aktuelle Podcast-Folge:

Highlight: Michael Stipes erstes Interview nach der Trennung von R.E.M.

Track by Track durch die neue R.E.M.: Stipe und Mills über „Mine Smell Like Honey“

Mills: Wer hätte gedacht, dass ein Song mit diesem Titel eine Single in den USA werden könnte? Ich habe ehrlich gesagt immer noch keine Ahnung, worum es da geht. Ich denke mir meinen Teil, wie alle anderen Fans. Musikalisch würde ich sagen: So macht man einen Song mit kaskadierenden Chorus-Stimmen, genau so. Und wenn sich ein Song dann nicht nach Arbeit anhört, sondern nach reinem Vergnügen, ist man recht gut in seinem Metier.

Michaels Texte überraschen mich immer. Das ist mit der größte Spaß bei dieser Band: Peter und ich schreiben die Stücke, und dann warten wir ab, was von Michael  zurückkommt. Das ist immer spannend. Bei seinen Texten gab es ja niemals die klassischen Pop-Themen: boy dog car girl love. Wir haben den Leuten die Bedeutung niemals auf einem Tablett serviert, es geht ja nicht um Lesestoff für die erste Klasse. Ein bisschen anstrengen darf man sich schon.“

Startschuss! R.E.M. besprechen ihre neue Platte.

R.E.M. bei Myspace.

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Was bedeutet eigentlich R.E.M.?

Es wurden schon eine Menge Bücher über R.E.M. geschrieben. Was sie bei schwankender Qualität eint, ist, dass sie fast allesamt wenig von den Ursprüngen der Band in der quecksilbrigen Musikszene Athens in den frühen Achtzigern zu erzählen haben. Das hat auch einen plausiblen Grund: Die meisten Biografien über Berry, Buck, Mills und Stipe stammen aus der Feder britischer Journalisten. Dieses Versäumnis will Robert Dean Lurie, bekannt geworden mit analytisch fundierten Reflexionen über David Bowie und Steve Kilbey, mit seinem auch persönlichen Blick auf die ersten Jahre von R.E.M. aus der Welt schaffen. Weil er die Region kennt, spürt er mit…
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