The White Stripes: Debütalbum erscheint als „20th Anniversary“-Boxset


von

Jack White kämpft als Gründer seiner Plattenfirma Third Man Records seit Jahren um eine Renaissance der Schallplatte. Neben seinem Job als Solo-Sänger und Mitglied der Raconteurs ist es seine Hauptbeschäftigung. Mit schöner Zuverlässigkeit wird der 42-Jährige aber in Interviews auch auf eine mögliche Rückkehr der White Stripes angesprochen.

Es ist ja nun auch schon acht Jahre her, dass sich das Duo aufgelöst hat. Angeblich weil Meg White unter Panikattacken litt. In einem Porträt des Musikers in der US-Ausgabe des ROLLING STONE wurde das Thema, das White in der Vergangenheit recht oft abgetan hat, noch einmal verhandelt.

„Der Rhythmus kommt von Meg“

„Ich sage den Leuten nicht, was sie über The White Stripes denken sollen, sie können darüber denken, was sie wollen“, gab White zu erkennen. „Aber es gibt einen Grund dafür, dass The White Stripes aus ganz vielen Gründen Jack White solo sind. Aus ganz vielen Gründen.“

Nach Angaben des Songwriters hatte seine frühere Lebenspartnerin eigentlich nur eine Aufgabe: „Es gibt nur zwei Leute in der Band. Ich schrieb und produzierte und dirigierte. Die Melodien kommen von einer Person, der Rhythmus kommt von Meg.“

„Die Leute definieren die Dinge eben durch das Label, das man ihnen gibt“, fügte White hinzu. „Ich bin mir sicher, wenn Billy Corgan sein Soloalbum ‚Smashing Pumpkins‚ genannt hätte, dann wäre es wahrscheinlich doppelt so oft verkauft worden.“

Starke Zweifel an Reunion der White Stripes

Doch im Gegensatz zu Corgan hat White wenig Lust, wieder mit seiner alten Gruppe aufzutreten. „Ich bezweifle sehr, dass das jemals passieren wird“, antwortete er, als er von unseren amerikanischen Kollegen nach der Möglichkeit gefragt wurde.

Getty Images
Getty Images