„Fledermaus-Fresser“: Bryan Adams entschuldigt sich für Coronavirus-Kommentare


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Bryan Adams hat sich öffentlich für seine umstrittenen Kommentare bezüglich des Ausbruchs des neuartigen Coronavirus entschuldigt. Auf Instagram bat der Sänger gestern all jene, die sich von seinen Bemerkungen des Vortages angegriffen oder gar verletzt fühlten, um Verzeihung.

In dem  Statement von Adams heißt es: „Ich entschuldige mich bei allen, die sich von meinem gestrigen Beitrag angegriffen oder verletzt fühlen. Es gibt keine Entschuldigung dafür, ich wollte mich nur über die schreckliche Tierquälerei in diesen Nassmärkten auslassen, die möglicherweise den Ausgangspunkt des Virus darstellen, und mich für den Veganismus stark machen. Ich verspüre nichts als Liebe für alle Menschen, und meine Gedanken sind bei allen, die weltweit mit dieser Pandemie zu kämpfen haben.“


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„Verdammte Fledermaus-Fresser!“

Der kanadische Rockstar hatte am Montag (11. Mai) auf seinem Instagram-Account einen Videoclip geteilt, in dem er eine Akkustik-Performance seines Songs „Cuts Like A Knife“ zum Besten gab. Aus Frust über seine abgesagten Konzerte in der Londoner Royal Albert Hall, ließ der Sänger sich in dem Post zu einer Schimpftirade hinreißen, in der er auf all jene losging, die seiner Meinung nach den Ausbruch der Pandemie zu verantworten hätten. Unter anderem schrieb er, dass man es den „verdammten Fledermaus-Fressern“ und „gierigen Bastarden“ auf den Nassmärkten zu verdanken habe, dass die Welt nun auf Eis läge und dass, diese sich dem Veganismus annehmen sollten. Adams Äußerungen, die weitgehend als rassistisch eingestuft wurden, lösten im Netz überwiegend negative Reaktionen aus. Die Tierschutz-Organisation PETA wiederum nahm den Musiker in Schutz.


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