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Die Streifenpolizei - der Podcast für Film & Serien vom Rolling Stone & Musikexpress
Highlight: Dylan hat Rücken – und andere Dinge, die Sie noch nicht über Bob Dylan wussten

RS History

Die besten Alben aller Zeiten: „Blonde On Blonde“ von Bob Dylan

Am 16. Mai 1966 veröffentlicht, war „Blonde On Blonde“ das erste Doppelalbum eines bereits etablierten Künstlers. „Es kam dem Sound, den ich in meinem Kopf hörte, diesem fließenden, quecksilbrigen Sound, so nah wie nichts zuvor“, sagte Dylan 1978.

Die manische Brillanz von „Blonde On Blonde“ lässt sich kaum besser beschreiben. Den größten Teil der 14 Songs nahm Dylan im Schnelldurchgang auf – bei einer vier- und einer dreitägigen Session in Columbias Nashville-Studios im Februar und März 1966. Das Tempo der Aufnahmen reflektierte die Amphetamin-Quirligkeit, mit der Dylan selbst zwischen ständigen Tourneen neue Songs ausspuckte.

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„Blonde On Blonde“ war Bob Dylans großer Wurf

Zusammen mit vertrauten Weggefährten wie Organist Al Kooper und Hawks-Gitarrist Robbie Robertson sowie örtlichen Session-Cracks gelang ihm der große Wurf, indem er eigentlich Gegensätzliches zu einer neuen Einheit verschmolz: Das eng gewobene, straffe Korsett der Backing-Band erwies sich als perfektes Gegengewicht zu Dylans assoziativer Sprache und dem rasiermesserscharfen Gesang – etwa in der surrealistischen Barrel-house-Atmosphäre von „Rainy Day Women # 12 & 35“ und „Stuck Inside Of Mobile With The Memphis Blues Again“, im wahn- witzigen Chicago-Blues „Leopard-Skin Pill-Box Hat“ oder dem abschätzigen „Just Like A Woman“.

Kooperation

Inmitten des Wahnsinns lieferte Dylan aber auch einige seiner beseeltesten, unverfälschtesten Lieder über Glück und Verlangen: die pure Schönheit von „Sad Eyed Lady Of The Lowlands“, morgens um Vier nach einer achtstündigen Session in einem Take aufgenommen, oder auch „I Want You“, das beinahe dem Album den Namen gegeben hätte.

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Martin Scorsese dreht Film über Bob Dylans „Rolling Thunder Revue“

Mit „No Direction Home – Bob Dylan“ inszenierte Martin Scorsese bereits 2005 einen Dokumentarfilm über Bob Dylan, der sich auf die 60er Jahre konzentrierte. Nun ist der Regisseur abermals für eine Dokumentation über die lebende Legende verantwortlich. Diesmal über die „Rolling Thunder Revue“ -Tour und im Auftrag von Netflix. „Rolling Thunder Revue: A Bob Dylan Story by Martin Scorsese“ wird der Film heißen und sich mit der Tour befassen, die mit Unterbrechung vom Herbst 1975 bis Frühling 1976 dauerte. Bob Dylan wurde dabei von mehreren Musikern, Künstlern und Schriftstellern begleitet oder diese gaben sich zumindest für einen Auftritt die Ehre:…
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