Alles nur ein cleverer Trick: 50 Cent täuschte seine Insolvenz vor

Doch keine Pleite: Um nicht die volle Strafe für die Sex-Tape-Veröffentlichung zahlen zu müssen, gibt 50 Cent eine Insolvenz vor.

Binnen 24 Stunden vom Ziel des Spotts zum Vorbild für cleveren Geschäftssinn – eine solch kometenhafte Entwicklung muss man erst mal hinlegen. 50 Cent ist genau das gelungen. Gestern (14.07.) machte er noch Schlagzeilen, weil er Insolvenz anmeldete und heute heißt es, dass dies nur ein intelligenter Schachzug gewesen sein soll.

Tatsächlich stecke der Rapper gar nicht in Finanzschwierigkeiten, sein Vermögen soll sich auf ca. 140 Millionen Dollar belaufen. Kein Wunder, dass er so manchen hämischen Lacher auf sich zog, als ihn seine Anwälte für pleite erklärten. Der Antrag nach Kapitel 11 des amerikanischen Insolvenzrechts besagt, dass Unternehmen ihre Geschäfte dennoch weiterführen können und sie in gewissem Umfang von den Gläubigern geschützt werden, um sich so neu strukturieren zu können.

Ein Vertrauter des Musikers verriet nun laut „BILD“: „Er ist nicht pleite. Er ist ein cleverer Geschäftsmann.“ Nachdem 50 Cent zu 4,5 Millionen Euro Schadenersatz verurteilt wurde, weil er ein Sex-Tape seiner Ex-Freundin veröffentlicht hatte, soll ihm die angebliche Pleite die vollständige Zahlung der Geldstrafe erlassen.

Der Berliner Rechtsanwalt Oliver Oster kommentiert diesen strategischen Zug so: „50 Cent zwingt durch diesen Schritt, seine Gläubiger auf einen Teil ihrer Forderungen zu verzichten, denn andernfalls gehen diese leer aus.“ Insolvenz als Vermögensanreicherungsmaßnahme, nicht schlecht Mister Jackson.

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