Vorwurf der Volksverhetzung: Strafanzeige gegen Xavier Naidoo


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Turbulente Zeiten für Xavier Naidoo: Wegen seines Hetze-Videos verlor er seinen Job in der DSDS-Jury und den letzten Support seiner alten Band Söhne Mannheims, die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung kritisierte den Sänger („ich bin Rassist, aber ohne Ansehen der Hautfarbe“) scharf, ebenso Rapper Smudo. Zu denen, die noch zu ihm halten, gehören zum Beispiel Til Schweiger und Fler. Mit Jan Böhmermann hat sich zuletzt auch ein Satiriker des Problemmusikers angenommen.

Nun ging eine Strafanzeige gegen Xavier Naidoo ein, bei der Staatsanwaltschaft Köln, wegen des Verdachts der Volksverhetzung.

Die Anzeige hat Human Blood LTD gestellt. Das Unternehmen setzt sich gegen Rassismus, Diskriminierung und Homophobie ein. „Wir lassen die Textzeilen dann mal von der Staatsanwaltschaft prüfen“, schreibt „Human Blood“ auf Facebook, darunter ein Post der Strafanzeige.

Der Kölner Oberstaatsanwalt: „Wir prüfen die Zuständigkeit.“ Ein Hinweis darauf, dass die Anzeige eventuell an die Staatsanwaltschaft Mannheim abgegeben werden müsste, wo der Sänger wohnt. Dann erst dürfte geprüft werden, ob ein Strafbestand vorliegt.

Human Blood – Strafanzeige gegen Xavier Naidoo: