Highlight: Fakten-Check: Alle peinlichen Fehler im Queen-Film „Bohemian Rhapsody“

Queen: Roger Taylor geht auf „Bohemian Rhapsody“-Kritiker los – „Fuck You!“

Natürlich stimmt es: Noch bevor die letzte Szene von „Bohemian Rhapsody“, dem Biopic über Queen und vor allem Sänger Freddie Mercury, im Kasten war, gab es schon erste Schmähworte zu lesen. Vor allem britische Kritiker ließen schon vor der Premiere, aber natürlich erst recht auch danach, kein gutes Haar an dem Film von Regisseur Bryan Singer (der kurz vor Abschluss der Produktion ersetzt wurde).

Während Queen-Gitarrist Brian May schon oft genug seine Gedanken zu den seiner Meinung nach blasierten Rezensenten losgeworden ist, legt nun Drummer Roger Taylor nach. „Planet Rock“ sagte er in einem Interview, dass schon vor dem Kinostart die allgemeine Stimmung vorherrschte, dass es sich bei dem Biopic um eine Katastrophe handeln müsse.

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„Wir sind schon eine lustige kleine Insel, nicht wahr“, sagte Taylor mit Bezug auf die Bedeutung seiner Band. „Das Problem mit uns ist einfach, dass wir zu beliebt sind – und die Medien hassen das eben.“

„Schlechte Kritiken bedeuten in der Regel oft, dass es erfolgreich sein wird“

Der Schlagzeuger, inzwischen 70 Jahre alt und noch immer ein hitzköpfiger Nachlassverwalter der Qualitäten Queens, weiter: „Es gab einige anständige Rezensionen… aber es gab viele, die irgendwie spöttisch und oberflächlich waren. Ich dachte: ‚Du verstehst es einfach nicht, oder? Du warst nicht bewegt, und was auch immer, aber fick dich selbst. (…) Schlechte Kritiken bedeuten in der Regel, dass es wirklich erfolgreich sein wird. Ich denke, die Leute wissen viel mehr als Filmkritiker, und die Mundpropaganda über Social Media ist so viel mächtiger als die Rezension von einem Kerl, der wahrscheinlich 40 Filme pro Woche schaut und wohl die eigentliche Freude an einem Film verloren hat.“

Roger Stage auf der Bühne beim Cal-Jam-Pop-Up-Konzert in Los Angeles - mit den Foo Fighters
Roger Taylor

Mehr als 900 Millionen US-Dollar Umsatz, zwei Golden Globes und vier Oscars (darunter für Rami Malek als Hauptdarsteller), dazu eine beispiellose Renaissance der Songs von Queen – all das spricht natürlich für Roger Taylor. Dass „Bohemian Rhapsody“ erfolgreich sein würde, bezweifelte aber wohl kaum ein Kritiker. Vielmehr hoben einige Autoren darauf ab, dass der Film eine zuweilen wirre Dramaturgie hat, sich in der Präsentation der Lebensgeschichte Freddie Mercurys nur auf wenige Details seiner Biographie beschränkte und das Live-Aid-Spektakel zum bombastischen Playback-Effekt aufpumpte.

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Scott Dudelson Getty Images


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„Bohemian Rhapsody“ https://youtu.be/fJ9rUzIMcZQ Weil die Band laut Brian May vermeiden wollte, den schwierigen Song als Playback bei Musik-Shows wie „Top Of The Pops“ aufführen zu müssen, drehten sie ein Video zu Promotionzwecken. Das Video zu „Bohemian Rhapsody“ gilt seitdem als Meilenstein im Musikfernsehen. Das Material wurde in nur vier Stunden in den Elstree Filmstudios in London gedreht – dort probte die Band bereits zuvor für ihre Tour. Die Kosten für das 1975 gedrehte Video beliefen sich lediglich auf 4.500 Pfund – ein echtes Schnäppchen, selbst für damalige Verhältnisse. „Living On My Own“ https://www.youtube.com/watch?v=DedaEVIbTkY Das Video zu Freddie Mercurys Solo-Song „Living On…
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