen die Idee, dass ein Kind mit zwei homosexuellen Elternteilen aufwächst. Ein Kind braucht eine Mutter und einen Vater. Ich könnte mir meine Kindheit nicht ohne meine Mutter vorstellen. Ich denke außerdem, es ist grausam ein Kind seiner Mutter wegzunehmen.“

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