Die meistunterschätzten Alben aller Zeiten: Bob Dylan – „Planet Waves“

Neben „Blood On The Tracks“ ist diese Platte vielleicht die einzige, mit der Bob Dylan in die Tiefe seines Herzens blicken lässt.

Den Geschichtsbüchern zufolge ist „Blood On The Tracks“ von 1975 Bob Dylans kreatives Comeback nach Jahren kreativer Flaute, die er in der privaten Versenkung verbrachte.

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Hier verarbeitet er, so die Legende, seine Ehekrise und lässt uns – womöglich beeinflusst von Joni Mitchells intimem „Blue“ – zum ersten und letzten Mal in die Tiefen seines Herzens schauen.

Lieder über Kindheit und Familie

Aber stimmt das wirklich? Ist Dylan nicht genau in dem Moment, als wir glauben zu wissen, wer er ist und was er tut, schon wieder durch allerlei Spiegelkabinette und Wortlabyrinthe verschwunden?

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Das Album, auf dem er sich tatsächlich offenbart, ist „Planet Waves“, dieses eilig anlässlich einer Comeback-Tour mit The Band aufgenommene elektrisierende Werk, auf dem die Vorfreude und die Nervosität vor der Rückkehr auf der Bühne zu spüren sind, auf dem Dylan von seiner Kindheit erzählt, Liebeslieder für Frau und Kinder singt, aber auch von Zweifeln und alten Wunden berichtet, die ihm das Leben zugefügt hat.

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Er macht sich bereit für den Aufbruch ins Ungewisse, der Motor brummt schon.


Die meistunterschätzten Alben aller Zeiten

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