Highlight: The Beatles: „Abbey Road“ erfolgreichstes Vinyl-Album der Zehnerjahre

Die besten Alben aller Zeiten: The Beatles – „Revolver“

Ich sehe keine allzu großen Unterschiede zwischen ,Revolver‘ und ,Rubber Soul‘“, sagte George Harrison einmal. „Für mich könnten sie Vol. 1 und 2 der gleichen Platte sein.“ Dennoch: „Revolver“ forcierte die experimentelleren Ansätze des Vorgänger-Albums – die ersten Psychedelia-Ansätze, die Faszination für die Studio-Technologie – und formte daraus ein dramatisches Versprechen: Das Album, im August 1966 veröffentlicht, machte unmissverständlich klar, dass das, was wir heute „die Sixties“ nennen, nicht mehr aufzuhalten war.

Der innovativste Song ist mit Sicherheit Lennons „Tomorrow Never Knows“: Bei seinem Versuch, einen LSD-Trip zu einem dreiminütigen Song zu komprimieren, griff Lennon auf Lyrics aus Timothy Learys Version des „Tibetanischen Totenbuches“ zurück und ließ seinen Gesang so verfremden, dass er wie der Dalai Lama klang, der „singend auf dem höchsten Berggipfel sitzt“. Tonband-Loops, eine rückwärts eingespielte Gitarre, McCartneys explosives Solo in „Taxman“ und der Klang einer brummelnden Tambura vervollständigten das Experiment, das eine wahre Flut von Nachahmern auslösen sollte.

McCartney betrat ebenfalls Neuland, indem er mit „Eleanor Rigby“ und „For No One“ zwei wundervoll ausgereifte Kunstlieder kreierte. Und Harrison – mit „Taxman“, „I Want To Tell You“ und „Love You To“ gleich dreimal vertreten – stellte erstmals die Dominanz des Songschreiber-Teams Lennon-McCartney in Frage.

Die 500 besten Alben aller Zeiten – die komplette Liste


Playlist: Die 13 besten Songs zum Freitag, den 13.

Für einige ist es ein „Grey Day“ (Madness), für viele wird es ein „Bad Day“ (Camel), anderen wird „Maxwell's Silver Hammer“ (The Beatles) mit einem „Bang! Bang!“ auf die Rübe knallen. Aber wie auch immer dieser „Freitag der 13.“ (Die Toten Hosen) aussehen wird, und ganz egal ob man schon ganz optimistisch seiner Freundin versprochen hat, dass man „Ankomme Freitag, den 13., um vierzehn Uhr, Christine“ (Reinhard Mey), es bleibt nunmal eine dunkle Tatsache: Die „Thirteen“ (Big Star) in diesem Freitag  bedeutet „Bad Luck“ (Harold Melvin and The Blue Notes & Social Distortion), denn „13 Steps Lead Down“ (Elvis Costello),…
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