Barbra Streisand hat Disney-Aktien für George Floyds Tochter gekauft


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Nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd letzten Monat setzten sich viele Prominente für die trauernde Familie Floyd ein. So auch Barbra Streisand.

Die 78-Jährige schenkte der hinterbliebenen Tochter Gianna Floyd nun Disney-Aktien.

Musiker, die helfen

Am 29. Mai verstarb der 46-Jährige Floyd in Minneapolis, nachdem ein Polizist ihm ein Knie in den Hals gedrückt und ihn so am Atmen gehindert hatte. Daraufhin protestierten in sämtlichen US-Staaten, später weltweit tausende Menschen gegen Rassismus und Polizeigewalt, darunter auch viele Prominente. Barbra Streisand hat nun auch ihr Vermögen genutzt, um die Familie zu unterstützen.

Seit kurzem hat das millionenschwere Disney-Unternehmen also eine neue Aktionärin – und zwar eine besonders junge. „Danke @barbrastreisand für mein Paket. Dank Dir bin ich jetzt eine Disney-Aktionärin“, verkündete ein Instagram-Post, auf dem die Sechsjährige einen Brief in den Händen hält. Das junge Mädchen hatte sich für einen Instagram-Account entschieden um an ihren verstorbenen Vater zu erinnern und um auf die verbreitete Polizeigewalt in Amerika aufmerksam zu machen. Und damit scheint sie Erfolg zu haben: Sie hat bereits 70.000 Follower (Stand 16. Juni). Mehrere US-Medien berichteten von der Geste Streisands.

Doch die Muscial-Schauspielerin ist nicht die Einzige, die der kleinen Floyd für die Zukunft helfen möchte. Auch Kanye West setzte sich ein: Einem CNN-Bericht zufolge hat der Rapper einen Ausbildungsfond angelegt, um die Schulausbildung des Mädchens zu bezahlen.