Beatles vs. Rolling Stones: Robert Plants geniale Versöhnungs-Lösung


von

Led-Zeppelin-Leadsänger Robert Plant hat eine Idee, wie sich The Beatles und The Rolling Stones versöhnen könnten. Schon seit vielen Jahren herrscht eine (mehr oder weniger gespielte) Rivalität zwischen den Bands. Erst letzten Monat nahm Paul McCartney die Fehde wieder auf, indem er die Stones als „Blues-Coverband“ bezeichnete.

Mick Jagger parierte mühelos

Bei einem Stones-Konzert in Los Angeles hatte Mick Jagger jedoch eine gewiefte Antwort parat: „Heute Nacht sind so viele Berühmtheiten anwesend. Megan Fox ist hier, sie ist bezaubernd. Leonardo DiCaprio. Lady Gaga. Kirk Douglas. Paul McCartney ist anwesend, er wird uns helfen – er wird heute Abend Teil unserer Blues-Coverband.“

Schon letztes Jahr machte Paul McCartney ähnliche Kommentare über die Stones. Mick Jagger witzelte jedoch: „Offensichtlich gibt es hier keine Konkurrenz. Die eine Band hat unglaubliches Glück und tritt noch immer in Stadien auf, und die andere Band existiert nicht mehr“.

Robert Plant spielte den Streit zwischen den beiden Bands jedoch im Gespräch mit „NME“ herunter: „Ich glaube nicht, dass es Streit gibt. Sie kennen sich seit 1963. Sie lieben einander besinnungslos.“ Außerdem gibt es nach Plant eine einfach Lösung für den Konkurrenzkampf, McCartney „soll einfach Bass bei den Stones spielen“.

Ewiger Streit um „Stairway To Heaven“

Unterdessen gestand der Musiker, dass die jüngsten Rechtsstreitigkeiten um Led Zeppelins Mega-Hit „Stairway To Heaven“ „unangenehm“ und „unglücklich“ waren.

Michael Skidmore, ein Treuhänder des Nachlasses des Spirit-Gitarristen Randy California, ist bereits 2014 gegen die britische Band vor Gericht gegangen. Sein Vorwurf: „Stairway To Heaven“ verstoße gegen das Urheberrecht des Spirit Songs „Taurus“. Led Zeppelin hatten in der Vergangenheit bereits drei Rechtsstreitigkeiten zum Thema gewonnen. Die jüngste Anklage vom Oktober 2020 wurde vom Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten zurückgewiesen.