500-Millionen-Deal: Bruce Springsteen verkauft Verlagsrechte


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Berichten zufolge verkauft Bruce Springsteen seine kompletten Musik- und Verlagsrechte an Sony. Der Deal soll ihm angeblich eine Summe von 500 Millionen US-Dollar einbringen.

Mit dem Deal reiht sich Springsteen in eine lange Liste Rockmusiker ein, die zuletzt Verlagsrechte verkauft haben. Darunter Bob Dylan, der über diesen Weg 400 Millionen Dollar von Universal erhielt. Paul Simmons, Stevie Nicks, Lindsey Buckingham, Mick Fleetwood, Shakira, Jimmy Iovine und David Cosby sind nur einige weitere, die vor kurzem dem Trend gefolgt sind ihr Tafelsilber zu veräußern. Neil Young sorgte mit einem vergleichbar großen Geschäft zuletzt ebenfalls für Aufsehen.

Wachsender Trend unter Musikern

Was Springsteen betrifft, so ist „Boss“ seit Beginn seiner jahrzehntelangen Karriere bei Sony Columbia Records unter Vertrag. Die früheren Alben blieben jedoch rechtlich gesehen zuvor immer sein Eigentum. Der wachsende Trend unter Musiker-Größen ist wahrscheinlich auf die Pandemie zurückzuführen. Für viele hochkarätige Künstler ist ihre Haupteinnahmequelle, nämlich das Touren, versiegt. Dadurch sind viele dazu übergegangen die Rechte an ihren Veröffentlichungen abzutreten, teilweise gegen beachtliche Summen, wie jetzt im Fall Springsteen.

David Crosby machte daraus gar keinen Hehl und antwortete auf die Frage, warum er den Deal eingegangen ist: „Wegen unserer derzeitigen Unfähigkeit, live zu arbeiten. Der Deal ist ein Segen für mich und meine Familie“. Weiter gab er zu Protokoll, dass er mit dem Geld sein Haus abbezahlen könne.

Springsteen sichert sich Rentenfonds

Zusätzlich könnte eine wirtschaftlich günstige Situation Springsteen  zu dem Verkauf angeregt haben. So sind die Zinssätze auf einem historischen Tiefstand. Herzlichen Glückwunsch zum Rentenfonds!