Vorwurf der Volksverhetzung: Strafanzeige gegen Xavier Naidoo


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Turbulente Zeiten für Xavier Naidoo: Wegen seines Hetze-Videos verlor er seinen Job in der DSDS-Jury und den letzten Support seiner alten Band Söhne Mannheims, die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung kritisierte den Sänger („ich bin Rassist, aber ohne Ansehen der Hautfarbe“) scharf, ebenso Rapper Smudo. Zu denen, die noch zu ihm halten, gehören zum Beispiel Til Schweiger und Fler. Mit Jan Böhmermann hat sich zuletzt auch ein Satiriker des Problemmusikers angenommen.

Nun ging eine Strafanzeige gegen Xavier Naidoo ein, bei der Staatsanwaltschaft Köln, wegen des Verdachts der Volksverhetzung.

Die Anzeige hat Human Blood LTD gestellt. Das Unternehmen setzt sich gegen Rassismus, Diskriminierung und Homophobie ein. „Wir lassen die Textzeilen dann mal von der Staatsanwaltschaft prüfen“, schreibt „Human Blood“ auf Facebook, darunter ein Post der Strafanzeige.

Der Kölner Oberstaatsanwalt: „Wir prüfen die Zuständigkeit.“ Ein Hinweis darauf, dass die Anzeige eventuell an die Staatsanwaltschaft Mannheim abgegeben werden müsste, wo der Sänger wohnt. Dann erst dürfte geprüft werden, ob ein Strafbestand vorliegt.

Human Blood – Strafanzeige gegen Xavier Naidoo:


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Xavier Naidoo verliert vor Gericht – und muss zahlen

„Es sind seine Straßen, von jeher“, sang Xavier Naidoo vor vielen Jahren, als er noch mehr mit Musik als mit kruden Verschwörungstheorien von sich reden machte. Nun  muss Naidoo wegen einem Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung ein Bußgeld in, nun ja, immerhin zweistelliger Höhe zahlen. Dabei handelt es sich um ein Delikt aus dem Jahr 2017: Damals wurde der Musiker und bekennende Rassist nach einem Konzert in Dresden bei einer Geschwindigkeitsübertretung geblitzt und später zu einer Geldstrafe verurteilt. Der ehemalige Sohn Mannheims war damals 73 statt den erlaubten 50 km/h gefahren. Er weigerte sich zunächst jedoch, das verhängte Bußgeld zu zahlen…
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