Podcast: Freiwillige Filmkontrolle


Mehr Infos

Highlight: „Helter Skelter“ entstand, als die Beatles vollkommen betrunken waren

Die besten Alben aller Zeiten: The Beatles – „Revolver“

Ich sehe keine allzu großen Unterschiede zwischen ,Revolver‘ und ,Rubber Soul‘“, sagte George Harrison einmal. „Für mich könnten sie Vol. 1 und 2 der gleichen Platte sein.“ Dennoch: „Revolver“ forcierte die experimentelleren Ansätze des Vorgänger-Albums – die ersten Psychedelia-Ansätze, die Faszination für die Studio-Technologie – und formte daraus ein dramatisches Versprechen: Das Album, im August 1966 veröffentlicht, machte unmissverständlich klar, dass das, was wir heute „die Sixties“ nennen, nicht mehr aufzuhalten war.

Der innovativste Song ist mit Sicherheit Lennons „Tomorrow Never Knows“: Bei seinem Versuch, einen LSD-Trip zu einem dreiminütigen Song zu komprimieren, griff Lennon auf Lyrics aus Timothy Learys Version des „Tibetanischen Totenbuches“ zurück und ließ seinen Gesang so verfremden, dass er wie der Dalai Lama klang, der „singend auf dem höchsten Berggipfel sitzt“. Tonband-Loops, eine rückwärts eingespielte Gitarre, McCartneys explosives Solo in „Taxman“ und der Klang einer brummelnden Tambura vervollständigten das Experiment, das eine wahre Flut von Nachahmern auslösen sollte.

McCartney betrat ebenfalls Neuland, indem er mit „Eleanor Rigby“ und „For No One“ zwei wundervoll ausgereifte Kunstlieder kreierte. Und Harrison – mit „Taxman“, „I Want To Tell You“ und „Love You To“ gleich dreimal vertreten – stellte erstmals die Dominanz des Songschreiber-Teams Lennon-McCartney in Frage.

Werbung

Die 500 besten Alben aller Zeiten – die komplette Liste

Werbung

MagentaTV erleben: Digitales Fernsehen mit Internet- und Telefon-Flat zum Aktionspreis

Digital-TV mit Internet- und Telefon-Flat: Zeitversetzt fernsehen auf 100 Sendern/20 HD, Zugriff auf Streaming-Dienste, Serien & Filme in der Megathek

Jetzt Bestellen

Paul McCartney schreibt an seinem ersten Musical

Angeblich seit drei Jahren schon arbeitet der ehemalige Beatle Paul McCartney an einer Musical-Adaption der US-amerikanischen Tragikkomödie „Ist das Leben nicht schön?“ von Frank Capra. Trotz seiner langjährigen Karriere ist der 77-Jährige bisher noch nicht dazu gekommen, an einer derartigen Produktion zu arbeiten. Seine Musical-Prämiere soll Ende 2020 auf der Bühne zu sehen sein. In welchen Häusern das Stück gespielt werden wird, ist noch nicht bekannt. Sowohl die Musik als auch den Text wird McCartney schreiben. Dabei arbeitet er mit dem Bühnenautor Lee Hall zusammen, der das Drehbuch für „Billy Elliot“ und „Rocketman“ schrieb und dem West-End Produzenten Bill Kenwright zusammen.…
Weiterlesen
Zur Startseite