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The Weeknd The Trilogy

Republic / Universal VÖ: 09. November 2012

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The Weeknd
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Foto: Universal

Gibt es noch feste Regeln und Gesetze, nach denen die Ökonomie des zeitgenössischen Pop funktioniert? Während sich die Musikbranche über Copyright-Verletzungen erregt und Sanktionen fordert, geht ein Künstler her und verschenkt seine Musik. Nein, nicht nur einen Song, um sich interessant zu machen, sondern gleich mehrere Alben. Zwischen März und Dezember 2011 hat der 22-jährige Kanadier Abel Berihun Tesfaye unter dem Namen The Weeknd drei sogenannte Mixtapes auf seiner Webseite zum Download freigegeben.

Taufrischer R&B, mit einem unendlich beseelten Gesang, durchzuckt von den Blitzen eines (Post-)Dupstep-Sounds, abgerundet durch Pop-Reminiszenzen, wie ein Remake von „Happy House“, dem alten Gothic-Punk-Hit von Siouxsie & The Banshees. „House Of Balloons“, das erste Album von The Weeknd, schaffte es so souverän in die Top Ten nicht nur meiner Jahrescharts für 2011.

Ist es da nicht seltsam, dass die „Trilogy“ nun noch einmal in einer Bezahl-Version auf den Markt kommt, immerhin remastered und ergänzt durch drei neue Tracks? Vielleicht liegt es daran, dass The Weeknd inzwischen mit Lady Gaga, Florence & The Machine und seinem Kumpel, dem Rapstar Drake, zusammengearbeitet hat. Auch der Erfolg des ähnlich klingenden Alex Clare dürfte eine Rolle gespielt haben.

Was lernen wir daraus? Qualität setzt sich auch ohne großen Apparat durch und kostenlose Downloads sind ein mächtiges Marketingtool.

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