Xavier Naidoo bekommt „100 Prozent“-Unterstützung von Til Schweiger


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Mit einem kruden Statement, das in der Sache den Vorwurf der Hetze wenig entkräftet, hat sich Xavier Naidoo vor der zahlreichen Kritik wegen eines am Dienstag (10. März) im Netz aufgetauchten Clips verteidigt.

In dem einminütigen Video, für das sich Naidoo singend von einer Smartphonekamera aufzeichnen ließ, rappt der Soul-Sänger in blumiger Sprache über die Gefahr, die von Flüchtlingen und Einwanderern ausgeht. Unter anderem heißt es in den Lyrics: „Eure Töchter, eure Kinder sollen leiden, sollen sich mit Wölfen in der Sporthalle umkleiden.“

Es ist schwer, den „Song“ (hier können Sie den kompletten Text lesen) nicht als rassistisch zu verstehen. Während der Musiker von vielen Rechten gefeiert wurde, gab es unter dem Hashtag #xaviernaidoo eine intensive Diskussion auf Twitter, bei der viele User ihre Verärgerung über Naidoo äußerten.

Viele halten ihn auch aufgrund früherer Aussagen oder auch wegen einiger offen fremdenfeindlichen Songs für einen Wiederholungstäter. Inzwischen reagierte auch RTL und warf Naidoo aus der „DSDS“-Jury. Zuvor hatte der Privatsender mitgeteilt, dass man ein Gespräch mit Naidoo suche und Rassimus in jeder Form ablehne.

Dennoch gibt es auch zahlreiche prominente Unterstützer für Xavier Naidoo, die unmittelbar nach dem Shitstorm ihre Meinung zu dem Fall wiedergaben bzw. ihre Solidarität bekundeten. So schrieb Til Schweiger auf Instagram unter Naidoos Post die Worte „100 %“. Was er damit konkret meint, bleibt allerdings unklar.

Ebenfalls unter den Unterstützern für Naidoo sind die Rapper Fler und Maxim Noise sowie Tom Beck und „Let’s Dance“-Tänzer Massimo Sinato.


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