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James Taylor

Nach anfänglichen Schwierigkeiten gelang dem Folk-Rock-Künstler James Vernon Taylor mit „Sweet Baby James“ der kommerzielle Durchbruch. Das Album ist ein Vorzeigewerk des Folk Rocks und James Taylor gewann diverse Musikpreise. Er kollaborierte mit großen Künstlern wie Art Garfunkel, Paul McCartney, David Crosby und Joni Mitchell und wurde mit seinem Cover von Randy Newmans „Our Town“ für den Disney-Film „Cars“ mit einer Oscar-Nominierung geehrt. James Taylor erhielt sechs Grammy Awards und ist Mitglied in vier Halls of Fame.

James Taylor wurde 1948 in Massachusetts geboren und spielte schon während seiner Schulzeit in Folk- und Blues-lastigen Bands. Mit 18 Jahren zog er nach New York, um eine Band zu gründen, doch aufgrund seiner Heroinsucht holte sein Vater ihn für eine Therapie zurück nach North Carolina. James Taylor entschloss sich daraufhin, eine Solokarriere zu starten und nach London zu ziehen.

Dort spielte er seine Demos Apple Records, dem Plattenlabel der Beatles vor, das sich begeistert zeigte: Er wurde der erste ausländische Act des Labels. Taylor schrieb in dieser Zeit Songs wie „Carolina In My Mind“ und „Something In The Way She Moves“ und nahm bis Oktober 1968 sein Debüt-Album auf. Durch einen Motorrad-Unfall, bei dem er sich beide Hände brach, war es ihm jedoch für mehrere Monate unmöglich, Musik zu machen. James Taylor zog nach Kalifornien, wechselte das Label und arbeitete an seinem zweiten Album „Sweet Baby James“, das mit der Veröffentlichung 1970 den Durchbruch bedeutete. Seine Single „Fire And Rain“ belegte ebenso wie das Album Platz Drei der Billboard Charts. „Sweet Baby James“ wird noch heute als Meisterwerk des Folk Rock gehandelt.

Auch „Mud Slide Slim And The Blue Horizon“ wurde mit der Coverversion von „You’ve Got A Friend“ 1971 zum Chartstürmer. Mit Platz Zwei in den Album-Charts wurde es James Taylors bis dahin erfolgreichstes Album. Er konzentrierte sich im Folgenden mehr auf seine Ehe und Rolle als Vater sowie auf sein Album „Walking Man“, das sich schlecht verkaufte. Erst mit „In The Pocket“ konnte Taylor 1976 wieder an die früheren Erfolge anknüpfen. Unterstützt von Künstlern wie Art Garfunkel, David Crosby und Stevie Wonder war das Album sehr melodisch und brachte mit „Shower The People“ eine Erfolgs-Single hervor.

2006 interpretierte James Taylor „Our Town“ von Randy Newman für Disneys Animationsfilm „Cars“ neu. Der Song wurde 2007 für den Oscar nominiert. Im Lauf seiner Karriere gewann James Taylor sechs Grammy Awards und ist mittlerweile Mitglied in der Hit Parade-, Rock-and-Roll-, North Carolina Music- und Songwriters Hall of Fame.

James Taylor haben wir außerdem gefunden in:

12.09.2020:  Von Jazz-Legende Manu Dibango bis Schauspieler Mark Blum: Das Corona-Virus forderte in der Musik- und Filmwelt bereits einige Todesopfer. in Diese Stars, Musiker und Schauspieler sind an einer Coronainfektion gestorben

11.09.2020:  In einem ihrer seltenen Interviews sprach Joni Mitchell 2015 mit dem deutschen ROLLING STONE über Liebe, Lieder, Leben – und Ballett. in Joni Mitchell im ROLLING-STONE-Interview: Leben im Director's Cut

03.08.2020:  „Cats“-Komponist Andrew Lloyd Webber äußerte sich zu dem Film – er fand keine sonderlich guten Worte. in „Cats“: Andrew Lloyd Webber nennt Film-Adaption „lächerlich“

Reviews zu James Taylor


  • James Taylor - Covers

    Ein Suizid-Versuch mit 17, dann Nervenklinik, Heroin- und Alkoholsucht, private Katastrophen. Für James Taylor war die Musik von Anfang an auch ein ewiger öffentlicher Kampf gegen persönliche Dämonen und Überlebensstrategie. Seine klagend vorgetragenen Therapie-Songs wie „Fire And Rain“ oder „Rainy Day“ sind dabei so authentisch wie bitter nah am öden Klischee des Rock’n’Roll way of […]

  • James Taylor - Mud slide Slim And The Blue Horizon

    Er war dürr, schlampig, scheu, heroinabhängig und in psychiatrischer Behandlung, doch James Taylor hatte im Wettstreit um die Mädchenherzen der westlichen Welt allenfalls Cat Stevens als Konkurrenten zu fürchten. Versteh’s, wer’s will. Jedenfalls war er 1971 dabei, sich am eigenen Schopf aus dem Suchtsumpf zu ziehen, hatte nach enttäuschenden Versuchen, als Songwriter Halt zu finden, […]

  • James Taylor – Dad Loves His Work/Flag

    Dass sich so ziemlich alles, was James Taylor nach „Mud Slide Slim…“ noch gelang (Hits wie „Handy Man“ mal ausgenommen), in solidem Handwerk erschöpfte, gehört zu jenen Halbwahrheiten, die näherem Hinhören dann doch nicht standhalten. Dagegen arbeiten seine beiden Plattenkonzerne zwar immer mal wieder heftig mit Hit-Kompilationen an, weil die – voll mit Ohrwürmern eine […]

  • James Taylor – October Road - COLUMBIA/SONY

    Mittelprächtige Konfektionsware von dem moderaten Tenor Wenn James Taylor 30 Jahre nach seinem ersten Grammy (mit Carole Kings „You’ve Got A Friend“) dieselbe Kategorie („Best Male Pop Vocal Performance“) mit seinem eigenen Song „Don’t Let Me Be Lonely“ im Februar 2002 erneut gewinnen kann, muss er irgendwas richtig gemacht haben. Aber es beschreibt auch sein […]



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