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Queen-Biopic „Bohemian Rhapsody“: Neue Szenebilder zeigen – Malek kann Mercury

Nach Jahren des Stillstands und der Querelen ist aus dem geplanten Queen-Filmprojekt tatsächlich fast schon ein Film geworden. Die ersten Dreharbeiten sind im Kasten und die Postproduktion am Laufen. Nun kann vielleicht nur noch ein Rechtsstreit die Verfilmung der Lebensgeschichte von Freddie Mercury und seiner Band Queen aufhalten.

Im Fokus der zahlreichen Fans der britischen Band steht allerdings seit dem Start der Produktion nur eine Frage: Kann Rami Malek wirklich in die Haut des exzentrischen Sängers schlüpfen? Ein erstes Bild (siehe etwas weiter unten) weckte Zweifel, zu gewollt exaltiert wirkte der Schauspieler. Auch die körperliche Statur passte nicht ganz zu der gerade in den 80ern durchaus von Muskeln gestählten Figur des Musikers. Aber Mercurys Körper machte im Laufe der Jahre zahlreiche Metamorphosen durch. „Bohemian Rhapsody“ scheint diese zu einem großen Teil als Element der Erzählung aufgenommen zu haben, wie neue Szenebilder zeigen.

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Kooperation

Wir sehen Malik als Mercury zur Veröffentlichung des von der Kritik und auch so manchen Queen-Anhängern gehassten Albums „Hot Space“ (das allerdings mit der Bowie-Kooperation „Under Pressure“ einen ihrer größten Hits enthielt) und leicht skeptisch auf seine Bandkollegen schauend, als er von Zehntausenden bei den Wembley-Auftritten in London 1986 gefeiert wird. Werden die Selbstzweifel Mercurys also möglicherweise im Zentrum von „Bohemian Rhapsody“ stehen?

Mögen diese Fotos auch noch nicht viel über die narrative und filmische Qualität des Endprodukts aussagen, so deuten sie immerhin schon einmal an, dass sich das Biopic anscheinend ganz bewusst an den längst zu Ikonen gewordenen Bildern über die Band abzuarbeiten versucht. Damit wird „Bohemian Rhapsody“ höchstwahrscheinlich einen anderen Weg einschlagen als beispielsweise „Ray“ von Taylor Hackford (über Ray Charles) oder „Walk The Line“ von James Mangold (über Johnny Cash), die sich bewusst nur Karriereausschnitte suchten, um die Geschichte der Musiker zu erleuchten.

Rami Malek als Freddie Mercury - zu „Another One Bites The Dust“-Zeiten
Das erste Bild, das aus „Bohemian Rhapsody“ an die Öffentlichkeit gelangte: Rami Malek als Freddie Mercury – zu „Another One Bites The Dust“-Zeiten

„Wahrhaftes Kunstwerk“

Brian May zeigte sich jedenfalls schon einmal erfreut über den laufenden Prozess der Dreharbeiten. Gewohnt euphorisch schrieb er: „Ich bin begeistert, wie unser Freddie-Film sich entwickelt. Er ist viel mehr als die Dokumentation eines Lebens, er ist ein wahrhaftes Kunstwerk, aus massivem Stein gemeißelt. Er erzählt von Familien und Beziehungen, von Hoffnungen und Träumen, von Herzschmerz und Enttäuschung und letztendlich von Sieg und Erfüllung auf eine Art und Weise, die alle anspricht. Es war kein leichter Weg – aber alle wirklich lohnenswerten Erlebnisse sind so! Rami und Lucy und die Jungs liefern eindrucksvolle Leistungen ab – sie sind den Originalen mehr als würdig!”

„Bohemian Rhapsody“ startet im Dezember 2018 in den Kinos.

Twentieth Century Fox
Twentieth Century Fox

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