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Thomas Gottschalk sorgt als Moderator in „Wer stiehlt mir die Show?“ für Quoten-Hoch


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Joko Winterscheidt konnte in seiner neuen Sendung „Wer stiehlt mir die Show?“ seine Rolle als Moderator zuletzt nicht verteidigen. Er verlor gegen seinen Gegner Thomas Gottschalk, der ihn somit von seinem Posten verdrängte und am gestrigen Dienstag (26. Januar) die Moderation der ProSieben-Show übernahm – und diese Umbesetzung sorgte für ein beispielloses Quoten-Hoch. Insgesamt 2,52 Millionen Menschen sahen diesmal zu. Ein deutlicher Quoten-Zuwachs, denn bisher schalteten maximal 1,87 Millionen Menschen bei einer Folge ein. Damit sprang der Marktanteil von ProSieben von 11,9 auf ganze 19,6 Prozent. Das ging aus der Analyse von „Video Daily“ hervor.

Nur Das Erste blieb unschlagbar

Ein vertrautes Gesicht wie Thomas Gottschalk ist offenbar noch immer ein Quoten-Garant über mehrere Generationen hinweg. Selbst Sendungen wie „Deutschland sucht den Superstar“ konnten mit 1,24 Millionen Zuschauer*innen nicht gegen die gestrige „Wer stiehlt mir die Show?“-Folge mit dem TV-Urgestein mithalten. Auf Platz 1 der Prime Time landete allerdings die Tagesschau um 20:00 Uhr. Hierbei sahen insgesamt 6,33 Millionen Menschen zu. Auch im Anschluss daran blieb Das Erste mit zwei Folgen der Serie „Charité“ an der Spitze.

Gottschalk nächste Woche wieder als Kandidat in der Show

Dass die gestrige Sendung von „Wer stiehlt mir die Show?“ so viele Zuschauer*innen anlockte, lag nicht nur an der mitschwingenden „Wetten, Dass“-Nostalgie. Gottschalk machte sich die Show auch zu eigen. „Ich richte mich hier jetzt ein!“, erklärte der 70-Jährige, der später an einer kleinen Studiobar dem Kandidaten-Team einen Cocktail nach dem anderen mischte. Als Winterscheidt dann sichtlich angetrunken beim Erraten eines ABBA-Songs falsch lag, sagte er: „Das ist eine ganz miese Nummer von dir, mir so einen Drink zu geben und dann mit so einer Nummer zu kommen.“ Doch Gottschalk schmetterte den Vorwurf gekonnt ab: „Es gibt Millionen Menschen auf der Welt, die auch besoffen noch ABBA erkennen.“ Als Thomas Gottschalk am Ende fast schon absichtlich eine Quizfrage falsch beantwortete, stand Elias M’Barek als Gewinner fest. Der Schauspieler wird am nächsten Dienstag (2. Februar) ab 20:15 Uhr den Moderator mimen.


Im Porträt: Cage, die Sängerin mit einer Stimme wie Beyoncé

„Die weiß genau, was sie tut“ war die erste Reaktion der Jury, als Karolin „Cage“ Gärtner unter einer schalldichten Glaskuppel zu singen beginnt. Klingt schräg, ist aber das Konzept der von Stefan Raab produzierten ProSieben-Sendung „FameMaker“: Die Jury hört die Kandidat*innen zuerst nicht, sieht sie aber und entscheidet anhand der Performance, ob die Person weiterkommt. Soulstimme mit James-Bond-Feeling Karolin a.k.a. Cage sang sich in der ersten Ausgabe der Show im vergangenen Jahr  bis zum zweiten Platz. Geschlagen konnte sie nur von Basti Schmidt werden, der mit seiner Eigenkomposition „Starlight“ gewann. Die 26-Jährige sang das pompöse Lied „Weapon“, das in seiner Aufmachung…
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