„Tatort“: Wahnsinnsquote für die neuen Nürnberg-Ermittler – 12, 11 Millionen

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„Tatort“: Wahnsinnsquote für die neuen Nürnberg-Ermittler – 12, 11 Millionen

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Ein Opfer, das nach einem Schäferstündchen im Wald erschossen wurde, Forensiker, die mit fränkischem Dialekt vor sich hinquasseln, ein Ermittler, der fast in jeder Sequenz schreit, als müsste man ihn noch in der letzten Reihe verstehen und dazu eine völlig aufgeblasene Inszenierung – der erste „Tatort“ aus Nürnberg hätte es beim Publikum schwer haben können.

Doch das Gegenteil war der Fall. 12,11 Millionen Zuschauer interessierten sich dafür, wie sich Dagmar Manzel und Fabian Hinrichs als neue Ermittler in Nürnberg schlagen würden und sorgten damit für eine außergewöhnliche Einschaltquote. Der Fall mit dem pathosgeschwängerten Titel „Der Himmel ist ein Platz auf Erden“ konnte mit einem Marktanteil von 33,7 Prozent locker den Tagessieg in der Primetime holen.

In den vergangenen Jahren erzielten nur die Münsteraner Ermittler Thiel und Börne (Liefers/Prahl) und der erste Schweiger-Fall in Hamburg bessere Quoten. Natürlich punktete der neue „Tatort“ auch bei den jüngeren Zuschauern. Obwohl „Fast & Furious Five“ im Konkurrenzprogramm lief, entschieden sich 6,37 Millionen 14-59-Jährige für den von Max Fäberböck („Aimée und Jaguar“) inszenierten Krimi im Sozialdrama-Gewand. 

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