Will Smith auf „spiritueller Reise“ – keine Entschuldigung an Chris Rock


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Erst Dubai, nun Mumbai: Will Smith soll sich nach Indien begeben haben, um sich selbst eine „spirituelle Reise“ zu ermöglichen. Dass er Chris Rock noch eine Entschuldigung schulden könnte, scheint Smith dagegen nicht besonders zu interessieren.

Will Smith ist entschlossen, nie wieder Gewalt zuzulassen

Der Schauspieler hatte Chris Rock bei den diesjährigen Oscars vor laufender Kamera geohrfeigt. Die Aktion sorgte für riesigen Wirbel in Hollywood und beherrschte tagelang die Schlagzeilen. Der 53-Jährige ließ kurz nach dem Vorfall ein Statement verlautbaren, das wohl als allgemeine Entschuldigung gedacht war. Darin sagte er auch „Veränderung braucht Zeit, und ich bin entschlossen, die Arbeit zu leisten, um sicherzustellen, nie wieder zuzulassen, dass Gewalt die Vernunft übermannt.“

Insider finden Will Smiths Yoga-Reise „lächerlich“

Aus diesem Grund soll sich Smith nun in Mumbai befinden, berichtete „People“. Eine Quelle des Magazins soll bestätigt haben, der „King Richard“-Star sei an die indische Westküste geflogen, um dort Yoga und Meditation zu praktizieren.

Eine persönliche Entschuldigung bei Rock, der weiterhin zu der Sache schweigt und seine Stand-Up-Shows durchzieht, als sei nichts gewesen, soll weiterhin ausgeblieben sein. Zum Ärger vieler Hollywood-Insider, so „Page Six“: „Wills ’spirituelle Reise‘ nach Indien mit Yoga und Meditation wirkt zynisch und lächerlich, wenn man bedenkt, dass er sich nicht persönlich bei der einen Person entschuldigt hat, die er vor Millionen von Zuschauern angegriffen hat.“ Weiter sollen Quellen der Celebrity-Seite gespottet haben: „Nicht mal tausend ‚Namastes‘ werden das wieder gutmachen.“

Die Oscar-Schelle und ihre Folgen

Für die nächsten zehn Jahre werden die Oscars ohne Will Smith stattfinden, so entschied die Academy in den vergangenen Wochen. Die Stars Hollywoods positionierten sich auf ihrer favorisierten Seite, viele stärkten Chris Rock den Rücken und verurteilten den Rache-Akt des Schauspielers, so etwa Jim Carrey. Die Kommentarsektion zu Smiths Entschuldigungspost wurde, vermutlich aufgrund des starken Gegenwinds, gesperrt. Seine Frau Jada scheint derweil hinter ihm zu stehen. Trotz ihres Wunsches, er hätte nicht überreagiert, soll sie „nicht sauer“ auf ihn sein.