Toggle menu

Rolling Stone

Back to top Share
Artikel teilen
  • Facebook
  • Twitter
  • Google+
  • Whatsapp
  • Email
Search
Top-Themen

The Weeknd The Trilogy

Republic / Universal VÖ: 09. November 2012

Kommentieren
0
Email
Facebook Twitter Google+ Whatsapp Email Kommentare
von
The Weeknd
Caption
Foto: Universal

Gibt es noch feste Regeln und Gesetze, nach denen die Ökonomie des zeitgenössischen Pop funktioniert? Während sich die Musikbranche über Copyright-Verletzungen erregt und Sanktionen fordert, geht ein Künstler her und verschenkt seine Musik. Nein, nicht nur einen Song, um sich interessant zu machen, sondern gleich mehrere Alben. Zwischen März und Dezember 2011 hat der 22-jährige Kanadier Abel Berihun Tesfaye unter dem Namen The Weeknd drei sogenannte Mixtapes auf seiner Webseite zum Download freigegeben.

Taufrischer R&B, mit einem unendlich beseelten Gesang, durchzuckt von den Blitzen eines (Post-)Dupstep-Sounds, abgerundet durch Pop-Reminiszenzen, wie ein Remake von „Happy House“, dem alten Gothic-Punk-Hit von Siouxsie & The Banshees. „House Of Balloons“, das erste Album von The Weeknd, schaffte es so souverän in die Top Ten nicht nur meiner Jahrescharts für 2011.

Ist es da nicht seltsam, dass die „Trilogy“ nun noch einmal in einer Bezahl-Version auf den Markt kommt, immerhin remastered und ergänzt durch drei neue Tracks? Vielleicht liegt es daran, dass The Weeknd inzwischen mit Lady Gaga, Florence & The Machine und seinem Kumpel, dem Rapstar Drake, zusammengearbeitet hat. Auch der Erfolg des ähnlich klingenden Alex Clare dürfte eine Rolle gespielt haben.

Was lernen wir daraus? Qualität setzt sich auch ohne großen Apparat durch und kostenlose Downloads sind ein mächtiges Marketingtool.

Kommentieren
0
Email

Nächster Artikel

  • Flowerpornoes
    Flowerpornoes Ich liebe Menschen wie ihr
    19. November 2012

    Gibt es noch feste Regeln und Gesetze, nach denen die Ökonomie des zeitgenössischen Pop funktioniert? Während sich die Musikbranche über Copyright-Verletzungen erregt und Sanktionen fordert, geht ein Künstler her und verschenkt seine Musik. Nein, nicht nur einen Song, um sich interessant zu machen, sondern gleich mehrere Alben. Zwischen März und Dezember 2011 hat der 22-jährige […]

Vorheriger Artikel
  • Brian Eno
    Brian Eno LUX

    Gibt es noch feste Regeln und Gesetze, nach denen die Ökonomie des zeitgenössischen Pop funktioniert? Während sich die Musikbranche über Copyright-Verletzungen erregt und Sanktionen fordert, geht ein Künstler her und verschenkt seine Musik. Nein, nicht nur einen Song, um sich interessant zu machen, sondern gleich mehrere Alben. Zwischen März und Dezember 2011 hat der 22-jährige […]

Weiterlesen
  • Iggy Pop - Preliminaires
    Iggy Pop – Preliminaires
    15. Juni 2009

    Vor einigen Jahren sah es kurz so aus, als hätte der alte Rostpisser Iggy Pop tatsächlich eine Möglichkeit gefunden, in Würde zu altern. Pop veröffentlichte damals mit „Avenue B“ ein ambitioniertes Album, auf dem er der Straße im New Yorker East Village mit spoken words undgediegenen Balladen respektvoll huldigte. Danach ließ der Veteran mit grotesken […]

  • Joe Henry - 'Reverie'
    Joe Henry - Reverie
    6. Oktober 2011

    Man kann einen Hund jaulen hören, Vögel flattern und den Postmann klingeln, denn Joe Henry hat die Fenster seines Kellerstudios geöffnet bei den Sessions für dieses Album. Seine Songs waren ja schon immer offen. Für alle möglichen Referenzen aus Musik, Film und Literatur – von Hemingway bis Helmet. Henry ist – frei nach Cornel West […]

  • Tedeschi Trucks Band - Made Up Mind
    20. September 2013

    Die Idee der familiär fundierten, schwarz-weißen Roots-Großband, sie lebt weiter, in Jacksonville, Florida. In den Swamp Raga Studios gleich hinter dem Wohnhaus von Susan Tedeschi und Derek Trucks, mit fließenden Übergängen. Proben wir noch oder nehmen wir schon auf? Und wenn der Vibe noch nicht ganz stimmt, gibt’s halt früher Dinner, bevor die Nacht noch […]

  • Queens Of The Stone Age - Rated R (Deluxe Edition)
    3. Oktober 2010

    Eine erweiterte Version des Drogen-Albums aus dem Jahr 2000 Am Anfang des neuen Jahrtausends – es ist der 6. Juni 2000 – erscheint „Rated R“, das zweite Album der wüsten Stoner-Rock-Schreihälse Queens Of The Stone Age. Das Album kombiniert vom Blues beseelten Proleten-Rock, gelegentlichen Kopfstimmen-Gesang und Gitarren, die über Bass-Verstärker gespielt werden. Eine Dekade nach […]

  • Johnny Cash American III: Solitary Man Cover
    Johnny Cash - American III: Solitary Man
    3. März 2010

    Das dritte Album gilt unter Musikern gemeinhin als schwierig – warum sollte es Rick Rubin und Johnny Cash anders gehen? Zumal der Bariton des Meisters nach dem Ausbruch seiner Nervenkrankheit schon mal hörbar ins Schwanken gerät. Wenn auch nicht wirklich fällt. Arrangements und Produktion suchen auf „Solitary Man“ den Mittelweg zwischen „American Recordings“ ‚und „Unchained“. […]

  • James Yorkston
    James Yorkston   - I Was A Cat From…
    10. August 2012

    Die Kunst von James Yorkston wirkt so brüchig wie ein altes Mosaik. Von Nahem scheint sie verwirrend zusammenhanglos; erst mit einigem Abstand wird das Panorama vollständig. Seit zehn Jahren musiziert der Schotte in der Traditionslinie von Bert Jansch und John Martyn, jedoch immer mit der ihm eigenen unergründlichen Stimme, die sich um alles Eindeutige windet, […]

Kommentar schreiben