Batman wird – inoffiziell – 75: Happy Birthday, Flattermann!


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Vom 24. bis 27. Juli findet in diesem Jahr in San Diego wieder die größte Comic-Messe der Welt statt: die Comic Convention. Vielleicht hat man aus diesem Grund den 23. Juli zum „Batman Day“ ausgerufen – und feiert an diesem Tag den 75. Geburtstag des Superhelden. Streng genommen hat Bruce Wayne, so der bürgerliche Name des Flattermanns, ein paar mehr Monate auf dem Buckel: Seinen ersten Auftritt absolvierte Batman bereits im Mai 1939, in einem DC Comic.

Zum Geburtstag haben wir 20 Fakten zu Batman zusammengetragen:

1. Er besitzt eine Mitgliedschaft in fünf verschiedenen Superhelden-Vereinen: Batman Family, Justice League, Wayne Enterprises, Outsiders, Batman Incorporated

2. Dies sind Batmans beste Freunde: Robin, Bluebird, Commissioner Gordon, Batgirl, Catwoman, Superman, Wonder Woman, Green Arrow

3. Gelegentlich tritt Bruce Wayne auch unter anderen Namen auf. Zu ihnen zählen: Sir Hemingford Grey, Mordecai Wayne und Minuteman.

4. „Bats“ hat auch einen Sohn: Damian Wayne, den er gemeinsam mit Talia al Ghul gezeugt hat. Jene Talia wohlgemerkt, die ihn im Kinofilm „The Dark Knight Rises“ umbringen wollte.

5. Sagt Ihnen der Name Billy Dee Williams etwas? Genau: Williams spielte in der 1989er-Verfilmung von „Batman“ die Rolle des Anwalts Harvey Dent. Er übernahm auch die Rolle des Lando Calrissian in den „Star Wars“-Streifen „The Empire Strikes Back“ sowie „The Return Of The Jedi“. Damit war Williams, dem nie eine Hauptrollen-Karriere gelang, bis zum Jahr 1989 in drei der zehn erfolgreichsten Filme aller Zeiten vertreten.

6. Streng genommen ist Batman kein Superheld, da er keine übermenschlichen Kräfte besitzt. Seine Rolle wurde von DC Comic angelegt als der „großartigste Detektiv auf Erden“.

7. Er verfügt über folgende Fahrzeuge: Batmobile, Batplane, the Batwing (das im Film „The Dark Knight Rises“ nur „The Bat“ genannt wird), Batboat, Bat-Sub und Batcycle.

8. Batmans Feinde oder scheinbare Gegner in den bisherigen Batman-Filmen sind:  Joker, Catwoman, Bane, The Scarecrow, Pinguin, Two-Face, The Riddler, Mr. Freeze, Poison Ivy und Ra’s al Ghul.

9. Die Rolle des Joker in Tim Burtons „Batman“ (1989) wäre fast an Robin Williams gegangen – Jack Nicholson, der schlussendlich zusagte, hatte gezögert.

10. Wären damals schon E-Mails populär gewesen! Als bekannt wurde, dass Michael Keaton 1989 Batman spielen sollte, musste Warner Brothers rund 50.000 Protestbriefe entgegen nehmen.

11. Laut „imdb“ sollte nicht etwa Prince den „Batman“-Soundtrack (1989) schreiben – sondern Michael Jackson. Der aber „hatte keine Zeit“.

12. Susan Sarandon wollte die Rolle der Catwoman in „Batman Returns“ (1992) haben. Mit 46 Jahren war sie den Produzenten aber zu alt.

13. Dustin Hoffman war in „Batman Returns“ für die Rolle des Pinguins vorgesehen, die dann an Danny de Vito ging. Zu Beginn der Planungen war angeblich sogar Marlon Brando im Gespräch für den zwergwüchsigen Schurken.

14. In „Batman Forever“ (1995) sollte Sidekick Robin ursprünglich seinen ersten Kino-Auftritt haben (1997 war es dann in „Batman & Robin“ soweit). Unter den gecasteten Schauspielern befand sich lustigerweise Christian Bale, der später zum am meisten gefeierten Batman-Darsteller werden würde. Bale soll ab „Batman Begins“ (2005) dann sogar darauf bestanden haben, dass Robin in keinem mit ihm beteiligten Film vorkommen werde, damit Batmans Souveränität unangetastet bleibt.

15. George Clooney, der den Flattermann in „Batman & Robin“ (1997) verkörperte, soll stets Probleme gehabt haben das Kostüm ein- und auszuziehen. Laut „Imdb“ pinkelte er in bedürftigen Situationen deshalb einfach in die Rüstung.

16. In „Batman & Robin“ hat Bösewicht Bane, der erst in „The Dark Knight Rises“ (2012) populär werden sollte, in einer Nebenrolle seinen ersten Auftritt. Hier spielte noch er einen tumben Fleischberg.

17. In „Batman Begins“ (2005) spricht Ken Watanabe, der Pseudo-Ra’s al Ghul, weder japanisch noch tibetanisch. Er verwendet eine asiatisch klingende Quatschsprache.

18. Die Rolle des Jonathan Crane/ Scarecrow in „Batman Begins“ sollte zunächst nicht Cilian Murphy übernehmen – sondern Marilyn Manson.

19. Als Vorbereitung für seine Rolle als psychopathischer Joker in „The Dark Knight“ (2008) soll Heath Ledger sich angeblich für sechs Wochen in ein Motelzimmer verkrochen haben. Ledger verstarb vor dem Kinostart, und nach seinem Tod erhielt er 32 Filmpreise als „bester Nebendarsteller“, darunter den Oscar.

20. Bis heute streiten Fans darüber, ob Batman in „The Dark Knight Rises“ (2012) stirbt. Bruce Wayne (Batman) und Selina Kyle (Catwoman) sind am Ende der Geschichte in einer Café-Szene zu sehen, die entweder ein Traum ist oder eine reale Situation. Michael Caine, der Waynes Butler Alfred in drei Filmen spielte, ist sich sicher, dass der Superheld die Atombomben-Explosion überlebt hat: „They were there….They were real. There was no imagination.“ 

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