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Zweites Impeachment gegen Donald Trump: So reagieren Musiker auf die Entscheidung


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Am späten Mittwochabend (13. Januar) wurde zum zweiten Mal ein Impeachment-Verfahren gegen Donald Trump eingeleitet – sowas hat es in der Geschichte der USA bislang noch nie gegeben. Zwar endet in nur einer Woche die Amtszeit des viel kritisierten US-Präsidenten, trotzdem hat das Repräsentantenhaus mit 232 zu 197 Stimmen entschieden, dass Trump für den Aufruf zu Unruhen zur Rechenschaft gezogen werden müsse. Ihm wird vorgeworfen, seine Anhängerschaft in den sozialen Medien aufgestachelt zu haben, sodass es zum gewaltvollen Aufstand im Kapitol am 6. Januar 2021 gekommen ist. Fünf Menschen verloren im Zuge dessen ihr Leben.

So reagieren Musiker auf das zweite Impeachment

Cardi B postete auf Twitter ein Video, in dem sie gefragt wird, welchen Präsidenten sie am wenigsten mag: „Der Dritte, der seines Amtes enthoben wird.“

Auch Rapper Ice-T äußert sich zu den aktuellen Geschehnissen und vermutet, dass die Regierung abwarte, bis Donald Trump wieder als normaler Staatsbürger behandelt wird und ins Gefängnis wandern könne. „Sogar Gangster wissen, dass man sich nicht mit dem FBI anlegt.“

Brett Gurewitz, Gitarrist von Bad Religion, twitterte: „Es ist unmöglich, ihn zu oft seines Amtes zu entheben.“

Auch Testament-Gitarrist Alex Skolnick hält die Entscheidung für richtig – „wenn das Kapitol angegriffen wurde, muss es ein Impeachment geben.“

Donald Trump hat seinen Eid gebrochen

Die Demokraten begründen die Impeachment-Entscheidung mit den Worten. „Wir wissen, dass wir Feinden der Verfassung gegenüber standen. Wir wissen, dass wir einen Aufstand erlebt haben, der den Willen des Volkes untergraben wollte. Und wir wissen, dass der Präsident zum Aufruhr aufgerufen hat, zum bewaffneten Aufstand gegen unser gemeinsames Land.“

Der Präsident hat einen Eid abgelegt, die Verfassung gegen alle Feinde zu verteidigen, von außen oder aus dem Innern. Vor einer Woche erreichte die Gefahr aus dem Inneren die Türen des Kapitols. Und er tat nichts, um sie zu stoppen.


Das Aus für Borat: Sacha Baron Cohen schlüpft nie wieder in die Kult-Rolle

Diesmal soll nun wirklich Schluss mit dem chaotischen Journalisten aus Kasachstan: Sacha Baron Cohen kündigte in einem Interview mit Variety an, dass dies sein letzter Auftritt als Borat Margaret Sagdiyev war. Die Rolle hätte er für „Borat 2“ lediglich wieder ausgegraben, um Trump-Wähler umzustimmen. Nun sagt Cohen, dass seine fiktive Kultfigur ein für alle Male „im Schrank weggesperrt ist“. In dem Interview erklärt Cohen, dass er für „Borat Anschluss Moviefilm“ eine klare Vision hatte. In Zeiten, in denen weißer Nationalismus und Donald Trump Aufwind bekamen, fühlte er sich berufen, Amerikas „gefährliches Abgleiten in den Autoritarismus“ aufzuzeigen. „Ich hatte das Gefühl,…
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