Brandon Flowers: „Flamingo“ im Stream.


von

Brandon Flowers macht keinen Hehl daraus, dass sein Soloalbum in erster Linie entstand, weil die Killers mit seinem kreativen Mitteilungsdrang einfach nicht Schritt halten konnten und wollten. Obwohl er es so direkt nicht formulieren würde. Flowers beschrieb es unserem Autoren André Bosse im Interview zur aktuellen Ausgabe eher so: „Auf die Band zu warten und Songs monatelang liegen zu lassen, kam für mich nicht in Frage.“

So wundert es denn auch nicht, dass vieles auf „Flamingo“ auch auf einem regulären Bandalbum hätte erscheinen können. Denn auch die Killers haben ja mit „Human“ nachhaltig bewiesen, dass sie sich nicht scheuen, auch mal dem Radiopop zu frönen. Flowers treibt diesen Ansatz nun noch einen Schritt weiter in die E-Gitarren-freie Zone und braucht bis zum sechsten Song, bevor er sich mal eines rockigen Riffs bedient. Nur um dann einen Song weiter mit „Magdalena“ einen Song hinzulegen, der – ähnlich wie „Human“ – in den ersten Sekunden nach den Flippers klingt. Dennoch: Der Pop steht dem Herren ähnlich gut, wie die smarten Anzüge, die er heuer – auch auf dem „Flamingo“-Cover (siehe Foto) – trägt.

Wer sich ein eigenes (Klang-) Bild machen möchte, kann dies nun hier im Albenplayer tun:

Live kann man Mr. Flowers an diesen Terminen in Deutschland sehen:

26.09. Köln – E-Werk
01.10. Berlin – Huxley’s

Und hier noch einmal das Video zu „Crossfire“, für das Flowers gar einen Hollywood-Star und eine Handvoll Ninjas gewinnen konnte:

Brandon Flowers – Crossfire from Victor Rivine on Vimeo.

Die ausführliche Story zum Album gibt es in unserer aktuellen Ausgabe.