Highlight: Neu auf Amazon Prime Video: Das sind die wichtigsten Neuerscheinungen im November 2019

Die besten Horrorserien auf Netflix

Spuk in Hill House

Die erste Staffel des Netflix-Erfolgs erschien 2018 und erzählt die Geschichte der Familie Crain, deren Mitglieder sowohl in ihrer Kindheit als auch in der ebenfalls porträtierten Gegenwart von einer Reihe haarsträubender Geister heimgesucht werden. Als Vorlage für das Skript diente Shirley Jacksons Novelle „The Haunting of Hill House“ (1959) und auch die zweite Staffel der „Haunting“-Anthologie, wie die Reihe inzwischen genannt wird, soll auf einem literarischen Klassiker basieren. „Spuk in Bly Manor“ wird bereits 2020 erscheinen und sich diesmal an Henry James’ Horror-Novelle „The Turn Of The Screw“ (1898) bedienen. Darin tritt ein Kindermädchen seinen neuen Job in einer abgeschiedenen Landhausvilla an, wo es sich um ein exzentrisch erscheinendes Geschwisterpaar kümmern muss.

Stranger Things

Über kaum eine Netflix-Serie wurde in den vergangenen Jahren so viel geredet wie über den gruseligen Sci-Fi-Hit „Stranger Things“. Im nostalgischen 80er-Retro-Look kämpft die telekinetisch begabte/bestrafte Eleven darin an der Seite ihrer „Dungeons & Dragons“-versierten Freunde Mike, Dustin, Will, Caleb und Suzie gegen zwielichtige Wissenschaftler und alptraumhafte Monster aus der sogenannten Schattenwelt“ (engl. „The Upside Down“). Dabei trifft ein Cast aus höchst talentierten Teeniedarsteller auf grandiose Special-Effects, die nur von den teils lustigen, teils emotional berührenden Dialogen überboten werden.

American Horror Story

Bei „American Horror Story“ handelt es sich um eine Anthologie, die seit 2011 immer wieder bekannte Horror-Tropen aufgreift, um diese mit visuell ansprechenden Bildern zu kombinieren und in ein neues Gewand zu kleiden. Dabei bedient sich Serienmacher Brad Falchuk sowohl an etablierten Namen wie Jessica Lange, Kathy Bates und Angela Bassett als auch an talentierten Jungdarstellern wie Emma Roberts und Evan Peters, die von Staffel zu Staffel in jeweils anderen Rollen für Schrecken sorgen. Als besondere Highlights der Reihe zählen „AHS: Murder House“, „AHS: Asylum“ und „AHS: Cult“. Einziges Manko: Hin und wieder bekommt man das Gefühl, die ein oder andere Staffel hätte mit weniger Folgen ein befriedigenderes Ende gefunden.

Black Mirror

Ebenfalls als Anthologie angelegt ist die britische Sci-Fi-Serie „Black Mirror“, die technologische Entwicklungen der Gegenwart aufgreift und zu grauenerregenden Zukunftsszenarien weiterspinnt. Ganz im Einklang mit dem dominanten Leitmotiv gehört sie außerdem zu einer der ersten Netflix-Serien, die den Zuschauer interaktiv am fiktiven Geschehen teilnehmen lässt. So kann dieser im Laufe des „Black Mirror“-Films „Bandernsnatch“ per Mausklick gottgleich darüber entscheiden, auf welchen Pfad sich der junge Programmierer Stefan begibt – teilweise mit folgenschweren Konsequenzen.

Dark

Dass eine deutsche Produktion es auch zu internationalem Erfolg schafft, kommt relativ selten vor. Umso erstaunlicher, dass sich die Mysteryserie „Dark“ neben Deutschland vor allem in den USA großer Beliebtheit erfreut und es sogar in die New York Times schaffte. Grund dafür könnte der düstere Erzählstoff der Serie sein, der mit seinem jungen Cast und der Zeitreisethematik an manchen Stellen an „Stranger Things“ und an anderen an „The OA“ erinnert.

The Walking Dead

Bereits seit neun Jahren und zehn Staffeln schlägt sich Rick Grimes an der Seite ständig wechselnder Begleiter durch eine Welt, die nach einer Zombieapokalypse von unappetitlichen Untoten bevölkert wird. Neben Greg Nicoteros mit Liebe zum Detail umgesetzten Special-Effects sind es vor allem die zwischenmenschlichen Beziehungen und seelischen Abgründe der Charaktere, die dafür sorgen, dass „The Walking Dead“ als erfolgreichste Zombieserie weltweit gilt. Robert Kirkmans Comicbuchreihe, die der Serie als Vorlage dient, fand übrigens 2019 ihr gebührendes Ende. „The Walking Dead“ wird uns dank seiner Spin-offs („Fear The Walking Dead“ und ein bisher namenloser Ableger) aber wohl noch eine Weile erhalten bleiben.

Penny Dreadful

Das britische Horrordrama „Penny Dreadful“ bedient sich an zahlreichen Figuren der gotischen Literatur. So finden darin unter anderem Oscar Wildes Dorian Gray, Robert Louis Stevensons Henry Jekyll, Bram Stokers Vampirjäger Abraham Van Helsing und Dracula höchst persönlich ihren Platz. Getrieben wird die düstere Serie von einer faszinierenden Atmosphäre, interessanten Charakteren und herausragenden schauspielerischen Leistungen. Hauptdarstellerin Eva Green erhielt 2016 für ihre Darstellung der verführerischen Seherin Vanessa Ives sogar eine Golden-Globes-Nominierung.

Marianne

Bei „Marianne“ handelt es sich um eine französische Produktion, in deren Mittelpunkt sich die junge Schriftstellerin Emma Larsimon befindet, die feststellen muss, dass die gruseligen Figuren aus ihren Büchern wohl nicht komplett ihrer blühenden Fantasie entsprungen sind. Die verstörende Umsetzung der simplen Synopsis führte in den Medien schnell zu Vergleichen mit Ari Asters Überraschungserfolg „Hereditary“ (2018), und selbst Horror-König Stephen King schlug via Twitter ordentlich die Werbetrommel für die Netflix-Serie. Mit bisher acht veröffentlichten Folgen eignet sich „Marianne“ außerdem bestens für eine gemütliche Binge-Session.

Slasher

„Slasher“ ist genau das, wofür es sich ausgibt: eine extrem blutige und brutale Horror-Anthologie, in der die Protagonisten von psychopatischen Serienkillern (und ihrer eigenen Vergangenheit) heimgesucht werden. Auch wenn einige der Casting-Entscheidungen ein wenig fragwürdig erscheinen, schafft es die kanadische Produktion, in ihren jeweils acht bis neun Episoden die Spannung konstant aufrecht zu halten und immer wieder mit Plot-Twists und ja, jeder Menge Gore für Überraschungen zu sorgen.

Ghul

Bei „Ghul“ handelt es sich um eine indische Miniserie, in der ein aus der arabischen Mythologie stammender Dämon bei seinen Opfern Angst und Schrecken verbreitet. Schauplatz für die Handlung ist ein dystopischer, faschistischer Polizeitstaat, in dem jede regierungskritische Aussage zur Verhaftung führen kann. Auf diese Weise verbindet „Ghul“ hoch relevante gesellschaftliche Themen mit ordentlich Gänsehaut und traditioneller Folklore. Keine Sorge: Auch wenn der Trailer anderes vermuten lässt, gibt es die Serie sowohl mit deutscher Synchronisation als auch mit Untertiteln.

Outcast

Wie „The Walking Dead“ basiert auch „Outcast“ auf einer Comicbuchreihe von Robert Kirkman. Darin kämpft der von Patrick Fugit gespielte Kyle Barnes (nicht als einziger) gegen Dämonen, die schon sein Leben lang immer wieder Besitz von ihm zu ergreifen versuchen. Durch die hohe Produktionsqualität macht „Outcast“ nicht nur visuell ordentlich Spaß, sondern sorgt außerdem immer wieder für das richtige Maß an schaurigen Gruselmomenten. Im Gegensatz zu vielen anderen Horrorserien ist die Bedrohung hier nämlich nicht so einfach von Außen zu erkennen. Stattdessen lungert sie im Inneren der Menschen – wie so oft im richtigen Leben auch.

Weitere Highlights


Schon
Tickets?

Amazon Prime Video: Aktuelle Abo-Kosten beim Streaming-Dienst

Eine gern gewählte Alternative – beziehungsweise Ergänzung – zu Netflix stellt Amazon Prime Video dar. Der Streaming-Dienst des Onlineversandhändlers Amazon bietet ein breites Angebot an Lizenzfilmen und -Serien sowie auch einige Eigenproduktionen an. Zu den bekanntesten Serien, die die Amazon Studios produziert haben, zählen beispielsweise das vielfach ausgezeichnete, tragikomische „The Marvelous Mrs. Maisel“ mit Rachel Brosnahan oder die Psychothriller-Serie „Homecoming“ mit Julia Roberts. Auch Filme werden von Amazon Studios vertrieben, darunter das 2018er Remake des Horrorklassikers „Suspiria“ oder die Oscar-nominierte Romantik-Komödie „The Big Sick“. Sind bei Netflix alle gelisteten Filme im Abo-Preis inbegriffen, gibt es bei Amazon Prime Video für…
Weiterlesen
Zur Startseite